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Milch und Butter: REWE dreht Preisschraube nach oben

Ein Sprecher des REWE-Konzerns teilte mit, dass in den Supermärkten des Konzerns die Preise für frische Vollmilch und Butter um zehn bzw. 20 Cent angehoben wurde.

Auch Lidl und Edeka wollen, genau wie REWE es getan hat, auf die höheren Preise am Milchmarkt reagieren und die Preise erhöhen.

REWE ist zweitgrößter Lebensmittelhändler in Deutschland.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Milch, Butter
Quelle: de.news.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2008 17:07 Uhr von ArrowTiger
 
+6 | -0
 
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@nokia1234: Wenn das stimmt, wäre das wirklich unverschämt! Denn dann wäre die REWE-Preiserhöhung vermutlich (neben Gier) eine politische Abstrafung der "unverschämten" Milchbauern, die es gewagt haben, von ihrer Arbeit auch leben zu wollen.

Ich überlege gerade, wie ich den Laden dafür abstrafen kann. Butter, und Milch für meinen Kaffee, brauche ich, aber da finden sich sicher ein paar Produkte, die nicht so wichtig sind...

)B->
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09.06.2008 17:11 Uhr von Greyday
 
+4 | -0
 
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andere produkte: schade, dass es bis jetzt nur auf milch und butter beschränkt wird. der kampf der bauern ist noch nicht vorbei. Es gibt ja schlieslich noch andere milchprodukte wie joghurts, die erhöht werden wollen. aber davon sieht die ignoranz der lebensmittelvertreiber ab.
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09.06.2008 17:42 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -1
 
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Nichts dagegen wenn dann endlich die Subvention abgebaut wird und der Landwirt davon anständig leben kann.
Aber:
Es gab auch Zeiten da haben die Bauern Kühe in den Stall gequetscht um Subventionen für Milch zu kassieren obwohl wir einen Butterberg vor uns herschoben - da konnten viele den Hals nicht zukriegen und haben kräftig abgeschöpft. Das sollte man ruhig auch mal sagen dürfen.
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09.06.2008 17:58 Uhr von Yuggoth
 
+2 | -1
 
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Ich hoffe das davon was bei den Milchbauern ankommt und nicht die Milchkonzerne wie Müller, Zott, Campine ect sich die Taschen füllen.
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09.06.2008 18:06 Uhr von denksport
 
+1 | -0
 
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Subventionen? Liegt Spanien bei den AGRAR-Subventionen nicht ganz weit vorne?
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09.06.2008 19:02 Uhr von Borgir
 
+4 | -1
 
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und die bauern: werden trotzdem weiter verarscht.....
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10.06.2008 11:48 Uhr von derSchmu
 
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ich bin ja net so abhaengig von der Milch wie die Bauern, aber das is ja wohl wieder der Hammer, typisch Wirtschaft...die Bauern heben die Preise um 3cent an...bzw. bekommen sie um 3cent angehoben und beim Verbraucher kommt eine Preiserhoehung von 20cent an...klar bin ich dafuer, dass die Bauern was mehr verdient haben und ich bin bereit, dafuer zu bezahlen, aber nicht auf diese Art, denn was ich da mehr bezahle geht ja wieder an die Molkereien...die ihren Betrieb beim Worte nehmen und Verbraucher wie Produzent melken...
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10.06.2008 22:26 Uhr von uhlenkoeper
 
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Bei uns: ist die Butter seit gestern 20ct. teurer (ab Sommer könnte es übrigens noch schlimmer werden, da dann die Preisbindung bei der Butter fällt).
Dabei haben die Produzenten erst einmal bis Oktober gar nichts davon, da die derzeitigen Lieferverträge alle bis Oktober laufen (zu den alten Konditionen). Solange packt sich der Handel den Gewinn mal eben ein.

Die Landwirte haben um Erhöhung von 6-10ct. gekämpft, jetzt hebt der Handel um 10-20ct an ? Und das, obwohl schon die bisherigen Margen bei Milchprodukten eine 6ct.-Anhebung locker ohne Preisaufschlag für den Verbaucher hergegeben hätten !
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10.06.2008 22:44 Uhr von uhlenkoeper
 
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Zum Artikel : Absoluter Quatsch !!! >>Ursache für den Preisverfall am Milchmarkt sei die Überproduktion in Deutschland. 2007 habe der Überschuss noch viele Abnehmer auf dem Weltmarkt gefunden. Der hohe Euro habe den deutschen Milchbauern jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht.<< (Zitat aus dem von wok! eingestellten Link der welt.de)


Diese Aussage ist ein Witz. Ehrlich.
Warum wurde denn mehr Milch geliefert ? Weil die Molkereien bei den Erzeugern mehr Milch abforderten. Weil Brüssel die Quote willkürlich im März um 2% anhob (und das, obwohl die Quote ohnehin schon 10% über dem Bedarf liegt !). Weil der Preis von MilchPULVER auf dem Weltmarkt im ersten Quartal verführerisch hoch war. Und bislang wurde immerhin 40% der Milchpulverbestände auf dem Weltmarkt verkauft !

Nur: seit April diesen Jahres gibt es keine Exportsubventionen für Milchpulver mehr, nach denen die Molkereien und Exporteure gierten (schaut mal bei Oxfam rein, wieviele der Agrarsubventionen allein Exportsubventionen waren, an denen der Produzent nicht verdient !).
Seither geht viel mehr Rohmilch nicht mehr in die Milchpulverproduktion, sondern in andere Produkte, die dann auf den Binnenmarkt drücken ! Frischmilchprodukte sind aber weitaus weniger lange haltbar und die Menge, die da auf den Binnenmarkt drückte, ließ den Preis abstürzen.

Der teure Euro ist nur eine Seite der Medaille, die von den wirklichen Ursachen ablenken soll ! Die Versursacher dieser Preissenkung seit Januar sind in erster Linie nicht die Landwirte.
Der Grund ist völlig simpel und rein biologisch :
Wenn man 300.000 Tonnen Milch zuviel geliefert hat , nachdem es im Oktober in einschlägigen landwirtschaftlichen Blättern noch hieß, dass die Quote vermutlich in diesem Jahr nicht oder nur unerheblich übererfüllt würde (kann man auch im web problemlos nachforschen), dann ist es Quatsch, dass diese 300.000 Tonnen innerhalb von 2 Monaten überliefert worden sein sollen ! 2006 lag die Gesamtmenge der überlieferten Milch in der gesamten (!) EU "nur" knapp doppelt so hoch !

Eine Milchkuh kann man zwar innerhalb einiger Wochen zu einer Produktivitätssteigerung von etwa 6-8% bringen (sofern sie nicht vorher schon optimiert war, was die meisten sind). Aber das sind bei weitem keine 300.000 Tonnen !

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