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USA: Schwer verletztem Unfallopfer wird nicht geholfen

Im US-Bundesstaat Connecticut wurde ein Mann, welcher von einem Auto überfahren wurde, einfach liegen gelassen. Keiner der Passanten kam dem Schwerverletzen zur Hilfe.

Festgehalten wurden diese Szenen mit einer Überwachungskamera. Zu sehen ist hier wie das 78-jährige Opfer die Straße überqueren will und dabei von einem Fahrzeug erfasst wird. Innerhalb der ersten Minute danach wurde jedoch der Rettungsdienst herbeigerufen.

Neun Autos fuhren an dem Mann vorbei, doch keiner hielt an. Auch die Schaulustigen auf den Gehwegen kamen nicht auf die Idee zu helfen. Erst eine zufällig vorbeifahrende Streife half dem Rentner. Der Fahrer des Unfallwagens flüchtete zuvor.


WebReporter: martin83
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Unfall
Quelle: www.stern.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2008 00:28 Uhr von martin83
 
+0 | -0
 
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Dies ist in unserer Gesellschaft leider keine Seltenheit mehr. Vielen Menschen fehlt einfach der Mut zum helfen. Oftmals ist das nicht einmal mit böser Absicht zu begründen. Dennoch ist das eine schlimme Sache. Jedem will doch in Not geholfen werden.
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07.06.2008 13:00 Uhr von vostei
 
+7 | -6
 
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@autor: laut Quelle war das Opfer ansprechbar - er war nicht bewusstlos, aber gelähmt - ihmo also besser den Rettungsdienst zu verständigen und den Armen NICHT zu bewegen...

krass aber derjenige, der den Mann anfuhr und einfach weiter...
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07.06.2008 13:13 Uhr von Hirnfurz
 
+5 | -2
 
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Furchtbar! Habe das Video in der Quelle gesehen. Da wird schön um den Mann drumrum gefahren, es wird auf ihn zugegangen und geglotzt, aber gemacht (stabile Seitenlage oder sowas) wird nichts. Allerdings wird in der Quelle gesagt, dass man sofort eine Sanität angerufen hatte.

Was ich schlimm finde: Einer lief über die Strasse UNMITTELBAR an ihm vorbei und hat auch nichts unternommen, sondern lief in aller Seelenruhe vorbei. Und der Abschuss ist ja der Wagenlenker, der einfach weiterfuhr und in die nächste Strasse eingebogen ist...

Dabei denke ich jeder wäre doch froh, in einer Notsituation geholfen zu bekommen. Ich hoffe nur, dass die, die sowas verursachen, auch mal so etwas erleiden und sich dann kein Mensch drum kümmert.
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07.06.2008 13:13 Uhr von HyperSurf
 
+3 | -1
 
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Wenn ich so etwas sehe ruf ich direkt die Polizei und den Notarzt. Das ist wohl das mindeste was man machen muss....
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07.06.2008 13:14 Uhr von C^Chris
 
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echt krass: Also ich habe auch damit Probleme Leute zu berühren die bluten, aber in dem Video geht ja nichtmal jemand richtig na ran oder versucht Handschuhe oder so zu bekommen um ihn anfassen zu können.
Sobald die Gefahr für einen selber nicht mehr besteht sollte man handeln
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07.06.2008 13:21 Uhr von Esardo
 
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der: mann tut mir so leid, wirklch schande für diese leute,
wo gibt es das noch heutzutage das man keine erste hilfe leistet
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07.06.2008 13:22 Uhr von vostei
 
+6 | -2
 
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ich weiß nicht was ihr habt: in der Quelle steht klipp und klar, dass der Rettungsdienst von den sog. Schaulustigen innerhalb von einer Minute vier Mal verständigt wurde - außerdem war das Opfer ansprechbar, konnte sich jedoch nicht bewegen - ich hätte mich auch dann danneben gestellt und aufgepasst, dass keiner noch drüber rollt - aber niemals nicht Seitenlage, wenn das Opfer sprechen, aber sich nicht bewegen kann...
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07.06.2008 13:44 Uhr von trichter26
 
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Achtet mal auf die Ankunft des Polizeiwagens das war nicht zufällig. Der raste bereits von ganz hinten schlängelnd um an den Unfallort zu kommen. Da scheint jemand den Notruf gewählt zu haben.

"Zufällig" würde ich das also nicht nennen.

Traurig ist es dennoch, dass a.) keiner von den Autofahrern angehalten hat um den Unfallort nicht weiter in dieser kritischen Lage zu halten b.) dieser hässliche Motorradfahrer einmal gaffend drumherum gekreiselt ist.

Ich hoffe, dem Mann konnte dann entsprechend noch geholfen werden und er bald wieder genesen ist.

Ätzend diese Wegseh-Gesellschaft.
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07.06.2008 13:47 Uhr von Hirnfurz
 
+1 | -1
 
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Seitenlage: Jo das hab ich später, nachdem ich meinen Kommentar geschrieben hatte, auch gedacht. Mir ist das nur eingefallen, weil ich es in der 1. Hilfe gelernt habe, das man das als erstes machen soll. Ich habe das einmal bei einem Unfall gemacht, wo jemand nicht mehr bei Bewusstsein war und mir ist aus einem Loch im Schädel das ganze Blut entgegengeschossen. Ich weiss nicht, ob das ein Fehler war, ihn zu drehen, aber damals war ich 16. Ich tat, was ich gelernt hatte und das würde ich wieder tun, wenn ich so etwas sehe.

@C^Chris:
Es gibt wirklich Leute, die damit Mühe haben, aber in so einer Situation sieht es (bzw. sollte es) wieder anders aus. Man packt einfach an, man erlebt selbst einen Schock, der helfen lässt (normalerweise). Was man erlebt hat, kommt einem erst Stunden später und verarbeitet das entsprechend. So ging es zumindest mir.
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07.06.2008 13:55 Uhr von mo_OnliGht
 
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also: ich meine die frau die direkt nachdem der mann "angefahren" wurde, ist eine frau dorthin und direkt umgekehrt (wahrscheinlich aus schock) und ist in ein geschäft gelaufen. aus diesem geschäft kamen hinterher einige leute, vllt hat sie diese noch zur hilfe geholt weil diese hinter bei dem mann standen. und ich denke sie wird auch noch dort den rettungsdienst benachrichtigt haben oder haben lassen.

aber trotzdem ist es schlimm wie alle leute dran vorbei fahren oder gehen ohne auch nur irgendwas zu tun. vor allem der rollerfahrer der extra noch ma um den schwerverletzen mann rum fährt.
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07.06.2008 13:57 Uhr von danny1987de
 
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sowas: gibts bestimmt nicht nur in den USA.. auch genug solcher Aktionen hier... arme Welt...
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07.06.2008 14:08 Uhr von stufstuf
 
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Ziemliche harte Situation ich geb zu ich wüsste auch nicht, ob ich den Mann bewegt hätte...sowas lässt sich in 1. Hilfe-Kursen immer leicht sagen. ABER auch wenn der ein oder andere den Rettungsdienst alarmiert hat, ich kann das Verhalten der Leute trotzdem nicht verstehen. Da fahren Autos einfach an ihm vorbei bzw. wenden. Menschen laufen an ihm vorbei oder sehen nur hin. Keiner von denen versucht auch nur ihm in diesem Moment zu helfen. Und damit meine ich jetzt nicht nur 1. Hilfe im eigentlich Sinn, sondern auch mal zu dem Mann hinzugehen, ihm zu sagen "Hilfe ist unterwegs."!! Ihm zeigen, dass auch jemand da ist und man ihm nicht einfach beim Sterben zusieht.
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07.06.2008 14:33 Uhr von Jaaber
 
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@vostei: Deine Einstellung finde ich schlimm, daher gab es einen Minuspunkt von mir.

Es ist doch allgemein bekannt, dass ein Unfallopfer in die Stabile Seitenlage gebracht werden soll. Das hat gute Gründe und niemand bekommt Ärger wenn dabei etwas schiefgeht.

Desweiteren war das Opfer nach dem Unfall in der Gefahr erneut überfahren zu werden. Wenn man es schon nicht von der Straße schaffen konnte, so fehlte auf alle Fälle die Absicherung der Unfallstelle durch Warnschilder oder andere Personen.

Schlimm ist auch, dass viele Fahrer heutzutage zu bequem sind in einer Gefahrensituation (Hindernis) abzubremsen. Da wird dann plötzlich das eigene Fahrzeug nach link gerissen, ohne anzuzeigen versteht sich, und der nachfolgende Verkehrsteilnehmer sieht überrascht der Katastrophe entgegen. Es ist ja oft die Regel, dass der nachfolgende Verkehr auch keinen Sicherheitsabstand einhält. Also lieber im Zweifel mal bremsen, als dem Drängler am Heck einen Radfahrer vor die Motorhaube zu lassen.
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07.06.2008 15:10 Uhr von ika
 
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stimmt nicht ganz: direkt 1 min nach dem unfall haben 5 leute immerhin die polizei gerufen!
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07.06.2008 17:46 Uhr von Foxhound420
 
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naja Ich würde im Amiland aber auch keinem verwundeten Helfen, weil da hat man auch mal recht schnell eine Klage am Hals. Mag vllt. komisch klingen aber es ist da drüben wirklich so, ich war mal im Urlaub da und wir wurden sogar von unseren Bekannten ausdrücklich darauf hingewiesen nicht zu helfen und einfach nur den Notruf anzurufen wenn wir einen Unfall oder derartiges sehen.
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07.06.2008 18:18 Uhr von meisterkalle
 
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mal ganz ehrlich: hätte jemand geholfen und es wäre in Ami Land was schief gegangen. Hätte jeder von uns Helfern, eine Millionenklage am Hals. Bei solch einer Rechtsprechung wie sie gang und gäbe ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten muss man sich niemand über solch ein Verhalten wundern.
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07.06.2008 18:51 Uhr von ToBeDe
 
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Sowas: ist wirklich made by USA -.-
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08.06.2008 00:11 Uhr von TheRoadrunner
 
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mal ne ganz andere Frage: Was machen die beiden Fahrzeuge auf der linken Spur?
Ist es Zufall, dass *beide* unmittelbar danach rechts abgebogen sind?
Ich hoffe, der Fahrer des überholten Jeep (?) meldet sich noch als Zeuge, oder dass vielleicht jemand ein Nummernschild gesehen hat. Ansonsten: zumindest Unfallstelle sichern!
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08.06.2008 00:32 Uhr von 102033
 
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In DE ist es noch etwas schlimer. Hier würden sich sogar 18 nicht die Finger schmutzig machen wollen.

Ein Anrufer bei "Domian" erzählte das mal....
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08.06.2008 00:33 Uhr von Borgir
 
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alle: einsperren und fertig....unglaublich
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08.06.2008 10:35 Uhr von Kingbee
 
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Um die Sache zu beurteilen: muss man schon hier leben.

Es gibt genügend Fälle, wo Hilfeleistende am Ende die "Täter" waren und löhnen mussten.

Das etwas seltsame US-Recht macht leider so etwas möglich.

Ein Fall war:

Nach Verkehrsunfall auf einer Brücke, half eine Frau, einen Verletzten aus einem der beteiligten Autos zu holen.

Der ist danach in seinem Schock von der Brücke gesprungen.

Was glaubt ihr, haben die Verwandten gemacht?

Richtig.

Sie haben die Frau verklagt und gewonnen.

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