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Afghanistan: US-General als Oberbefehlshaber über Soldaten der ISAF

Die ISAF-Truppen in Afghanistan stehen seit dieser Woche nun unter dem Kommando des US-Generals David McKiernan. McKiernan lässt auf eine härtere Gangart schließen: "Wir werden uns die Aufständischen, die ausländischen Kämpfer, Kriminelle und Andere vorknöpfen, die unserer Mission im Wege stehen".

Trotz der starken ISAF-Truppenaufstockung auf inzwischen 50.000 Soldaten und der allein im letzten Jahr verdoppelten afghanischen Streitkräfte auf über 57.000, bleiben die Geschehnisse weit hinter den Anforderungen der Mission zurück.

Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung hat angekündigt, in welchen Umfang der Anteil der deutschen Truppen verstärkt wird. Gegenwärtig stehen 3.500 Bundeswehr-Soldaten unter US-Kommando. Jung geht davon aus, dass der Krieg am Hindukusch noch zehn bis 15 Jahre geführt werden muss.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Afghanistan, Soldat, General, ISAF
Quelle: www.neues-deutschland.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2008 19:16 Uhr von :raven:
 
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Man könnte die Kommandoübernahme durch einen US-General als weiteres Indiz dafür deuten, dass ein Angriff auf den Iran nicht mehr lange auf sich warten lässt. Es droht jetzt eine noch stärkere Verquickung mit der »Operation Enduring Freedom«, dem vom scheidenden USA-Präsidenten George W. Bush ausgerufenen, völkerrechtlich nicht legitimierten Anti-Terrorkrieg.
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08.06.2008 10:31 Uhr von meisterthomas
 
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Schlüsselstellung: Afghanistan hat eine Schlüsselstellung für die ganze Region, ob Iran, Pakistan, Tibet, Indien, auch der weiche Unterleib Chinas wird es genannt. Um humanitäre Hilfe geht es dabei ganz sicher zuletzt.

" Jung geht davon aus, dass der Krieg am Hindukusch noch zehn bis 15 Jahre geführt werden muss."

Krieg heißt, das Leben unserer Soldaten als humanitäre Hilfe über 15 Jahre riskieren und opfern! -- Was für einen Schwachsinn lassen wir uns da nur einreden.

Wenn unsere Politiker uns die Wahrheit noch länger verschweigen und nicht sagen was wir in Afghanistan wirklich machen, dann verschaukeln sie uns nach Strich und Faden.
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08.06.2008 11:23 Uhr von :raven:
 
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@alle: Offenbar war meine ursprüngliche Überschrift unpassend...

Ich wollte deutlicher darauf aufmerksam machen, dass nun eine US-General nun über deutschen Truppen herrscht.
Es dürfte nicht all zu viel Fantasie kosten, sich auszumalen, dass es nun ein einfach sein wird, uns klar zu machen, dass mehr Truppen und Material notwendig sind, um die schon vorhandenen Soldaten zu schützen.

Danke Schröder, danke Merkel...
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08.06.2008 12:14 Uhr von Gloi
 
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Bei dem Thema: hätte ich eine andere Quelle gewählt. Die Wertung des Sozialistische Blatts ist jetzt nicht wirklich überraschend.

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