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Australien: Kündigung per SMS führte zum Selbstmord

Einem 53-jährigen psychisch labilen Mitarbeiter der Electrical Trades Union (ETU) wurde per SMS mitgeteilt, dass dieser gefeuert wurde.

Der psychisch labile Mensch nahm sich danach das Leben. Daher wird der Gewerkschaft eine Mitschuld am Selbstmord angelastet.

Der ETU war zudem bekannt, dass der Mann psychisch instabil war. Der Schadenersatz, der den Hinterbliebenen ausbezahlt werden soll, könnte sich auf 180.00 Dollar belaufen.


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WebReporter: Serkan8210
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Australien, Selbstmord, SMS, Kündigung
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2008 23:21 Uhr von Serkan8210
 
+0 | -0
 
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Sehr schlimme Geschichte. Die Firma sollte deshalb auch sehr hart bestraft werden, da solch ein vergehen unverzeihlich ist.
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09.06.2008 09:51 Uhr von Kandis2
 
+22 | -2
 
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Unterste Schublade! Total Menschen verachtend, eine Kündigung per SMS... das hat auch nichts mit neuen Medien zu tun...
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09.06.2008 10:14 Uhr von Jorka
 
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Sauerei: wenn schon kündigen dann kann man ihms auch persönlich sagen.

Meiner Meining nach hat sein Chef eine große Mitschuld an seinem Suizid!
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09.06.2008 10:35 Uhr von iq315
 
+5 | -2
 
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Schadensersatz: laut Quelle 180.000 Euro (umgerechnet)

nicht "180.00 Dollar"
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09.06.2008 10:35 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -0
 
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So unterschiedlich reagiert der Mensch meine Bekannten und ich haben bei unseren Kündigungen - bei mir dreimal wegen Konkurs des Arbeitgebers - jedesmal einen Piccolo aufgemacht.
Es hat ja keinen Sinn zu trauern, man muss ja nach vorne schauen.
Aber bei mir kam die Kündigung (aller Mitarbeiter) wenigstens persönlich oder am Telefon vom Chef - die meist selber Tränen in den Augen hatten.

Per SMS ist absolut anstandslos - ich hätte schlichtweg behauptet die SMS nie bekommen zu haben.
Keine Ahnung ob in Australien die Kündigung nicht auch schriftlich zugestellt werden muss.
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09.06.2008 11:44 Uhr von Klopsee
 
+11 | -11
 
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1. per sms <- firma gehört bestraft
2. mann labil <- firma gehört hart bestraft
3. firma wusste: mann labil <- firma gehört extrem hart bestraft
4. 3. + per sms <- firma gehört in grund und boden bestraft

das ist total unpersönlich und gemein...
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09.06.2008 13:10 Uhr von Meinungsgeber
 
+4 | -2
 
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Sowas ist doch feige, per SMS zu kündigen. Außerdem finde ich es total frech, genau so eine Person zu kündigen, obwohl bekannt war, das er psychische Probleme hatte. Auch alles Geld der Welt kann Ihn nicht zurückholen.

Fazit: Abscheulich, widerlich und feige dieses " Unternehmen ".
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09.06.2008 13:11 Uhr von Doc_Finkelstein
 
+4 | -2
 
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Arbeitgeber interessieren sich einen Dreck um die Verfassung der Mitarbeiter. Bei meinem Ex-Betrieb gabs in einem Jahr 6 Herzinfarkte, 2 mit Depressionen inkl. körperlicher Auswirkungen wie Reizdarm/Magen bishin zur Arbeitsunfähigkeit. Wenn man sich fix und fertig dennoch zur Arbeit quälte wurde man noch angebrüllt, als Ars**loch tituliert, als wertlos u. "Verschwendung von Sauerstoff" bezeichnet, obwohl die gesundheitlichen Umstände bekannt waren. Bei Kündigung gabs dann den Kommentar "gut so, Reisende soll man nicht aufhalten, aber kommen Sie hier ja nicht wieder angekrochen.". Deshalb bin ich nicht überrascht, dass es einen Arbeitgeber kalt lässt und ohne Feingefühl und Rücksichtnahme mit den Angestellten umgegangen wird.
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09.06.2008 14:23 Uhr von bereitsvergeben
 
+2 | -5
 
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vielleicht hätte dieser Mann auch noch irgendwann einen Sohn bekommen. Dieser hätte vielleicht den ersten Kontakt zu Außerirdischen gehabt, und durch sein nettes Auftreten, den Plan der Außerirdischen, die Erde mit dem Dematerialisierungsstrahl zu dematerialisieren verhinderte. So gesehen würde ich die Firma auch auf die Kosten für die Herstellung einer neuen Erde verklagen!
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09.06.2008 14:34 Uhr von fail
 
+0 | -4
 
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180 Doller? 180 Doller nur? Oder meinst du 18000 Doller? Oder hää? ...
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09.06.2008 16:10 Uhr von Misbe
 
+3 | -0
 
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Leider kenne ich sowas auch wir sind eine kleine Firma mit ca. 15 Angestellten. Jeder kennt jeden und kommt gut miteinander aus.
Als bei uns vor 8 Jahren unserer Arbeitskollege an Leukämie erkrankt war, waren wir alle echt geschockt.
Ich kann verstehen, das mein Chef ihm kündigen musste. Wenn einer andauernd fehlt in so einem kleinem Betrieb fällt das schon sehr stark auf.
Das letzte an dieser Sache war aber, das es unserem Chef nicht wichtig genug war, in unser aller Namen wenigstens einen Kranz zu schicken. Das wäre doch moralisch selbstverständlich gewesen. So hatten wir seine Arbeitskollegen das dann übernommen.
Als 2 Jahre später der Vater unseres Chefs verstarb, da wurde ein mega Aufsehens drum gemacht (obwohl wir mit ihm nichts am Hut hatten, er war lediglich ab und zu zu Besuch da).
Unsere Sekräterin war ein halbes Jahr krank geschrieben wegen psychischer Störungen diesbezüglich. (Ist eine sehr gute Freundin vom Chef).
Ich fand das absolut das letzte.

@News: Wo zum Henker bleibt denn heutzutage die Wirtschaftsethik? Wenn es eine Möglichkeit für die Familie des Verstorbenen gibt, würde ich die Firma auf den höchsten Satz denn es gibt verklagen.
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09.06.2008 16:59 Uhr von Misbe
 
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@falke22: Ja so sehe ich das und da stehe ich auch zu. Sonst wäre ich kein Mensch mit normalen Gefühlen und selbstverstädlichen Moralansichten, wie die meisten hier.

Es war nun mal das allerletzte, wie die Firma des Vestorbenem sich benommen hat!!!
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09.06.2008 20:31 Uhr von Weltenwandler
 
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und wenn: der Chef ihm persönlich gekündigt hätte, dann hätte der Gute keinen Selbstmord begangen? Sicher ist das nicht sehr fein, aber vielleicht war der Chef ja auch psychisch instabil und wollte nicht ins Gesicht seines enttäuschten Mitarbeiters sehen. Ich denke der Hauptgrund für den Selbstmord ist die Kündigung an sich, nicht die Art der Kündigung. Wenn man wusste das er instabil war hätte man ihn verwahren sollen sodass er keinen Suizid begehen konnte, denn wenn der sooo labil war konnte der doch auch sicher kaum noch arbeiten! Alle haben es gewußt, keiner hat etwas getan und der vermeintliche Auslöser muss jetzt streng bestraft werden damit die Gesellschaft um ihn herum, die etwas gegens die Ursachen seines Zustandes hätte tun müssen, sich nicht schuldig fühlen muss, denn es wurde ja ein Schuldiger gefunden und bestraft. Das ist meiner Meinung nach viel verachtenswerter als eine Kündigung per SMS!
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09.06.2008 22:49 Uhr von wombie
 
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Da fehlen ein paar nullen: sind 180 000 dollar, nicht 180 dollar.

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