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Die Welt rüstet auf - Rüstungsausgaben erreichen neuen Rekordwert

Die Rüstungsausgaben haben einen neuen Rekordstand erreicht. 1,179 Billionen Dollar wurden für Rüstungsgüter ausgegeben. Mit 528 Milliarden US-Dollar gaben die USA das meiste Geld für das Militär aus. Auch Deutschlands Ausgaben für die Rüstung sind seit 2006 angestiegen.

Der Anhaltende steigende Trend für die Rüstungsausgaben ist in Deutschland offensichtlich fest eingeplant. Der Direktor des Internationalen Konversionszentrums, Peter Croll, geht davon aus, dass man in Deutschland im Jahr 2010 die 30-Milliarden-Euro-Marke knacken wird.

Die BRD ist Europas größter Waffenexporteur. Die globale Tabelle für Waffenexporte wird von den USA angeführt. Den zweiten Platz belegt Russland. Die Bundesrepublik belegt in dem weltweiten Ranking Platz drei.


WebReporter: topnewsman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Welt, Rekord, Rüstung
Quelle: www.linie1-magazin.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2008 13:38 Uhr von Travis1
 
+11 | -1
 
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Daneben: sollte man mal den gesamten Etat der Entwicklungshilfe stellen.

Da werden die Prioritäten klar.
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09.06.2008 13:40 Uhr von bounc3
 
+12 | -1
 
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Was man mit dem ganzen Geld alles SINNVOLLES anstellen könnte ... :\
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09.06.2008 13:40 Uhr von mr_bob_dobalina
 
+11 | -0
 
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eat it: 1,179 Billionen Dollar in essbares investiert ...
alle wären furchtbar satt auf der welt :-/
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09.06.2008 13:42 Uhr von usambara
 
+8 | -3
 
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Irak und Afghanistan haben sich ja für die Rüstungsindustrie gelohnt.
Bin Laden sitzt doch in einem Aufsichtsrat, oder?
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09.06.2008 13:44 Uhr von etc.
 
+1 | -1
 
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30 mrd. ist aber der gesamte Verteidigungshaushalt - soweit ich weiß. Bei der derzeitigen Inflation ist es nicht verwunderlich, dass dieser auch steigt. Schließlich steigen auch die aufwendungen für Lohn, Betriebstoffe etc....
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09.06.2008 13:47 Uhr von Jaecko
 
+5 | -1
 
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Wie lange könnte man mit der Kohle wohl dafür sorgen, dass in D der Sprit nur mal 0,99 EUR pro Liter kostet...
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09.06.2008 13:49 Uhr von geeduz
 
+10 | -17
 
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@ Jampel: made in germany ist noch was wert bei waffen,

wenn wir keine waffen produzieren dann macht es ein andere, möchte gerne wissen wieviel arbeitslose mehr es geben würde ohne waffenproduktion.

außer dumme sprüche kloppen können linke doch nix
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09.06.2008 13:50 Uhr von Noseman
 
+3 | -2
 
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Bei der Höhe: fällt mir nix mehr ein.
528 Milliarden Rüstungsausgaben allein die Amis.

Das ist in etwa so als ob ich mir (jedes Jahr!) für Hundert Euro ein Kampfmesser kaufe und immer mit mir führe, damit mir niemand gewaltsam mein Portmonnaie klaut (in dem stets maximal hundert Euro drin sind).
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09.06.2008 13:51 Uhr von uhrknall
 
+7 | -3
 
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Deutschland 3. Platz darüber kann ich mich aber nicht mitfreuen.
Und das ohne einen echten Feind zu haben.
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09.06.2008 14:05 Uhr von vmaxxer
 
+2 | -2
 
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nuja: Zum einem gibt es langfristige liefer/kaufverträge (siehe eurofighter zb) Da wurde im vorfeld festgelegt wann wieviele gekauft werden.
Zum anderem ist das Inventar und das Equipment der Truppen auch vom altern begriffen. Und ganz ehrlich : ich möchte nicht mit einem 40 Jahre alten Gewehr schießen möchten. oder mit ebenso alten Granaten Bomben oder was weis ich was bei denen man nicht weiss ob sie tatsächlich funktionieren oder sich als Blindgänger einige Jahre später einen Namen machen.
Und je älter der Kram wird desto gefährlicher wird es für unsere Soldaten auch zb bei Friedensmissionen etc. Und es ist ein Witz das die Soldaten sich schon bei Tschibo ausstatten weil das zeugs tauglicher ist.

Und wenn wir es Exportieren ist es doch gut... wenigstens etwas was noch gut verkauft wird...

Die einzigen die kein Problem mit der Materialalterung haben sind wohl die amis... und mögen deren Militärausgaben denen mal zu einem richtigem Flaschenhals verhelfen.
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09.06.2008 14:12 Uhr von 3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR
 
+2 | -2
 
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Geld ist nicht alles: Exportgeschäfte gehen auch ohne Rüstungsgüter.
Der Mensch vernichtet sich selbst durch die eigene Doofheit.
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09.06.2008 14:15 Uhr von Leeson
 
+3 | -1
 
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hmm Warum kann der Mensch nur an Waffen und Krieg denken.
Gut Rüstung kurbelt die Wirtschaft an, aber Wohlstand aller kurbelt auch die Wirtschaft an...

Aber Kriegführen ist ja einfacher und man muss nicht alles teilen.
Traurig des sie die Vernunft bei zu vielen Menschen nicht weiterentwickelt hat.
Viel schlimmer noch das genau solche Menschen an die Macht kommen.

Wenn keiner Waffen hätte könnte auch keiner Krieg führen.
Aber Misstrauen siegt doch wieder und es wird Wettgerüstet!
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09.06.2008 14:18 Uhr von Oberhenne1980
 
+6 | -5
 
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An Weitsicht fehlt es hier einigen! Jedem sollte inzwischen klar sein, dass Entwicklungshilfe mehr schadet als nützt. Erst kürzlich gab es dazu im Spiegel zwei Beträge, die sich unter anderem mit der Forderung führender afrikanischer Intellektueller befassten, sämtliche Entwicklungshilfe einzustellen.
Außerdem sind viele Hungersnöte, gerade in Afrika, hausgemacht. Verursacht durch korrupte Politiker, Regimes und schlechte Landbestellung.

Darüber hinaus scheint hier keiner zu beachten, wieviel Arbeitsplätze, direkt oder indirekt, an der Rüstungsindustrie dran hängen. Da würden einige ganz schon blöd schauen, was man das an zusätzlichen Kosten für die Sozialkassen hätte, weil die ganzen Arbeitslosen ja auch versorgt werden wollen.
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09.06.2008 14:24 Uhr von usambara
 
+3 | -0
 
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Saudi Arabien hat so fast viel Militärausgaben wie England oder Frankreich.
Hier wird massiv von den USA gegen den Iran gerüstet.
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09.06.2008 14:30 Uhr von DerBibliothekar
 
+1 | -3
 
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Kriege: im großen Maßstab sind ja auch soooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
wahrscheinlich...
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09.06.2008 14:43 Uhr von geeduz
 
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@ Oberhenne1980: du hast sowas von recht, aber leider könne einige hier nicht weiterdenken, als waffen = böse
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09.06.2008 14:46 Uhr von geeduz
 
+6 | -0
 
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so unwarscheinlich sind große kriege nicht, nicht umsomst lernen einige bundeswehreinheiten schon persisch,


ist nich rein zufällig einer der sprachen des irans
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09.06.2008 15:09 Uhr von vmaxxer
 
+1 | -1
 
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nicht ganz richtige theorie: Leeson:"Warum kann der Mensch nur an Waffen und Krieg denken.
Gut Rüstung kurbelt die Wirtschaft an, aber Wohlstand aller kurbelt auch die Wirtschaft an...

Aber Kriegführen ist ja einfacher und man muss nicht alles teilen.
Traurig des sie die Vernunft bei zu vielen Menschen nicht weiterentwickelt hat.
Viel schlimmer noch das genau solche Menschen an die Macht kommen.

Wenn keiner Waffen hätte könnte auch keiner Krieg führen.
Aber Misstrauen siegt doch wieder und es wird Wettgerüstet!"

Nicht durchs vorhanden sein von Waffen werden kriegfe geführt sondern durch wohlhaben-gefälle, gier, Agressivität etc.
Wenn es keine Waffen geben würde würde man sich eben mit steinen kloppen.. oder messern... oder keulen.. oder gammeliges Fleisch in die Wasserbrunnen werfen .. oder so...


Kriege gibt es seit dem die Menscheit da ist.
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09.06.2008 15:28 Uhr von Bleifuss88
 
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Ich würd mir als Rüstungsboss: so einen Ast abfreuen, das gibt es ja schon gar nicht mehr. Was machen die Rüstungskonzerne eigentlich mit dem ganzen Geld? Die könnten ja den kompletten Planeten aufkaufen.

Zum Thema Krieg und Menschheit:
Der Krieg und die entwicklung immer besserer Waffen waren seit jeher der Motor der Zivilisation. Die unermüdliche Forschung haben zunächst die Verwertung von Eisen möglich gemacht. Ich vermute mal, dass wir immernoch in der Bronzezeit stecken würden, wenn nicht das schwert erfunden worden wäre - mit dem Antrieb anderen Menschen in Kampfhandlungen überlegen zu sein. Später hat die chemische energie zunächst den Krieg und dann die zivile Gesellschaft verändert. Ohne die Erfindung des Schießpulvers wären wir noch immer im Mittelalter. Zu guter Letzt wurde der Computer für das Militär entwickelt und ist aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Auch in Zukunft wird die Rüstungsindustrie einen Vorreiter in Sachen Technologie spielen. Denn erstmal findet alles Neue seinen militärischen Zweck, bevor es in die Zivilgesellschaft übernommen wird. Das soll aber keineswegs solch martialische Rüstungsausgaben rechtfertigen.
Das Problem, das sich der Mensch bei dieser Entwicklung gemacht hat, ist, dass er mittlerweile bei dne waffen so gut geworden ist, dass er die ganze Zivilisation ausrotten kann.
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09.06.2008 17:02 Uhr von sauron2k
 
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hmpf: zitat uhrknall
Deutschland 3. Platz...

darüber kann ich mich aber nicht mitfreuen.
Und das ohne einen echten Feind zu haben.

du hast recht. wir haben keine echten feinde.
tja darum verkaufen wir die waffen ja auch ... :D

sonnst würde wir sie ja auch selber behalten.

abner mal im ernst. wenn man nix für die rüstung ausgibt kann man gleich die bw abschaffen. waffen werden älter und wenn die bw noch veralteteres eqeuipment als jetzt benutzt brauchen wir uns bei einem krieg ganet mehr wehren...
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09.06.2008 17:20 Uhr von nituP
 
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Leeson: Samal sogar affen massakrien sich! KRIEG IST MENSCHLICH!!
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09.06.2008 17:51 Uhr von vmaxxer
 
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axso.. noch was: *fg*

Ohne kriege und nur mit "freide freude eierkuchen" wäre die Erde schon lange an überbevölkerung eingegangen *fg*

(ok... nicht so ernst gemeint;)
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09.06.2008 18:57 Uhr von Montauk
 
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wen solls noch wundern? nahrungsmittel sind knapp und keine entspannung in sichtweite.

schwellen- und entwicklungsländer haben schwierigkeiten mit dem zugang zu sauberem wasser (vermehrt auch sogenannte reiche länder).


und das beste, was derzeit rohstoffmäßig auf eine rüstung hindeutet, neben explodierenden wolfram/kupfer/nickel-preisen, ist der diesel, ein derivat aus erdöl, das sich preislich bei uns und andernorts bereits auf gleicher augenhöhe befindet (wohl einmalig in der historie, seit den letzten großen technisierten kriegen).

sämtliche militärfahrzeuge die konventionell zu wasser und auf dem land betrieben werden, bis auf wenige ausnahmen (gasturbinen), werden mit diesel betrieben.

das aus den asiatischen regionen (sco) die größte nachfrage, allgemein kommt, könnte einem zu denken geben.
zumal diesel eher weniger von ziviler bedeutung ist.
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09.06.2008 23:34 Uhr von Bleifuss88
 
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@homer_sapien: Du musst aber überlegen, was alles von diesem Geld finanziert wird. Zunächst mal müssen natürlich die soldaten bezahlt werden. Und dann die Sanierung der Kasernen, die viel zu schleppend voran geht. Wenn ich da an meine denke...

Vielleicht solltest du mal für ne Woche mitkommen, dann denkst du vielleicht anders.
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10.06.2008 00:35 Uhr von Montauk
 
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Homer-Bleifuss: an der stelle wäre es m. e. wichtig zu erwähnen, dass der unterhalt des deutschen heeres im vergleich zu anderen armeen, bei mensch und material, um den faktor vier bis zehn (eher höher) höher ist, wie in teilen der sco (rußland oder china z. b.).

ein chinesicher söldner, der wenig mehr wie einen euro am tag verdient, gehört wohl schon eher zu den besser verdienenden dort.
aber irgendwie muss die größte unter waffen stehende armee auch finanziert werden ;)


das auch die ausgaben der bundeswehr steigen liegt auf der hand, sonst könnten sie die erwähnten eckpunkte des auf teufel komm raus, koste es was es wolle, kommenden "eu-reformvertrag" auch kaum erfüllen, um die neu erfundene staatsräson in die tat umzusetzen.

und @homer, mit fünfzig milliarden sind wir im gegensatz zu der us-armee noch relativ gut bedient, zudem von dem geld auch noch teilweise hiesige us-stützpunkte finanziert werden, samt ihren hier gebunkerten atomarsenal ;)

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