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Norwegen: Schäden durch "raubkopieren" versicherbar

Das klingt zunächst wie ein Scherz: Eine norwegische Firma bietet eine Versicherung für Raubkopierer an.

Diese Absicherung schützt zwar nicht vor einer evtl. Gefängnisstrafe, deckt aber die finanziellen Folgen, die durch eine Verurteilung wegen "raubkopieren" entstehen, ab.

So werden den erwischten und verklagten Raubkopierern zum Beispiel die Verfahrenskosten für Urheberrechtsverletzungen bezahlt. Der Anbieter macht sich keine Sorgen über die zukünftigen Kosten, die auf ihn zukommen könnten, da bereits eine Unmenge an Prämien eingegangen sind.


WebReporter: martin83
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Sicherheit, Schaden, Norwegen
Quelle: www.pcgames.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2008 14:25 Uhr von martin83
 
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Wird hier das Raubkopieren unterstützt oder handelt es sich einfach um eine Marktlücke. Was mir hier zu denken geben würde ist, dass ich mich bei Abschluss einer derartigen Versicherung als offizieller "Raubkopierer" oute. So haben die Behörden unter Umständen gleich die kompletten persönlichen Daten der Verdächtigen.
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05.06.2008 15:06 Uhr von Raizm
 
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hmm natürlich outen man sich dann als "raubkopierer",jedoch ist es rechtlich sicherlich nicht erlaubt,jemanden so etwas zu unterstellen..
beispiel:
nur weil ich ne kettensäge oder bier kaufe,bin ich noch lange kein mörder oder alkoholiker...

lool..was ich mir lustig vorstelle:
2017 - musik- und filmindustrie verkaufen keine cds/dvds mehr und holen ihr geld durch urheberrechtsklagen wieder rein..undj eder mensch hat so ne versicherung und es ist nur noch business as usual...
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05.06.2008 15:20 Uhr von Martin83
 
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Stimmt Sicherlich bin ich durch den Kauf einer Kettensäge nicht gleich ein Mörder, da die Kettensäge ja auch nicht zum Töten gedacht ist.. :-)

Aber wenn ich eine Versicherung für Raubkopierer abschließe... Für was sollte ich die sonst brauchen außer mich vor den finanziellen Folgen meines verbotenen Hobby´s zu schützen??

Aber i-wie wirklich lustig *G*
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05.06.2008 15:36 Uhr von Luthienne
 
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Naja Urheberrechtsverletzungen hat man ganz flugs begangen- als Forenbetreiber reichts da z.b. schon, wenn ein User ein urheberrechtlich geschützes Bild als Avatar benutzt, einen Text ohne korrekte Quellenangabe zitiert oder ähnliches.

Von daher- wer eine Präsenz im Web hat, der ist mit so einer Versicherung sicher nicht unbedingt falsch beraten.
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05.06.2008 17:13 Uhr von Thomas Nietz
 
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Ein guter und richtiger Schritt! Wie hier auch schon ein anderer User meinte, geht es ja nicht nur allein um die Raubkopien (was für ein Wort) von Musik und Filmen, sondern auch um allgemeine Urheberrechtsverletzungen, wie z.B. geschützte Texte und Bilder zu verwenden, Zitate oder auch Templates, die geschützt sind.

Sprich diese Versicherung versichert einen gegen geschützte Werke aller Art.

Und das ist eine perfekte Marktlücke, da man wirklich sehr sehr schnell mit einem Bein im finanziellen Ruin stecken kann.

Ich weiss nicht, wer sich von euch mal die Sendung mit dem Kochbuch anschaute, wo ein Fotograf geschickt geschützte Bilder, wie z.B. einen Eistee mit Zitrone, ins Netz stellte und viele sich dieser Bilder bedienten und er diese Personen dann abmahnte.

Hier wären die Personen versichert und somit gegen solche doch recht unfairen Methoden geschützt.

Also wer traut sich diese Versicherung auch in Deutschland einzuführen? :-)
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06.06.2008 01:02 Uhr von Martin83
 
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Stimmt. Da muss ich euch allerdings recht geben. Gerade was das Urheberrecht (insbesondere im Internet) betrifft ist solch eine Versicherung durchaus sinnvoll.

Gerade in der letzten Zeit gibt es vermehrt Abmahnungen für unrechtmäßig genutzte Dateien.

Oftmals ist hier nicht einmal ein krimineller Hintergrund zu erkennen. Viele rutschen hier ganz unbewusst in die Urheberrechtsfalle.

Rechnungen im mehrstelligen EUR-Bereich sind hier keine Seltenheit.

Erschreckend ist auch, dass es immer mehr Anwälte darauf anlegen, Urheberrechtsklagen und -abmahnungen zu erstellen. - Leicht verdientes Geld.

Ich finde die Versicherung u. U. durchaus sinnvoll.

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