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EU: Kompromiss bei Liberalisierung des Strommarktes

In der Auseinandersetzung über die Liberalisierung des Strommarktes haben sich die EU-Statten auf einen Kompromiss geeinigt. Einen zwingenden Verkauf der Verteilernetze wird es in der ursprünglich angedachten Version nicht geben.

Nunmehr hat jeder Mitgliedsstaat die Möglichkeit, die Netze zwangsweise zu verkaufen, diese in eine Treuhandanstalt auszugliedern oder die Betreiber zur Gründung einer Tochtergesellschaft zu verpflichten, die den Netzbetrieb anbietet.

In jedem Fall behält sich der Staat eine entsprechende Beteiligung vor, um so den Wettbewerb zu kontrollieren. Ziel des Beschluss ist es, kleineren Anbietern den Zugang zu den Netzen zu ermöglichen und so einen Wettbewerb anzukurbeln.


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WebReporter: mamuko
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Strom, Kompromiss, Liberalisierung
Quelle: www.tagesschau.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2008 09:39 Uhr von mamuko
 
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Wenn ich mal in meine Kristallkugel schaue, dann sage ich voraus, dass auch damit das Produkt aus Strompreis und Verbrauch plus Nebenkosten letztlich gleich bleiben wird und in meinem Geldbeutel kein Wettbewerb stattfinden wird.
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07.06.2008 16:02 Uhr von Mediacontroll
 
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Soso: Da kommt kein Konzern auf die Idee so ein "Treuhandanstalt"

a) zu bestechen
b) SELBST zu gründen natürlich unter einem anderen Namen..
c) Wie die Lobby in der Politik auch die Lobby dort einzusetzen..

Ich wette sogar darauf das diese "Änderung" von der Lobby veranlasst wurde...

Am ende wird man sogar NOCH mehr bezahlen als sonst.. weil der Aufwand ja entlohnt werden muss..

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