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Russland spionierte den Rüstungskonzern EADS aus

Der Prozess gegen einen 44-jährigen Ingenieur wurde am heutigen Montag vor dem Oberlandesgericht München eröffnet. Der Angeklagte war geständig und gab zu, in Diensten des russischen Geheimdienstes wichtige Informationen der Tochterfirma von EADS an Eurocopter übermittelt zu haben.

Der leitende Maschinenbauingenieur stand Eurocopter bis Ende der 1990er Jahre in Diensten. In den Jahren 2004 bis 2006 soll er sich in Österreich und Kroatien mit Offizieren des russischen Geheimdienstes getroffen haben und Baupläne über verschiedene Militärhubschrauber weitergereicht haben.

Russische Firmen könnten diese Informationen nutzen, um Entwicklungskosten zu sparen und Konkurrenzmodelle schneller anbieten zu können. Der Angeklagte erhielt für die Tätigkeit eine Summe von 13.000 €. Ihm drohen nun bis zu fünf Jahre Haft.


WebReporter: pannock
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Russland, EADS, Rüstung
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2008 00:34 Uhr von Borgir
 
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heute spioniert: doch jeder jeden aus, oder? das ist doch nichts besonderes. wenn die amerikaner spionieren wird so ein aufbehens nicht gemacht.
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10.06.2008 08:55 Uhr von ledeni
 
+1 | -1
 
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Deutschland: und Russland spielen immer so eine Freundschaft im TV
Rußland wird sie irgendwann alle überrennen und wird zu Mächtig finde ich.
Dort gibt es sehr arme leute und MILLIARDÄRE und nix dazwischen

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