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Nach Support-Ende für "Crysis": Crytek äußert sich

Nachdem bekannt gegeben wurde, dass Entwickler Crytek den Support für den Shooter "Crysis" eingestellt hat, war die Community schwer verärgert. Nun hat sich Sven Metzger, Community-Manager, an die verärgerten Community-Mitglieder gewandt.

Gründe für das Ende des Supports seien nach Metzger die Kosten von Geld und Zeit. Außerdem liege die Priorität der Entwickler bei "Warhead", welches noch in diesem Jahr erscheinen soll.

Außerdem lese man immer wieder, dass es sich bei Fehlern in "Crysis" eigentlich nur um fliegende und unsichtbare Spieler handle. Er bat die Spieler darum, Geduld zu haben und abzuwarten, was noch komme. Ein Multiplayer-Modus sei bereits in Arbeit, genaueres werde er aber bis dato nicht sagen.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Ende, Support, Crysis, Crytek, "Crysis"
Quelle: www.pcgames.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2008 23:41 Uhr von borgir
 
+0 | -0
 
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Diese Äußerungen sind meiner Meinung nach eine Unverschämtheit. Wenn man 60 Euro für ein Spiel ausgibt, sollte dieses fehlerfrei laufen. Und wenn es das nicht tut, was ja eigentlich immer der Fall ist, sollten Patches Abhilfe schaffen. Davon zu sprechen, dass es nur diesen einen Fehler gäbe und man einen Patch nicht veröffentlicht, weil er Geld kostet ist unfassbar. Crytek sind für mich jedenfalls als Entwickler gestorben. Keinen Cent werden die mehr von mir bekommen.
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08.06.2008 10:56 Uhr von sunrise211
 
+20 | -2
 
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tjo: Crysis ist eigentlich der erste teil eines dreiteilers. Dazu kostete die entwicklung Millionen... dass man sich jetzt mehr auf die entwicklung zukünftiger Spiele setzt, ist für mich völlig verständlich. Ich habe Crysis paar mal durchgespielt, und mir sind keine offensichtlichen Bugs ausgefallen. Das Spiel ist auf dem jetzigen stand völlig spielbar, sofern man einen mächtigen Rechner hat, aber das ist die grundvorraussetzung.
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08.06.2008 11:32 Uhr von Johnny Cache
 
+12 | -13
 
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Guter Witz: Wenn schon der erste Teil nicht einwandfrei funktioniert wird sich das Kaufvieh sicher wie blöd auf die Nachfolger stürzen weil diese sicher so viel besser sein werden. Wirklich eine bestechende Logik.

Naja, wer sowas tatsächlich mitmacht hat die kommenden bugs wirklich mehr als verdient.
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08.06.2008 11:59 Uhr von XvT0x
 
+11 | -2
 
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lol was? die "Kosten von Geld und Zeit"????
wohl eher: die Kosten und der Zeitaufwand... oder so ähnlich

@News: ^^ fliegende und unsichtbare Spieler
für Cheater kann aber Crytek wenig dafür
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08.06.2008 12:21 Uhr von Nehalem
 
+3 | -6
 
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@XvT0x: Doch können sie. Hacks werden nur ermöglicht, wenn der Code fehlerhaft ist und Lücken hat. Oder sind mit "Spieler" die NPCs gemeint?

Grüße
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08.06.2008 12:57 Uhr von Elessar_CH
 
+5 | -4
 
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Bugs: Das ein Spiel oder sonstiges Computerprogramm von derartigen Ausmassen heftig viele Bugs hat is schon klar.

Aber das Spiel ist für mich auch ziemlich schnell gestorben.
1. Es geht ziemlich Ressourcenverschwenderisch um (Hardwareanforderungen). Klar Grafik is gut, aber man hätte die Anforderungen mit ner guten Engine niedriger halten können.
2. Dutzende Cheater im Multiplayer. Sogar nach Patches.

Und jetz noch das. Dass die Wartung (Patches) eines Computerprogrammes gut mal 70% der Produktionskosten verschlingt ist jedem Applikationsentwickler bewusst. Wird wohl auch bei Spielen nicht gross anders sein.

Der Single-Player Modus war zwar gut, bis zu dem Teil mit den Aliens (Höhlenlabyrinth und alles danach).
Um nen Alien zu killen musste man einfach ne Halbe Stunde lang draufschiessen. Da kann ich auch Space Invaders spielen.
Für vielleicht 15 h Spielspass bezahl ich nicht CHF 80.- (40 - 50 €).
Für mich war das das erste und letzte Spiel von Crytek.
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08.06.2008 15:55 Uhr von Morphus81
 
+4 | -0
 
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so ist das heute, da kann eine Firma fehlerhafte und mangelhafte Produkte auf den Markt werfen, und wenn es dann quasi um die "Garantieleistungen" für Spieler geht, was anderes sind die Patches ja nicht, Nachbesserung der Fehler, kann sich die Firma auf zu wenig Umsatz berufen und das einfach sein lassen...

Man stelle sich vor, Mercedes würde sämtliche Garantie-Ansprüche bei der M-Klasse verwehren, weil er zu selten verkauft und zu oft geklaut wurde. Eine erfolgreiche Klagewelle wäre die Folge... Für mich ist das klarer Betrug und Vertragsbruch, kategorisch quasi sämtliche Ansprüche aus mangelhafter Beschaffenheit (Sachmangel) auszuschließen. Ist wohl der einzige Wirtschafts-Sektor, wo diese Masche hundertfach durchgezogen wird und nichts passiert. Kein vollwertiger Anwalt da draußen, der eine Sammel-Klage mal als Exempel durchziehen will?!
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08.06.2008 17:35 Uhr von fir3
 
+1 | -3
 
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Bisher wurde für die Millionen, die mit dem Spiel gemacht wurden, echt wenig geleistet.
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08.06.2008 20:28 Uhr von Nepenthes
 
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wieder mal ein Spiel mit miesen Support wo EA drauf steht.
Hat seinen Grund warum ich seid Jahren selbst gute Spiele meide bei denen EA der Publisher ist.
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09.06.2008 10:58 Uhr von Gluecksbaerchi
 
+1 | -0
 
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Bugs? hab das Spiel auch mehrmals duchgezockt und konnte keinen Bug entdecken der mir stören aufgefallen ist.
Das Spiel ist zu den meisten anderen absolut spielbar.
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09.06.2008 11:25 Uhr von derSchmu
 
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was erwartet ihr...? Da entwickelt eine deutsche Firma eine Software/Spiel und dann erwartet ihr auch noch monatelangen Support? Das ist hier die Servicewueste Deutschland, da kriegste ja eher nen Kundensupport bei der Telekom...

Bugs gibts in dem Spiel uebrigens genug...
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09.06.2008 12:03 Uhr von Lustikus
 
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@Autor: Hmm hast du bei dieser News schlecht geschlafen?

zitat:
"Gründe für das Ende des Supports seien nach Metzger die Kosten von Geld und Zeit. Außerdem liege die Priorität der Entwickler bei "Warhead", welches noch in diesem Jahr erscheinen soll.
Außerdem lese man immer wieder..."

Kosten von Geld und Zeit?
2 mal hintereinander "Außerdem" am Satzanfang?

Hast du schon weitaus besser gemacht! :-)
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09.06.2008 16:29 Uhr von Schwertträger
 
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Ich habe ja für das Vorgehen Verständnis, aber der Mann könnte sich wenigstens beim lügen mehr Mühe geben.

Der Community ins Gesicht zu sagen, dass es ja ausser den fliegenden und unsichtbaren Spielern keine nennenswerten (was immer das heisst) Fehler mehr geben, und deswegen nichts mehr dran gemacht, vorerst, ist eine bodenlose Unverschämtheit!


Das neben den Fehlerforderungen auch Spielverbesserungen für den Patch gewünscht werden (was den Community-Mitgliedern ja fast vorgehalten wird, hat die Spieleindustrie ebenfalls selber Schuld, weil sie, um die Fülle der Fehler zu kaschieren, als Bonbon zu jedem Fehler behebenden Patch auch gleich ein paar kleine Zusatzfeatures packte, um die Leute bei Laune zu halten.
Das das irgendwann zu einer Gewohnheit wird, auch bei den Fans, kann man den Fans wohl kaum vorwerfen.

Wenn man, wie früher, für 10 Euro ein AddON rausbringen würde, liesse sich mit den Features auch wieder Geld verdienen, während die Lieferung von fehlerbereinigenden Patches wohl Teil der ursprünglichen Kaufpreiskalkulation sein sollte.

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