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Italien: Autos von betrunkenen Autofahrern werden versteigert

Ein Gesetzesdekret in Italien besagt, dass Autofahrer, die betrunken Auto fahren, künftig ihren PKW abgeben müssen. Dies gilt für Autofahrer, die mit über 1,5 Promille angehalten wurden. Das Fahrzeug wird dann versteigert. Der erzielte Betrag fließt an den Fiskus.

Betrunkene Autofahrer mit über 1,5 Promille müssen zudem eine Geldstrafe von bis zu 6.000 Euro zahlen und ihren Führerschein für zwei Monate abgeben.

Sturzbetrunkene Fahrer müssen mit einer bis zu einem Jahr langen Gefängnisstrafe rechnen.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Auto, Italien, Autofahrer, Versteigerung, Trunkenheit
Quelle: www.krone.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2008 17:29 Uhr von Raptor667
 
+20 | -3
 
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sowas sollte man in Deutschland auch einführen...allerdings das Geld dann nicht an den Fiskus fliessen lassen (der bekomt eh schon zuviel ) sondern eine Institution einrichten die Unfallopfern hilft ( behindertengerechter Umbau der Wohnung ist teuer ) die durch Betrunkene Fahrer zu schaden kamen...
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05.06.2008 17:31 Uhr von Bokaj
 
+7 | -0
 
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Teure Straftat: Trunkenheitsfahrten werden so für viele unbezahlbar.
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05.06.2008 18:14 Uhr von Sturmwind74
 
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@ katz: schon mal daran gedacht was ein betrunkener Autofahrer einem Menschen/Familie nehmen kann. Und zwar im Extremfall das Leben mit etwas Pech verkrüppelt er jemanden, der dann auf teure Reha-Massnahmen angewiesen ist. Ein Menschenleben kann man kaum mit Geld aufwiegen. Was wiegt denn schwerer, nen Auto und 6000 Euro oder der Mensch ??????

Ich finde die Massnahme ganz gut wobei eine Stiftung für Opfer als Ziel der Gelder sinnvoller wäre als der Fiskus.
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05.06.2008 18:21 Uhr von FETTLORD
 
+7 | -3
 
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schwachsinn finde ich übertrieben und außerdem ist ja noch niemand tot wenn man betrunken fährt, auch wenn das unverantwortlich ist. Hohe Geldstrafen oder prozentuale Geldstrafen die am Gehalt festgelegt werden, fände ich besser.
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05.06.2008 18:31 Uhr von derSchmu
 
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@Katz/Sturmwind ihr solltet euch zusammentun, denn dann kaeme wohl eine vertraegliche Strafe dabei raus...

im Allgemeinen halte ich die Strafe fuer total uebertrieben...auch wenn Alkoholfahrten generell vorsaetzlich gemacht werden...aber jemanden das Eigentum wegzunehmen, was teilweise auch (aus beruflichen Gruenden) die Existenz bedeuten kann, ist sowas von unpassend, da allein die Geldstrafe hoch genug ist.
Sollte jemand dabei aber andere in Mitleidenschaft gezogen haben, ist das nach Sturmwind natuerlich zu vertreten...

btw...vieleicht ist die Strafe aber auch deswegen so heftig, weil so n Fiat ja nix kost bzw net so wichtig is...
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05.06.2008 18:51 Uhr von el_padrino
 
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leben in südtirol: und finde das gar nicht komisch! mir sind bereits allein im "vinschgau" 4 fälle bekannt bei denen das gesetz wahrscheinlich angewannt wird...
wiedereinmal zeigt sich: der norden hart bestraft werden,zwecks statistik,denn im süden herrscht anarchie
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05.06.2008 18:55 Uhr von DerBibliothekar
 
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Wenn: man die Argumente betrachtet, die jene Poster anbringen, die gegen den Gesetzesentwurf sind (speziell Fettlord) kann man verstehen, dass es Zeit für extreme Gesetze wird.
(Populistisch ist es auch, aber es ist verständlich, dass vielen Leuten der Gedanke gefällt NICHT wegen eines im Suff fahrenden um Angehörige trauern zu müssen)
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05.06.2008 22:53 Uhr von ewaldmayer
 
+0 | -0
 
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Berichtigung: Betrunkene Autofahrer mit über 1,5 Promille müssen den Führerschein bis zu 2 Jahre abgeben.
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05.06.2008 23:27 Uhr von cookies
 
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@fang di Katz: danke für deine Kommentare, die zeigen ,dass du wenigstens einen Schritt weiter denken kannst als so mancher hier.
Freilich ist Autofahren mit 1,5 Promille eine Frechheit sondersgleichen, jedoch sehe ich auch, dass der Staat sich nicht alles nahmen kann. Ist es heute das Auto, kann es morgen schon was ganz anderes sein. Diese Freiheit darf ein Staat nicht haben.
Desweiteren ist es vermessen, die Strafe somit am Wert der jeweiligen Blechkiste festzuhalten!
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06.06.2008 08:18 Uhr von Shonsu
 
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Judas II: Genau richtig.Das Prinzip "ich weiß vorher was ich tue und muß die Konsequenzen meines Handelns tragen" ist den meisten wohl völlig unbekannt.

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