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Sakkara/Ägypten: Einst verschwundene Pyramide wiedergefunden

1842 hatte bereits ein Archäologe aus Deutschland die Ruine einer Pyramide gefunden. Karl Richard Lepsius hatte damals für Entdeckung den Namen "kopflose Pyramide" gewählt. Der Name entstand, weil kein oberer Teil vorhanden ist. Auf Grund von Verwehungen des Wüstensands war das Werk verschwunden.

Keinem Forscher war es bis jetzt möglich, die Pyramide wiederzufinden. Durch Abtragen eines acht Meter hohen Sandbergs im Jahr 2007 wurde das Fundament sichtbar. Zahi Hawass, Leiter der ägyptischen Altertumsbehörde, erläutert, dass das 4.000 Jahre alte Bauwerk im Auftrag von Pharao Menkauhor entstanden sein könnte.

In der vorgefundenen Grabkammer konnte man keine Hinweise auf den Namen des Bauherrn finden. Allein der Baustil lässt vermuten, dass diese während der Regierungszeit der fünften Dynastie erbaut wurde. Der aus Granit bestehende Sarkophagdeckel ist ein weiterer Hinweis auf diese Zeit.


WebReporter: do-28
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Ägypten
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2008 14:28 Uhr von Hirnfurz
 
+9 | -0
 
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Sehr interessant: was noch so in unserer Erde schlummert. Was mich würd interessiere, warum man auf die Idee kommt an einer bestimmten Stelle einen Sandberg wegzuschaufeln...

Ansonsten bin ich mal gespannt, was sie dort so zutage fördern...
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06.06.2008 15:02 Uhr von dragon08
 
+9 | -0
 
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Wieder mal was interessantes , wo es nicht um Mord: Das ist mal eine NEWS , die Mir besser gefällt als Mord,Todschlag und den Frauen unterm Rock zu knipsen ;-)

Sehr interessant , könnte sein , das Luftaufnahmen geholfen haben.Es ist erstaunlich , was man auf solchen Aufnahmen alles sieht.In Sakara habe Ich mir schon die Pyramide von Djoser angeschaut,soweit es ging.

Aber was unter den Sand von Ägyphten noch liegt , weiß wohl keiner so genau.


.
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06.06.2008 18:31 Uhr von radiojohn
 
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@hostmaster: Danke für die links - sehr interessant!
(besonders nefershapiland ist gut und fundiert)

salu2 r.j.
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06.06.2008 20:11 Uhr von JustMe27
 
+4 | -0
 
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Ich wusste als ich Ägypten und Pyramide lass, dass auch der Name Zahi Hawass in der News nicht fehlen würde. Was dieser Mensch der Archäologie angetan hat, soviel Mist haben alle Ausgräber davor nicht gemacht.

Nur Hawass bestimmt, was in Ägypten ausgegraben werden darf und was nicht. Und nur Herr Hawass bestimmt, was mit den Sachen geschieht, die gefunden werden. Und natürlich legt auch Herr Hawass fest, was die Regierung davon erfährt.

Der Typ ist dermaßen egoistisch und mediengeil, das gibt es selten.
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06.06.2008 21:52 Uhr von dragon08
 
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@JustMe27: Danke für die "Gedankenstütze"

Keine Doku OHNE Ihn.
Der hat sogar eine eigene Webseite :-((((((

http://www.zahihawass.com/

Den sollte mal die Redierung auf die Finger schauen !

Danke noch mal




.
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06.06.2008 21:57 Uhr von JustMe27
 
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@Dragon: Eine eigene Website zu haben, ist ja nun wirklich kein Verbrechen. Aber man schaue sich mal die Startseite an: Zugepflastert mit Bildern, natürlich nur mit Bildern von ihm selber. Aber dann amerikanische Teams ausweisen lassen, nur weil sie einen Fund zuerst einer Zeitung aus ihrer Heimat meldeten und nicht ihm...
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06.06.2008 22:08 Uhr von dragon08
 
+2 | -0
 
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Seine Seite + den anderen Bilder ( google-Bilder) zeigt einen in sich selbst verliebten Mann .

Kein Wunder , das es immer wieder Gerüchte gibt über Funde in den Pyramiden zum Beispiel.
Wenn Er nicht will , dann keine Info .
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06.06.2008 22:10 Uhr von JustMe27
 
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@Dragon: "Wenn Er nicht will , dann keine Info ."

So siehts aus! Kurz und treffend zusammengefasst.
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07.06.2008 02:48 Uhr von radiojohn
 
+1 | -2
 
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@JustMe27 & dragon08: wollt ihr jetzt hier einen "Zahi Hawass Hass thread" aufmachen?
Eines mindestens müsst ihr ihm aber doch zu Gute halten, dass er nämlich die Ägyptologie weiterhin populär hält und damit einen wichtigen Beitrag für die ägyptische Tourismusbranche leistet.
Diese ist ein nicht unbedeutender Faktor in der gesamten ägyptischen Wirtschaft. Dadurch, dass die archäologischen Informationen nur zögernd weitergegeben werden, bleibt das Interesse an neuen Ausgrabungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten und die touristischen Einkünfte fliessen weiterhin.
Die ägyptische Bevölkerung ist ihm auf jeden Fall sehr dankbar für das, was er bist jetzt geleistet hat.
Und ja, richtig, Zahi Hawas ist ein kompetenter Entertainer und weltweit anerkannter Showman der ägyptischen Archäologie.

http://www.guardians.net/...
http://de.wikipedia.org/...

salu2 - r.j.
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07.06.2008 05:17 Uhr von mort76
 
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radiojohn, dazu muß man bedenken, daß ein Großteil des mit Tourismus und Archäologie verdienten Geldes nicht der Bevölkerung, sondern der Militärdiktatur in Ägypten zufließt.
Hawass ist der Geldeintreiber, quasi.

Er möchte alle Photos und antike Kunst aus Ägypten weltweit mit einem kostenpflichtigen Copyright belegen, soviel zu seinem Beitrag zur Tourismusbranche.

Wissenschaftlich vertritt er äußerst fragwürdige Theorien, und er "spürt", wo sich Königsgräber befinden.

Solche Leute beuten Ägypten nur aus, mehr als jeder Raubgräber...

Durch seine Hilfe wird das Regime noch lange existieren.
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07.06.2008 10:25 Uhr von vostei
 
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@mort: er hat aber jahrelange raubgräberei in den griff bekommen und bewegung in die moderne archäologie gebracht, was denkanstöße in richtung rechte und verwertung für die jeweils betroffenen länder bringt - ich finde da nichts dabei, was anstößig wäre...

der mann war und ist ein segen für sein land, so ist es nunmal und klappern gehört zum handwerk in der modernen medienwelt.

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