08.06.08 12:22 Uhr
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Adulte Stammzellen sollen vielseitiger als bisher gedacht sein - Probleme bei Therapien

Die Politik unterscheidet in ihrer moralischen Bewertung zwischen embryonalen und adulten Stammzellen. Letztere gewinnt man ohne den Einsatz von Embryonen, was politische weniger heikel ist. Allerdings sind die Möglichkeiten mit ihnen gegenüber den embryonalen Zellen eingeschränkt.

Mario Capecchi, Medizin-Nobelpreisträger, stellt ein weiteres mögliches Problem in den Raum. Nahm man bisher an, dass es pro Organ nur eine Stammzelle gibt, bezweifele Capecchi das nun. Wenn das stimmen sollte, wäre die weitere Forschung viel komplizierter als bisher angenommen.

Mehr als eine adulte Stammzelle pro menschliches Organ hätte zur Konsequenz, dass das Entwickeln von Therapien deutlich erschwert würde. Sicher sei sich Capecchi bezogen auf den Menschen aber noch nicht. "Adulte Stammzellen sind immer noch eine riesige Blackbox", so der Mediziner.


WebReporter: tomeck
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Problem, Therapie, Stammzelle
Quelle: www.spiegel.de

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10.06.2008 23:56 Uhr von md2003
 
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echt geil aus diesen Stammzellen kann man wirklich so gut wie alles basteln!!!! Hier sollte die Forschung doch schneller voran getrieben werden, dann werden viele noch nicht heilbare Krankheiten leicht zu besiegen sein!!!

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