08.06.08 12:18 Uhr
 1.156
 

Oftmals warten Patienten vergeblich auf Spenderorgan - Täglich sterben drei Menschen

Eine erschreckende Zahl wurde jetzt veröffentlicht: Täglich sterben in Deutschland drei Menschen, da sie zwar auf der Warteliste für Organspenden stehen, aber kein geeignetes Organ bekommen. Allein in Deutschland warten etwa 12.000 Menschen auf einen solchen Lebensretter.

Die Deutsche Stiftung "Organtransplantation" (DSO) hat aufgrund dieser erschreckenden Zahlen die Kampagne "Fürs Leben. Für Organspende" eröffnet. Bundeskanzlerin Angela Merkel übernimmt dabei die Schirmherrschaft. Ziel ist es, mehr Menschen von der Organspende zu überzeugen.

Merkel will die Menschen zur Spende ermutigen, da sie laut einer DSO-Erklärung der Meinung sei, dass die Entscheidung für eine Organspende auch gleichzeitig die Entscheidung für das Weiterleben eines Mitmenschen sei.


WebReporter: martin83
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mensch, Patient, Erbe, Spende
Quelle: www.n24.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Forscher: Extreme Diät kann Typ 2 Diabetes wieder heilen
Probleme bei der Vollnarkose an Uniklinik Magdeburg: Patienten wachen zu früh auf
WHO-Prognose: Bis 2050 weltweit über 150 Millionen Menschen an Demenz erkrankt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.06.2008 11:49 Uhr von martin83
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ist schon erschreckend wie viele Menschen auf ein Spenderorgan warten. Bei diesen Zahlen (12.000 Wartende) muss es schon sehr schwer sein die Hoffnungen nicht aufzugeben.
Kommentar ansehen
08.06.2008 12:34 Uhr von casus
 
+13 | -2
 
ANZEIGEN
Ein erster Schritt Wieso wird nicht bei jedem Personalausweisantrag gleich eine Infoschrift zum Thema Organspende ausgegeben?

Die Entscheidung kann dann mit zu den Personalausweisunterlagen der Meldebehörden genommen werden.

Entweder als klares, unmissverständliches: Nein oder eben als Ja oder als unentschieden, fragen sie Person bei XY nach.

Jederzeit revidierbar, wenn man sich anders entscheidet.
Und der Zeitraum zwischen Personalausweisantrag und Personalausweisüberhabe sollte auch ausreichen um eine Entscheidung zu treffen. Endlich mal eine sinnvolle Nutzung von Behördenlaufzeiten ;-)

Das würde Angehörigen so manche Schmerzvolle Entscheidung ersparen.

Es liegt in meinen Augen nichteinmal an der mangelnden Bereitschaft sondern eher an der Tatsache, das man sich eben nicht gerne mit dem eigenen Tod auseinander setzt und dieser Frage solange wie möglich aus dem Wege geht.
Erst wenn man dann durch Krankheit, Unfall oder aus dem direkten Umfeld damit konfrontiert wird, dann muss man plötzlich Entscheiden.
Kommentar ansehen
08.06.2008 13:02 Uhr von Raizm
 
+4 | -9
 
ANZEIGEN
@casus: deinen perso bekommst du mit 16...und wenn du erst ab 18 blut spenden darfst,dann darf man sicherlich auch erst ab 18 ein organ spenden...
sicherer wäre es zum 18. geburtstag einen infobrief zuzuschicken...
Kommentar ansehen
08.06.2008 13:09 Uhr von MattenR
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Ich konnte mich bislang dazu nicht entschliessen. Ist irgendwie ein merkwuerdiges Gefuehl.

Es war ja schon einmal in Planung, dass es andersrum gehen soll und man einen Antrag stellen muss, wenn man KEIN Organspender werden moechte. In so einem Fall, wuesste ich nicht, was ich tun wuerde... Da haette ich ein schlechtes Gewissen. (Brauch ich momentan ja nicht zu haben: Ich bin bislang noch nie gestorben....)

Aber vielleicht waere es sinnvoll, wenn Organspender (wenn moeglich) bevorzugt behandelt werden, wenn Sie auf der Warteliste fuer Organe stehen.
Kommentar ansehen
08.06.2008 13:30 Uhr von Mandragoron
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
Wieso Spende: Das ganze Problem liegt einfach am Gesetz das sowas nur gespendet werden darf, genauso wie Blut.

Ich bin mir sicher wenn man den Leuten Geld bieten würde wären mehr als genug "Spender" da.

Mir ist klar das es da Probleme gibt, Organjagt etc. aber dies könnte man sehr leicht lösen, einfach eine staatliche Behörde dafür nutzen nur diese hat das Recht Organe/Blut zu kaufen und weiterzuleiten. Und anders angebotene Organe/Blut darf man schlicht nicht verwenden in den Krankenhäusern.

Das zusätzlich benötigte Geld kann man decken aus kleinen Zusatzversicherungen bei der Krankenkasse so wie Zahnvorsorge, und natürlich auf dem Rücken des Patienten der es benötigt. Ich bin mir sicher das eher 99% der Patienten bereit sind Schulden aufzunehmen die sie halt ein paar Jahre abarbeiten müssen, als zu sterben weil es einfach kein Organ gibt.
Kommentar ansehen
08.06.2008 13:33 Uhr von casus
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@Raizm: *g* es ist immer einfache etwas dagegen zu finden. Aber das geht nicht nur dir so ;-)

Ich hatte (nicht ganz gramatikalisch korrekt) geschrieben:
"Entweder als klares, unmissverständliches: Nein oder eben als Ja oder als unentschieden, fragen sie Person bei XY nach."

Also bei Perso für Person: 16 Jahre bis < 18 Jahre steht da ganz einfach die Entscheidung der Eltern. Oder eben die Aussage fragen sie bei den Eltern nach.

Das gilt auch beim Kinderreisepass:

Kinderreisepass [ http://de.wikipedia.org/... ]
" ... der an deutsche Staatsangehörige bis zum 12. Lebensjahr ausgestellt werden kann... "

Mein Vorschlag zielt dahingehend ab, das _jeder_ ohne Ausnahme mit der Fragestellung zur Organspende konfrontiert wird. Und mein Ansatz ist dabei der Punkt, an dem keiner in Deutschland vorbei kommt. Das sind eben die amtlichen Personalpapiere.

Eigentlich macht es sogar sinn, dieses mit der Geburtsurkunde beginnen zu lassen.
Und immer wieder neu, damit die Entscheidungen auch nach neuesten Kenntnissen, der eigenen Lebenserfahrung jedesmal neu getroffen werden kann. Ob nun von einem Ja zu einem Nein oder von einem Nein zu einem Ja.

Ich hab nichts gegen Menschen, die sich, aus welchen Gründen auch immer, gegen eine
Organspende entscheiden.

Ich hab Probleme damit, das sich jemand vor einer Entscheidung drücken kann. Ob die nun "Ja", "Nein" oder "es entscheidet die Person XY im Fall der Fälle dann in meinem Sinne" lautet.

@MattenR
Die Idee der Bevorzugung ist verlockend aber leider nicht zielführend. Einzig und allein die medizinischen Parameter, die am besten Passen, dürfen eine Rolle spielen.
Ich hätte ein massives Problem damit, wenn meine Organe nicht mit dem medizinisch best möglichen Erfolgsaussichten Verwendung finden würde. Egal wo auf der Welt. Ich würde mich verramscht fühlen und bin mir eigentlich mehr Wert ;-)

Die Entscheidung für oder gegen eine Organspende ist ein so tiefgreifender Entschluss, das es für mich völlig klar ist, das dies keinerlei Bedingungen verbunden oder mit vermeintlichen Vor- oder Nachteilen Erkauf werden sollte.
Kommentar ansehen
08.06.2008 13:45 Uhr von casus
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Mandragoron: Blut oder Organe sind ein kleiner Unterschied, findest Du nicht?

Übrigens, es gibt für Blut oder Blutbestandteile durchaus Entgelte / Aufwandsentschädigungen. Insofern ist deine Aussage in diesem Fall Fehlerhaft. [ http://de.wikipedia.org/... ]

Aber Blut wird vom Körper immer nachgeliefert. Sozusagen ein nachwachsender Rohstoff ;-)

> Mir ist klar das es da Probleme gibt, Organjagt etc. aber dies könnte man sehr leicht lösen, ...

Kann man ja jetzt schon nicht: Organhandel [ http://de.wikipedia.org/... ]

Erst mit einem Überangebot an Organen, wird es unmöglich damit Geld zu verdienen.
Kommentar ansehen
08.06.2008 13:46 Uhr von MattenR
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
ah, ok. mir war schon klar, dass man nich jede transplation so einfach vonstatten geht und einige grundlegende sachen uebereinsteimmen muessen, aber ok, ich wusste nicht das es da noch so genaue faktoren gibt, die bestimmt werden koennen.
Kommentar ansehen
08.06.2008 13:48 Uhr von riddick
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
Nicht öffentlich erfassen Wer seine Organe nach dem Tod spenden will, sollte weiterhin einfach das Kärtchen daheim ausfüllen und ins Portemonaie legen. Wären die potentiellen Spender irgendwo erfasst, würde das früher oder später dafür sorgen, dass Menschen wegen ihrer Organe umgebracht werden.
Kommentar ansehen
08.06.2008 13:49 Uhr von erdengott
 
+2 | -8
 
ANZEIGEN
Lösung: Wer nicht spenden will bekommt auch keins. Die Spendenbereitschaft bei der Persobeantragung zu klären wäre schon ein richtiger erster Schritt.
Wenn dann noch sichergestellt wird dass nicht zur Spende bereite Leute im eigenen Bedarfsfall keins bekommen, sollten mittelfristig die Wartelisten deutlich schrumpfen.
Kommentar ansehen
08.06.2008 13:56 Uhr von casus
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@riddick: Es werden Menschen wegen ihrer Organe umgebracht. Dabei ist es völlig egal ob jemand [Ja] oder [Nein] auf seinem Spenderausweis stehen hat.

Organhandel:[ http://de.wikipedia.org/... ]

Lebendorganspende gibt es da nur bei Monty Python : [ http://www.youtube.com/... ]

Ich liebe diesen Spott und behalte meinen Spenderausweis trotzdem ;-)
Kommentar ansehen
08.06.2008 14:04 Uhr von casus
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
@erdengott: "nicht zur Spende bereite Leute im eigenen Bedarfsfall keins bekommen"

Oh ja, ihm hätte geholfen werden können, aber leider war er ja nicht Bereit seine Organe zu spenden und das Organ ging an einen andern....

Der Andere...

Oh ja, ihm hätte geholfen werden können, aber es gibt zu wenige Organe so mussten wir im das Organ trotz der fehlenden Übereinstimmungen einpflanzen. Es war ein Risiko und er hat es nicht überlebt...

Die Angehörigen im ersten Fall:
Nein, wir werden dieses ungerechte System niemals unterstützen.... Keine Organspende für niemanden, die werden ja sehen, was die davon haben...

Die Angehörigen im zweiten Fall:
Wir waren uns unsicher aber jetzt sehen wir ja, Organspende bringt eh nichts, wir werden auch nicht spenden. Wozu denn....
......

Nochmal, es darf nur und ausschliesslich um die medizinischen Parameter gehen. Es ist eine OP die schwierig genug ist und die Lebensqualität des Menschen hängt von der möglichst guten Übereinstimmung einer ganzen Reihe von Werten von Spender und Empfänger ab.
Kommentar ansehen
08.06.2008 14:19 Uhr von erdengott
 
+0 | -5
 
ANZEIGEN
@casus: "Die Angehörigen im ersten Fall:
Nein, wir werden dieses ungerechte System niemals unterstützen."
Das ist unlogisch, wenn jemand nichts bekommt weil er nichts abgeben will ist das ziemlich gerecht. Das wäre im Einzelfall natürlich schwer auszuhalten - aber die momentane Situation halten wir auch schon aus.

Die Angehörigen sollten gerade aus dem Spiel gelassen werden. Jeder soll für sich entscheiden.
Und es würden ja nicht weniger spendenbereit sein. Die Leute sind es idR doch heute schon, weil sie aber keinen unmittelbaren Vorteil für sich sehen legen sie es zu selten schriftlich fest.
Kommentar ansehen
08.06.2008 14:32 Uhr von Mandragoron
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Falsches Staatssystem: Wir leben in einem kapitalistischem System, die Leute werden von ihrer Geburt an so erzogen, denken so, sehen darin erstrebenswerte Ideale, nur wenn es um den eigenen Körper geht sollen sie auf einmal sozialistisch denken, kein Wunder das dies nicht klappt.
Kommentar ansehen
08.06.2008 15:34 Uhr von casus
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@erdengott: Ich gebe dir völlig recht.
Es wäre "Gerecht", okay. Aber was bringt mehr?

Ich erwarte von Menschen in einer solchen Situation nicht die Einsicht in eine "Gerechte" Regelung. Nicht beim Tod eines Angehörigen, der vielleicht hätte vermieden werden können.

Dazu kommt noch die medizinische Komponente mit der Übereinstimmung der Medizinparameter. Jedes Organ, das nicht auf den am besten passenden Empfänger kommt, ist verschwendet oder wird mit erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität bezahlt. Das ist zumindest für mich wichtig.

Wenn Menschen sich gegen Organspende Entscheiden ist das in meinen Augen deren Entscheidung, die nicht zu kritisieren ist.

Aber was glaubst Du, wenn jemand routinemässig nach seiner aktuellen Meinung zur Organspende befragt wird. Eben weil ganz normal ist, mit dem Empfang der Personalpapiere sich dieser Frage immer wieder zu stellen um sie dem aktuellen Lebenserfahrungsstand anzupassen.

Wie hoch ist die Möglichkeit, das sich diese Person nach der Erfahrung mit der Rettung des Angehörigen umentscheidet?

Mit der Auge um Auge Regelung, die vielleicht als "Gerecht" bezeichnet werden könnte, wird es immer so bleiben.

Ich würde mich mehr freuen, wenn durch meine Organe jemand weiterleben kann und andere ihre ablehnende Meinung zur Organspende ändern würden. Ohne sie zu dieser Meinungsänderung zu zwingen, ohne sie unter moralischen Druck zu setzen.
Kommentar ansehen
08.06.2008 15:41 Uhr von casus
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@Djerun: > das mehr einverständnißerklärungen zur organspende gleich mehr brauchbare organe bedeutet?

Das ist wohl eine Frage der Statistik ;-)
Die Trefferwahrscheinlichkeit wird höher.

Das wird wohl erst dann stagnieren, wenn es auf der Welt nur noch Unfallopfer gibt, die einer Organspende zugesagt haben.
Kommentar ansehen
08.06.2008 16:19 Uhr von KingPR
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Organe: gibts in China genug. Einfach mal im Staatsgefängnis nachfragen, die finden garantiert einen passenden Spender.
Kostet halt.
Kommentar ansehen
08.06.2008 16:31 Uhr von Slaydom
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
einzige möglichkeit: sind Stammzellen...
Nur durch Stasmmzellen könnten wir genug Organe Produzieren um den kranken Menschen zu helfen...

Ab nächstes Jahr werden ja Schweine Herzen implatiert...
Das wir dhscon mal erleichterung bringen
Kommentar ansehen
08.06.2008 17:24 Uhr von Begosch.xy
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
pro und kontra: es darf eigentlich niemals ein angehöriger über organentnahme entscheiden dürfen/müssen.
darum finde ich die idee mit dem personalausweis genial, aber nur unter der bedingung, dass auch wirklich aufgeklärt wird.

ich für mich habe entschieden, das ich kein organspender sein will und ich würde auch keine fremden annehmen.

wer mag sich das hier antun und mal einen sehr langen, aber auch sehr interessanten text lesen?

http://www.initiative-kao.de/...

bin auf meinungen gespannt
.
Kommentar ansehen
08.06.2008 18:17 Uhr von casus
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Begosch.xy: Den Text kenne ich und er bestätigt mich in meiner Meinung um so mehr.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende darf nicht unter Zeitdruck erfolgen. Sie muss mit allen zur Verfügung stehenden Informationen geschehen und auch regelmässig auf dem neuesten Stand gehalten werden.
Die heutigen Behördenlaufzeiten zwischen Anträgen und Ergebnissen derselben, sollten den nötigen Zeitrahmen gewährleisten ;-)

> ich für mich habe entschieden, das ich kein organspender sein will und ich würde auch keine fremden annehmen.

Wie hast du eigentlich festgelegt, das diese Fragestellung niemals an deine nächsten Verwandten gestellt werden kann?
Patientenverfügung beim Hausarzt? [ http://de.wikipedia.org/... ]
Kommentar ansehen
08.06.2008 19:07 Uhr von CHR.BEST
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Gib mir dein Fleisch Viele Spenderorgane werden auch abgestoßen. Also ist das auch keine so sichere Variante.

Ich bin auch Slaydom´s Meinung - Stammzellen sind der Schlüssel um passende Organe im Labor zu züchten. Dann bräuchte auch niemand mehr ein schlechtes Gewissen haben wenn er sich weigert, sich auf dem Totenbett ausweiden zu lassen.
Kommentar ansehen
08.06.2008 19:44 Uhr von Begosch.xy
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@casus: recht hast du.

meine nächsten angehörigen wissen bescheid und das halte ich für das wichtigste. außerdem ist ein zettel bei pass und führerschein beigelegt.
für mich ist es wichtig, dass meine angehörigen die entscheidung abgenommen wird.

aber du hast recht, eine patientenverfügung werde ich beim nächsten arztbesuch hinterlegen.
Kommentar ansehen
08.06.2008 19:49 Uhr von Begosch.xy
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@ chr. best: geht das mit den stammzellen bei jedem organ? da weiß ich ganz wenig drüber, werde mal lesen.

außerdem... warum schlechtes gewissen wenn einer nicht seine organe spenden will sondern einen würdevollen ruhigen tod vorzieht?
hast du ein schlechtes gewissen, dass du mir dein geld nicht überweist? ;-)))

ok, der vergleich hinkt, aber man muß nicht immer und ewig und auf teufel komm raus den samariter spielen. irgendwann ist schluß und die organspende ist nicht so sicher wie meist vorgegaukelt wird.
Kommentar ansehen
08.06.2008 20:39 Uhr von casus
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Begosch.xy: Stammzellen: [ http://de.wikipedia.org/... ]

Die Idee, alle Zellen entstehen schlussendlich aus nur einer (Eizelle+Spermium) . Die Ausdifferenzierung kommt später. Die embryonalen Stammzellen können dies. Hier fängt hier allerdings schon die Diskussion mit Leben oder nicht Leben an. Ethik: [ http://de.wikipedia.org/... ]

Die Engländer gehen da einen weiteren Weg: [ http://www.spiegel.de/... ]

Weitere Idee, sogenante Adulte Stammzellen: [ http://de.wikipedia.org/... ]

Nicht zu verwechseln mit normalen Körperzellen, bei denen versucht wird, diese in einen früheren Zustand zu versetzen, damit diese wieder zu anderem Gewebe werden können.
Die Erbinformationen liegen schliesslich in allen Zellen vor.

Lustige andere Idee Organe mit 3D Programm entwerfen und das Gewebe mit einem Tinnenstrahldrucker Schichtweise drucken.
Kein Scherz: [ http://www.innovations-report.de/... ]
Kommentar ansehen
08.06.2008 23:03 Uhr von Slaydom
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
aus: Stammzellen, kann man theoretisch jede Zelle Programmieren...
Sei es eine Leber Zelle herz zellen oder sonstige...
Daher wäre es eigentlich gut, mal ein wenig mehr in diese Richtung zu forschen... Aber wie schon erwähnt ist das Problem mit Ethik.

Refresh |<-- <-   1-25/39   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Olympische Winterspiele 2018: Russen dürfen starten
US-Weltraumpläne: Trump will Mond- und Marsmission
Baby aus zweitem Stock geworfen - Vater steht zum zweiten Mal vor Gericht


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?