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Lübeck: Beilmörder bricht vor Gericht in Tränen aus

Der 38-jährige gebürtige Grieche Efstratios K. hatte Tränen in den Augen als er sein Bedauern vorlas. Sein auf mehrere Seiten verfasstes Bedauern hatte er mit seinen beiden Anwälten formuliert.

Ihm wird laut Anklage vorgeworfen, seine Frau mit insgesamt acht Beilhieben aus "niedrigen Beweggründen" getötet zu haben. Auch nach seiner Scheidung hatte der 38-jährige Grieche seine Frau als sein Eigentum angesehen. Er unterstellte seiner Frau, sie würde eine Beziehung mit einem anderem haben.

Vor der Tat hatte der Angeklagte seine Ex-Frau monatelang schikaniert, weshalb sie sich immer weniger aus ihrer Wohnung rausgetraut hatte.


WebReporter: KING2008
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Lübeck, Träne
Quelle: www.spiegel.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2008 19:27 Uhr von Noseman
 
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Yepp: Beim Lesen des Titels dachte ich noch: Wow, da zeigt ein Täter Reue.

Und in dem Fall wäre ich auch dafür gewesen, das strafmildernd zu berücksichtigen.
Bestimmt jeder hat schonmal mehr oder weniger Mist gebaut und es zu spät eingesehen, aber immerhin eingesehen.

Aber ich frage mich nach Lesen der Quelle, wieso er ein Beil dabei hatte, wieso man einem Vorbestraften diesmal Reue abkaufen soll, wieso er seine Erklärung vorformulieren lassen musste, wieso er 2 Anwälte hatte, wieso der Streit um das alleinige Sorgerecht ging (seit Jahren haben beide Eltern normalerweise das Sorgerecht, nur ein Elternteil hat aber das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Aber vielleicht war auch die Spiegelautorin Julia Jüttner zu blöd den Unterschied zur Kenntnis zu nehmen- was ich bezweifle, aber nicht ausschließen will).

Das klingt nach Krokodilstränen. Aber ich war nicht dabei.
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05.06.2008 19:46 Uhr von Webmamsel
 
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allein der gedanke ein mensch: gehört einem, in diesem fall seine frau.

das ist leider völlig daneben, ein lebewesen gehört mir nie, wieviele beine es auch haben mag, denn ich meine damit auch ein tier *auch wenns für einige komisch sein mag*.
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05.06.2008 23:48 Uhr von jsbach
 
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Ja in welchem Jahrhundert: leben wir den? Mittelalter oder 21. Jahrhundert?
Wenn ich mal zufäliig in so eine Talksendung reinzappe und sehe da Männer/Jugenliche südländischen Einschlags und deren Meinung von Frauen, da kann man mehr als nur den Kopf
schütteln. Den Rest kann sich jeder nach seinem Gutdünken dazudenken.
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06.06.2008 00:19 Uhr von happycarry2
 
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Und die Polizei ist machtlos solange nix passiert. Die Erfahrung hab ich auch schon machen müssen. Und wenn dann was passiert, ist es zu spät, und einer schiebt die Schuld auf den nächsten.

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