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Fußball: DFB-Lizenzvergabe an Dresden in der Kritik

Der DFB steht in der Kritik, bei der Lizenzvergabe an Dynamo Dresden (dritte Liga) zu lasch und nachsichtig gehandelt zu haben und den Verein aus Sachsen damit gegenüber anderen Vereinen unmittelbar zu bevorteilen.

Hintergrund sind die während der laufenden Saison gegenüber dem DFB verschwiegenen, massiven Finanzlücken und die zwischenzeitliche Zahlungsunfähigkeit der Dynamos. Vermutet wird eine bewusste Fehlplanung der Vereinsverantwortlichen zu Saisonbeginn und noch bis zur Winterpause.

Erst eine höchst umstrittene sofortige Finanzspritze aus öffentlichen Geldern in Höhe von über einer Million Euro rettete den Verein vor der Insolvenz. Der DFB äußerte sich bisher nicht zum Vorwurf der Misswirtschaft und Lizenzerschleichung.


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WebReporter: heinrichson22
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Kritik, DFB, Dresden, Lizenz
Quelle: www.volksstimme.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2008 09:44 Uhr von TheSquealer
 
+8 | -2
 
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Lizenzentzug: Das ist doch schon seid Jahren son in Dresden. Da wird einfach nicht besser gewirtschaftet, obwohl ihnen die Lizenz so gut wie jedesmal "geschenkt" wird. Wenn die Stadt nicht so sportbegeistert wäre, dann wärs mit Dresden schon längst vorbei.
Naja, ich hoffe trotzdem, dass das Stadion nicht umsonst gebaut wurde.
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05.06.2008 09:47 Uhr von Heinrichson22
 
+5 | -11
 
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ede: Was darf sich dieser Hooligan- und Skandalverein eigentlich noch erlauben??
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05.06.2008 10:12 Uhr von Borgir
 
+4 | -1
 
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wenn die vorwürfe: stimmen ist das natürlich ein hammer. aber man sollte erst mal prüfen, dann verurteilen.
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05.06.2008 10:21 Uhr von Praggy
 
+2 | -3
 
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@ dortmunder33: ich sag nur "wie man in den wald reinruft so schallt es hinaus. " eure dortmunder "fans" sind ja auch nicht als besonders freundlich hier bei uns aufgetreten. ich hab mal ein paar dortmunder erlebt, die waren auch völlig daneben und haben mich nicht grad nett behandelt. da kann ich mir schon bildlich vorstellen, wie es in dem geschilderten fall im biergarten zuging...
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05.06.2008 10:22 Uhr von Heinrichson22
 
+2 | -0
 
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ede: Die Vorwürfe stimmen, da kann man von ausgehen. Wurden sogar vom Verein weitestgehend eingeräumt!
Die Zeitung formuliert sogar noch zurückhaltend. Denn Dynamo hat mit der Bekanntgabe der drohenden Insolvenz sogar gewartet, bis der städtische Spatenstich fürs neue Stadion erfolgte, um danach die Kommune unter Druck zu setzen, den zukünftigen Hauptnutzer nicht hängen zu lassen.
Was geprüft werden müsste, ist, inwieweit der DFB (Stichwort Sammer) "ein gutes Wort" für seinen Exverein einlegte...
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05.06.2008 10:49 Uhr von winfer
 
+4 | -1
 
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ich find es echt schade Als Fußballfan hat man es in Ostdeutschland nicht grade leicht. Ich würde mich wirklich freuen den ein oder anderen Ostverein mehr in den oberen Ligen zu sehen. Komme selbst aus Leipzig und find es schade, dass man erst etliche Kilometer fahren muss um sich Spiele in der 1. oder 2. Bundesliga anzusehen.

Und ich muss sagen solchem Missmanagement, wie es in Dresden und Leipzig betrieben wird, gebe ich persönlich eine Hauptschuld an diesen Problemen. Sicher gibt es strukturelle Probleme hier im Osten, aber grade Vereine wie Dynamo Dresden oder Sachsen/ Lok Leipzig haben eine unglaubliche Fanbasis. Da bieten sich allein aus den Zuschauereinnahmen finanzielle Möglichkeiten die manch anderer Verein nur zu gern hätte. Mit ein bisschen mehr Geduld und soliderem Wirtschaften könnte man langfristig sicher richtig was reißen, aber diese Geduld fehlt meiner Ansicht nach bei Vereinsfunktionären und auch den Fans - und das schadet allen.

Ein weiteres Problem bei diesen Vereinen ist sicherlich auch die Gewaltbereitschaft bei Teilen der Anhänger... Ich muss sagen ich finde Lok und Dynamo an sich sehr sympathisch und würde mich freuen sie in der Bundesliga zu sehen. Einige unbelehrbare machen diese Sympathie aber auch zu nichte. Auch wenn sich Lok zum Beispiel gern als Familienverein hinstellt so kann man die agressiven und politisch rechtsextremen Züge einiger Anhänger nicht abstreiten. Auch in diesem Bereich sehe ich einen massiven Nachhole- und Handlungsbedarf denn sowas macht nicht nur den Sport sondern auch den Verein kaputt.

Naja, ich hoffe jedenfalls in den nächsten 5-8 Jahren mal wieder den ein oder anderen Ostverein mehr im Profifußball zu sehen!
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05.06.2008 15:24 Uhr von marshaus
 
+0 | -0
 
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die werden diese vorwuerfe nun bestimmt pruefen muessen oder andere clubs ziehen vors gericht, scheint kein langweiliger sommer zu werden
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05.06.2008 15:49 Uhr von Crazy Com
 
+1 | -0
 
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Interessant Andere Vereine werden also benachteiligt, wenn Dresden die Lizenz kriegt. Beschwert sich niemand, dass ein 1. FC Kaiserlsautern schon seit Jahren ihre Lizenz in den Allerwertesten geschoben kriegt, und das obwohl da noch mieser als in Dresden gewirtschaftet wird? Ach ich vergaß, das ist ja der Fritz-Walter-Club, den muss man natürlich oben halten.
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05.06.2008 16:47 Uhr von hannesje
 
+1 | -1
 
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war klar dass die magdeburger um die ecke kriechen. die satzungsänderung und somit das darlehen(!) der stadt, wurde vom dfb als lizenzierungsvoraussetzung verlangt. der dfb saß mit im boot und wurde stets informiert. wenn man hier so hetzt, dann sollte man auch dem fck die lizenz entziehen, der vor 3 jahren vom land plpfalz ne satte summe bekommen hat. oder aue, wo zuschüsse von der stadt in den etat einfließen.

Naja, wer sich anguckt aus welcher stadt die volksstimme kommen, der weiß bescheid ;)
Zudem mit sehr vielen übertreibung und unwahreiten versehen.
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05.06.2008 21:33 Uhr von Bane Malar
 
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ich denke: bzw muß sagen, dieser Verein gehört zugemacht und sollte in der Kreisliga wieder starten...

Seit Jahren nur Misswirtschaft, Klüngel usw...
man hat das Gefühl!! die haben nie Kohle, jedes Jahr ein neues Loch
Die haben nur Glück das mit dem Stadionbau schon begonnen wurde, sonst gäbs den Verein wohl nicht mehr

öffentliche Gelder für einen Fußballverein kann nicht sein (egal ob Dresden oder irgend ein anderer Club)

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