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Rostock: Wasserbomben gefährden die Schifffahrt

Auf dem Grund der Kadetrinne, einer stark frequentierten Schiff-Fahrtsstraße in der Ostsee, sollen drei schwere Wasserbomben aus dem Zweiten Weltkrieg liegen, die jederzeit explodieren können. Davon geht ein hohes Risiko für die Schifffahrt auf der Ostsee aus, denn die Bomben liegen nur knapp unter den Rümpfen der großen Schiffe.

Durch die hohe Anzahl von rund 200 Schiffen, die täglich die Route zwischen der Halbinsel Darß und der dänischen Insel Falster befahren, sei eine Sperrung, wie sie normalerweise für Gebiete gelten, in denen Wasserbomben liegen, nicht so einfach möglich, berichtete die "Süddeutsche Zeitung".

Ein Plan für die Räumung liege noch nicht vor, es werden aber mehrere Möglichkeiten geprüft. Taucher sollen jetzt nochmal das Wrack, in denen die Bomben liegen, genauer untersuchen. Experten halten die Haltung der zuständigen Behörden für unverantwortlich und fordern sofortige Maßnahmen.


WebReporter: Captain_Flint
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Wasser, Schiff, Rostock, Schifffahrt
Quelle: www.sueddeutsche.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2008 15:24 Uhr von DasBauM
 
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lol: ich dachte wasserbomben zum WERFEN! :D
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05.06.2008 15:26 Uhr von Alfaeins
 
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Aber wie sicherlich immer: kein Geld für den Einsatz der Bergung. Muss immer erst was passieren damit reagiert wird.
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05.06.2008 15:41 Uhr von moep01
 
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Und wie kam man da so plötzlich drauf nach über 60 Jahren? Die wird nun auch keiner mehr auslösen, das werden auch die Behörden wissen, sonst wären die lang weg...
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05.06.2008 15:42 Uhr von Artaxx
 
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Ganze einfach Geschichte: Ich war auf nem Minenjäger in der Ostsee stationiert und wir haben mehr als einmal solche Dinger beseitigt.
Ist eigentlich ne relativ Einfache Geschichte son Teil zu beseitigen. Entweder Taucher gehen runter und bringen Sprengstoff an oder wenns zu gefährlich ist übernimmt das ne Drohne (z.B nen Pinguin B3) . Dann nen Stückchen wegfahren und sprengen. Danach wird warscheinlich nochmal nen Schiff hin müssen um die fahrtrinne wieder frei zu machen. Aber eigentlich ist das keine Hexerrei. Lässt sich alles relativ schnell und Problemlos lösen.
Frage mich warum da son Pachei drumm gemacht wird.?
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05.06.2008 16:18 Uhr von dragon08
 
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Irrtum @moep01: Je älter Munition wird , um so gefährlicher ist Sie.

Wenn Sie in einem Wrack liegen , sollten zwar keine Zünder eingeschraubt sein , aber wer weiß das genau ?





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05.06.2008 16:59 Uhr von ferrari2k
 
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@Alfaeins: vor allem, wenn so ein paar Wasserbomben unter einem großen Pott hochgehen und der dann sinkt, dann ist die Fahrtrinne doch für ganz lange dicht, oder nich? Mal eben so freischleppen ist da nich...
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05.06.2008 23:13 Uhr von jsbach
 
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In meiner aktiven Bundesmarinezeit: war ich auch eine Zeit lanf auf einem Minensuchboot ("Lindau") und da haben wir auch "scharf" geräumt. Gott lob nie eine hochgegangen imd Schleppgeschirr (Leute die auf sei einem Schiff waren , wissen was ich meine.
Meines Wissen ist aber die Deutsche Bucht jetzt als minenfrei bezeichnet. So ein großes "Bierfaß" von Wasserbome zu sprechen ist okay, naja bei 20 Meter durchschnittlicher Wassertiefe in der Ostsee haben die an der Wasseroberfläche mit einem Anhub des Seewassers von ca. 5 Metern zu rechen. Aber für ein Schiff kann das tödlich sein.

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