07.06.08 20:07 Uhr
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Die Deutschen verlieren den Glauben am deutschen Wirtschaftssystem

Die soziale Marktwirtschaft - bisher stand sie unangefochten ganz oben auf der Glaubwürdigkeitsskala der Deutschen. Doch das Konstrukt hat Risse in der Wahrnehmung der Bevölkerung bekommen. Die weit geöffnete Schere zwischen Armen und Reichen sind nur ein Grund für die Zweifel der Bürger.

Massenentlassungen und Managerskandale erhärten die kritische Sicht der Bevölkerung. Nur noch 31 Prozent empfinden das deutsche Wirtschaftssystem der sozialen Marktwirtschaft als positiv. Am Jahresanfang waren es immerhin noch 39 Prozent. Besonders in Westdeutschland sehen die Menschen die Lage kritisch.

Nach alternativen Systemen befragt, geben lediglich 14 Prozent der Deutschen an, dass es welche gebe. Rund die Hälfte betrachtet diese Frage eher ratlos und meint, sich kein Urteil darüber erlauben zu können. Minister Michael Glos dagegen verteidigte das System, ohne welchem es keinen "Aufstieg" gegeben hätte.


WebReporter: tomeck
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Wirtschaft, Glaube, Glauben
Quelle: www.spiegel.de

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07.06.2008 20:29 Uhr von Bleifuss88
 
+13 | -3
 
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Das verwundert natürlich nicht: Die wachsende Ungerechtigkeit in der Gesellschaft führt natürlich zu einem großen Frust bei den Betroffenen. Die Kluft zwischen Arm und Reich macht die armen immer wütender auf das komplette System. Manager sollten zwar wegen ihrer immensen Arbeit durchaus viel verdienen, aber auch nach Leistung bezahlt werden, und die Aufsichtsräte sollten auch ihrer Aufgabe auf dem Gebiet besser nachkommen. Dass ein MAnager ein Unternehmen mit Vollgas gegen die Wand fährt und eine Millionenabfindung bekommt kann einfach nicht sein.
Ein Wirtschaftsaufschwung, der nur der Oberklasse hilft, frustriert die unteren Schichten. Gerade diejenigen, die aus der Mittel- in die Unterschicht abgerutscht sind, werden dem System die Rote Karte zeigen.

Dennoch bleibt die Frage: Was wäre die Alternative?
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07.06.2008 21:10 Uhr von Midnight-Sun
 
+16 | -5
 
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@Bleifuss: ---Volkentscheide auf Bundesebene !
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07.06.2008 21:46 Uhr von hossler
 
+9 | -15
 
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Volksentscheide? Was passiert wenn mal unpopuläre Entscheidungen getroffen werden müssen? Die EU-Verfassung die damals angeraumt wurde, hätte Deutschland und Frankreich nur mehr macht in der EU verschafft. Aber warum haben sich die Franzosen dann damals dagegen entschieden? Nicht weil sie sich mit der Verfassung beschäftigt hat, sondern weil sie die Regierung abstrafen wollten.
Das ist keine Lösung in deutschland, das schaft nur mehr Probleme.
Das klappt vielleicht in der Schweiz, aber nicht bei einem 82.000.000-Volk. Alleine die Kosten und der Mehraufwand sind unmöglich.

Das, was man in Deutschland brauch ist mehr Transparenz. Dass der Aufschwung bei den Menschen nicht ankommt liegt daran, dass man durch Steuern jetzt die Schulden abbbaut, die der Sozialstaat verursacht hat.
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07.06.2008 21:51 Uhr von Noseman
 
+13 | -1
 
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So ist es: "Die weit geöffnete Schere zwischen Armen und Reichen sind nur ein Grund für die Zweifel der Bürger."

Diese Ungerechtigkeit ist wirklich nur EIN Grund.

Natürlich ist niemand begeistert, wenn beispielsweise der faule Chefsohn seinen Arsch vergolden lässt, aber sowas kann mann noch ab, solange man selbst noch sowas wie ein Leben hat.

Aber wenn massenhaft Menschen darum bangen, ob sie demnächst noch über die Runden kommen, und bereits Millionen Kinder und deren Eltern sich schon in Armut befinden, dann ist eine Grenze überschritten.

Es gibt vereinzelte reiche Säcke, die ihresgleichen davor gewarnt haben: das wird zu Ghettobildung führen wie in den USA (da können die Reichen auch nur in Hochsicherheitsanlagen leben mit Söldnern als Lebensversicherung).

Aber unsere Westerwellefans sind ja zu blöd dazu, das einzusehen. :-(
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07.06.2008 22:04 Uhr von meisterthomas
 
+8 | -4
 
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Unsere asoziale Marktwirtschaft: Das Problem unserer Sozialen Marktwirtschaft ist, daß sie asozial ist, weil sie am stärksten kleine und mittlere Einkommen belastet.
Dieses ist die Folge unserer Sozialversicherung die alle Reichen und höheren Einkommen aus der Versicherungspflicht entläßt.

In einem Sozialstaat muß die Grundversorgung unter gerechter Beteiligung aller erfolgen, während Versicherung Privatsache ist. Was aber nur langsam und schrittweise umsetzbar wäre.

Siehe das Liberetto vom Netto, eine deutsche Abgabenstatistik. Auch wenn diese in ihren Feinheiten bei weitem noch nicht stimmt, so ist sie doch tendenziel richtig:

http://www.freitag.de/...
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07.06.2008 22:12 Uhr von rotto23
 
+14 | -0
 
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Naja: "Nur noch 31 Prozent empfinden das deutsche Wirtschaftssystem der sozialen Marktwirtschaft als positiv."
Das setzt ja vorraus das wir noch eine soziale Marktwirtschaft haben. Haben wir aber nicht mehr, nicht mehr wirklich. Die Politiker haben ja nix besseres mehr zu tun als der Wirtschaft den Mund zu reden und alles zu tun was die Leute die eh schon genug Geld haben sich wünschen um noch mehr Geld zu bekommen. Das Problem ist nicht die "soziale Marktwirtschaft" sondern das eben diese zerstört wird. Scheiß Friedmann´sche (Milton, nicht Michel) neoliberale, gierige, egozentrische, egoistische Drecksäcke.
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07.06.2008 22:48 Uhr von Great.Humungus
 
+8 | -17
 
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@meisterthomas: 1%, dass reichste % Deutschlands zahlt 20% der Steuern.
Die oberen 10% zahlen 50% der Steuern
Die oberen 20% zahlen 70% der Steuern
...
Die unteren 50% zahlen 7.5 % der Steuern

Also sag bitte nicht das diese "verdammten Reichen" nichts von ihrem Geld abgeben.

Wenn du sie noch höher belasten willst sagen sie "Tschüss" un leben morgen in Florida.

Der grund warum der Aufschwung nicht unten ankommt ist, dass die Schulden die durch den Sozialstaat gemacht wurden langsam getilgt werden, wenn ich aber so den Wahrerfolg der Linken ansehe befürchte ich eher das dieser noch erheblich wachsen wird.
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07.06.2008 23:01 Uhr von El Indifferente
 
+7 | -1
 
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Die Geldverteilung stimmt nicht: und zwar nicht nur bei uns sondern weltweit.
Die 400 reichsten Menschen dieses Planeten besitzen 50% des verfügbaren Geldes.
Da stimmt doch was nicht.
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07.06.2008 23:08 Uhr von Pirat999
 
+8 | -1
 
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Die Soziale Marktwirtschaft: soll es wirklich noch geben ? Ich habe gedacht, die wäre schon längst abgeschafft.
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07.06.2008 23:26 Uhr von 3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR
 
+12 | -4
 
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Politik: Das Wirtschaftssystem ist eigentlich Genial doch wenn die Politik immer daran zerrt kann es sich nicht von selbst erholen.

Der Markt korrigiert sich von selbst durch Angebot und Nachfrage aber wenn man ständig eingreift mit immer neuen Steuer dann kann sich das Wirtschaftssystem irgendwann nicht mehr erholen weil ihm die Grundmittel fehlen (Geld)

Wenn die Leute kein Geld mehr haben können sie nichts mehr kaufen, wenn nichts mehr gekauft wird gehen die Umsätze der Händler runter. Es müssen Firmen geschlossen werden, die Arbeitslose haben kein Geld und können nichts mehr kaufen.
Der Staat muss die Arbeitslose verhalten und braucht immer neue SteuerQuellen. Damit greift er wieder in die Marktwirtschaft ein.
Ein Teufelskreis der immer weiter geht bis schliesslich das Wirtschaftssystem zusammen bricht.

Wenn ich Bundeskanzler wäre würde ich dem ganzen sofort ein Ende bescheren.
1.) Börse und Spekulationen verbieten.
2.) Grossverdiener hoch besteuern dazu zählen auch Politiker.
3.) Wenn eine Firma ihren Sitz ins Ausland verlegen wollte, müsste sie 10 Jahre Steuerhilfen (Subventionen) zurück bezahlen.
4.) Gelder die ins Ausland Transferiert oder ausgeführt werden egal ob von Firmen oder Privat Personen müssten zur hälfte Versteuert werden.
5.) Dem Handwerk und Dienstleistungs Gewerbe die Steuer drastisch senken.
6.) Mindestlohn einführen damit niemand mehr ausgebeutet wird.

Erst jetzt könnte sich der Markt wieder erholen und das Land aufblühen.
Wenn die Ausbeutung aufhört kann sich jeder wieder mehr leisten.
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07.06.2008 23:31 Uhr von mhoffmannw
 
+8 | -1
 
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Glos hat Recht: "Minister Michael Glos dagegen verteidigte das System, ohne welchem es keinen "Aufstieg" gegeben hätte."

Ohne diese System wären die Politiker bestimmt nicht so ´abgehoben´.
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08.06.2008 00:04 Uhr von Borgir
 
+9 | -3
 
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wurde auch: langsam zeit dass die deutschen verstehen, dass sie nur die sklaven der wirtschaft sind.
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08.06.2008 00:18 Uhr von hossler
 
+4 | -16
 
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08.06.2008 01:24 Uhr von shortnewsjäger
 
+2 | -7
 
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Nesselsitzer: dafür kannst du dir jeden tag ein neues paar schuhe kaufen. vor 60 jahren war man froh, wenn man sich ein paar schuhe "made in germany" pro jahr kaufen konnte. das ist der entscheidende unterschied.

soziale marktwirtschaft oder gerechtigkeit kann nicht bedeuten, dass sich jeder arbeitsloser seinen mittelklassenwagen leisten kann. das geht allein schon deshalb nicht, weil es gegenüber anderen eu-ländern ungerecht wäre.
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08.06.2008 01:46 Uhr von rotto23
 
+7 | -0
 
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@Aha: Wo das hinführt kannst du in Chile und Argentinien schön anschauen. Das Sozialversicherungssystem weg müssen die Menschen für die letzten Hungerlöhne um nicht zu verhungern, die Profite für große Unternehmen steigen eine weile lang, aber dann kann sich niemand nix mehr leisten und der Güterkreislauf kollabiert. Nachdem in Chile all die Reformen durchgeführt wurden nach denen die neoliberalen so geilen kollabierte die Wirtschaft, die Arbeitslosigkeit steig auf über vierzig Prozent, die Inflation gallopierte auf über 300%.

Achja, das alles was nach sozialismus riecht auch Menschenverachtend ist möchte ich mal bewiesen haben. Bitte hier nicht gleich Bolschewismus und Stalinismus mit Sozialismus gleichsetzen. Eigentum verwantwortet, steht schon im Grundgesetz. Und sachen wie Mindestlöhne und Steuern für Unternehmen gibt es in gewissen Ländern schon. Schweden ist ja z.B. so ungeheuer Menschenverachtend.
Menschenverachtend ist viel mehr der entfesselte Kapitalismus in dem der Mensch nur noch als Teil einer Konsumenten oder Produzentengruppe gilt, mit dem gleichen Wert einer Werkzeugmaschine.
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08.06.2008 02:10 Uhr von El_kritiko
 
+6 | -0
 
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@shortnewsjäger: "dafür kannst du dir jeden tag ein neues paar schuhe kaufen"

Nein das kann er nicht, die Preise sind genauso hoch wie früher und nicht etwa gesunken. Die Kohle stecken sich die Unternehmen ein und geben diese garantiert nicht an den Kunden weiter.

Der Glaube an unser Wirtschaftssystem wird noch drastischer abnehmen wenn die Globale Finanzkrise erst richtig losschlägt, lest hier mal:
http://www.globalresearch.ca/...
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08.06.2008 02:17 Uhr von meisterthomas
 
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Great.Humungus: Wenn deine Aussage stimmen würde, dann würde jede Partei den unteren 50% das Wahlgeschenk machen und alle Steuern erlassen. Denn damit hätte sie sich billigst die sichere Mehrheit erkauft.

"1%, dass reichste % Deutschlands zahlt 20% der Steuern.
Die oberen 10% zahlen 50% der Steuern
Die oberen 20% zahlen 70% der Steuern
Die unteren 50% zahlen 7.5 % der Steuern"

Aber das hat mit den effektiven Steuern nichts zu tun, wie die EU angibt liegen diese bei maximal 18% effektiv in Deutschland, der Rest wird Steuer mindernd abgesetzt.

Schaft 35 000 Paragraphen Steuerrecht ab und für jeden jede Möglichkeit etwas abzusetzen, dann und nur dann haben wir eine freie Marktwirtschaft, aber die wollt ihr ja gar nicht. Sondern nur Vorteile um euch zu bereichern.
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08.06.2008 03:18 Uhr von shortnewsjäger
 
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El_kritiko: das ist eben der große irrtum unserer gesellschaft. ich meine die annahme, dass es uns jetzt schlechter geht.

tatsächlich hat sich, ganz gemäß dem engelschen gesetztes, die struktur unserer ausgaben gewandelt. während man vor 50 jahren einen ganz erheblichen teil des einkommens für nahrungsmittel ausgegeben hat, schrumpfte dieser anteil heute auf einen bruchteil.

wir leben in solch einem großen überfluss, dass uns diese tatsache nicht einmal bewußt ist. das ist vielleicht eine unpopuläre feststellung, sie ist aber wahr.
ich will aber nicht behaupten, dass man mit hartz 4 ein glücklicher mensch sein soll. egal in welcher gesellschaft, das leben in der unteren einkommensskala macht keinen menschen zufrieden.
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08.06.2008 11:18 Uhr von TheDent
 
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Was ist die alternative? Marktwirtschaft ohne soziales Element nach amerikanischem Vorbild? Sozialismus? Kommunismus? Lebt erstmal ne weile in einem Land ohne funktionierendes Sozialsystem, Infrastruktur, Gesundheitssystem, dann kommt wieder und erzählt nochmal wie unsozial es hier ist.

"Wem hat die Globalisierung tatsächlich etwas gebracht?"

Deutschland ist Exportweltmeister, wo geht das ganze Zeug wohl hin? Wo werden wohl viele der deutschen Maschinen und Fahrzeuge, Industrieanlagen und Werkzeuge gekauft? In China, Indien usw. -man stelle sich die Wirtschaftslage und Arbeitslosigkeit ohne dieses Exportgeschäft vor.

Abgesehen steigt der Wohlstand in den Schwellenländern rapide, das ist nicht unbedingt gut für den Planeten aber bestimmt gut für die chinesen, inder usw. die nicht mehr von einer handvoll Reis am Tag leben müssen. Nicht das es dort keien bittere Armut mehr geben wirde, aber sie wird stetig geringer.
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08.06.2008 13:22 Uhr von Verfassungsschuetzer
 
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Kapitalismus/Sozialismus/Kommunismus: Sollen die Deutschen doch den Sozialismus einführen. Dann werden sie schon erfahren, was Armut wirklich bedeutet. Man muss sich nur die ehemaligen sozialistischen Länder anschauen um zu begreifen, dass die soziale Marktwirtschaft nicht Armut produziert, sondern im Gegenteil viele Menschen aus der Armut befreit hat. Auch in China herrscht ein kapitalistisches System und innerhalb weniger Jahrzehnte hat es die chinesische Regierung geschafft weit über 500 Millionen Menschen aus der Armut zu befreien.
Führt euren Sozialismus ein, nur wundert euch dann nicht, wenn die Fachkräfte aufgrund der geringen Bezahlung auswandern werden und das sozialistische Deutschland angesichts knapper Ölressourcen keine nennenswerten Innovationen auf den Markt bringen wird. Nur ein kapitalistisches System kann den Sprung aus dem Ölzeitalter schaffen, ein sozialistisches dagegen mit Sicherheit nicht.
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08.06.2008 13:52 Uhr von webfliege
 
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Es hat lange gedauert bis manche merken, dass wir auf dem besten Weg sind solche Zustände wie in Amerika zu bekommen.
Es zählt nur noch der Gewinn, die Menschen bleiben auf der Strecke.
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08.06.2008 15:52 Uhr von shortnewsjäger
 
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webfliege: weshalb sollen wir auf zustände in den usa schauen. es reicht doch ein blick über unsere euroäischen grenzen. es gibt nur einige wenige kleine volkswirtschaften, denen es statistisch etwas besser geht. alle anderen großen volkswirtschaften europas haben doch erhebliche probleme. deutschland steht sogar ganz gut da und macht fortschritte.

es wird immer einen wohlstandungleichgewicht geben. in der geografie gibt es auch welchen, so ist u.a. ein nord-süd gefälle des wohlstand erkennbar. müssen jetzt etwa die bayern den bremern den landeshaushalt sanieren, weil diese es nicht auf die reihe bekommen? mit welcher rechtfertigung?
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09.06.2008 08:43 Uhr von TheSquealer
 
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Ich bin: auch der Meinung, dass das System nicht so schecht ist, aber die Politik sich zu sehr einmischt. Ich frage mich immer, warum eine Firma subventioniert werden muss damit sie hier in Deutschland ihre Fabrik baut. Man sollte bedingungen schaffen, damit dir Firmen auch ohne Subventsionen kommen. Natürlich arbeiten andere länder billiger, aber steuerlich kann man bestimmt einiges machen und unsere Infrastruktur und unsere Fachkräfte sollten Firmen herlocken können.
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09.06.2008 14:36 Uhr von Luzifers Hammer
 
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shortnewsjäger: Wo glaubst du eigentlich wäre Bayern heute, wenn die nicht Jahrzehnte Kohle bekommen hätten, von NRW zb ?
Hast in Geschichte nicht gut aufgepasst.
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09.06.2008 15:13 Uhr von ArrowTiger
 
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@Great.Humungus: Da wandert niemand aus! In der Schweiz sind die effektiven (!) Steuern für Wohlhabende wesentlich höher, als bei uns. Dennoch bleiben die Leute dort. Manche "fliehen" sogar dort hin.

Es ist auch nur gerecht, daß Großverdiener entsprechend mehr bezahlen. Ihnen bleibt ohnehin noch massig übrig.

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