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Die "gefühlte Inflation" liegt bei zwölf Prozent

Der Statistiker Hans Wolfgang Brachinger hat durch Gewichtung nach Kaufhäufigkeit die Berechnung der Inflation realitätsnäher gestaltet. Die so errechnete "gefühlte Inflation" beläuft sich in Deutschland gegenwärtig auf zwölf Prozent.

Im Gegensatz zur Inflationsrate des Statistischen Bundesamts, welche die reale Geldentwertung angibt, ist die "gefühlte Inflation" ein Indikator dafür, wie stark die Inflation den einzelnen Konsumenten trifft.

Eins haben beide Indikatoren gemeinsam: Sie zeigen eine starke Steigerung der Inflation in den letzten Monaten an.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Inflation
Quelle: www.bild.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2008 18:35 Uhr von Great.Humungus
 
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Zwar liegt die Inflationsrate nur bei 3% allerdings was bringt es einem wenn der Audi A6 nurnoch 40 statt 50tausend kostet oder der HD Flatscreen nurnoch 1500 statt 2000.

Die Lebensmittelinflation liegt bei guten 8% und das trifft die einfachen Bürger
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04.06.2008 19:14 Uhr von politikerhasser
 
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3 % Inflation -: die Regierung hat wie immer Recht - allerdings nicht pro Jahr, sondern pro Monat.

So nebenbei noch interessant: Letzte Woche standen die Bauern mit Schildern 40 ct/l auf der Straße, seit einigen Tagen forden sie 43 ct/l.
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04.06.2008 19:27 Uhr von hossler
 
+1 | -1
 
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Du hast zwar mit den 8% recht, du hast auch recht, dass HD-Bildschirme billiger geworden sind, aber die fallen in die Rechnung kaum mit rein. Den einzelnen Kategorien fällt da eine bestimmte Gewichtung zu. Diese Inflationsrate setzt sich also weit aus komplizierter Zusammen.

Das Problem bei einer Inflation von 3% ist nunmal, dass man ab 2% eine spürbare Änderung des Kaufverhalten sieht. Die MEnschen reagieren, durch Studien belegt, ab 3% einfach höchst allergisch auf die Preise. Das ist recht schlimm. Deswegen will ma ja auch 2 % erreich und alles wäre in Ordnung.

Man redet sich ja immer ein, die deutschen Würden sich arm reden, aber bei 3% Inflation reagiert jedes Volk vergleichbar.

Und 3% pro Monat ist Unsinn.

Die EZB wird es schon richten. Nicht jeder Deutsche glaubt an den lieben Gott, aber jeder Deutsche glaubt an die Bundes/Zentralbank.
Man muss nur drauf achten, dass man jetzt nicht in eine Lohnpreisspirale kommt. Das Problem ist nur, wenn man versucht die Inflationsrate zu senken, wirkt sich das recht negativ auf den Arbeitsmarkt aus. Es ist einfach so, dass in guten Wirtschaftszeiten die Inflationsrate steigt. In Rezensionen haben wir dafür auch immer eine Deflation gehabt.
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04.06.2008 20:39 Uhr von Daaan
 
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realitätsnäher > reale ??? ka wies in der quelle steht, verstehe auch das es bsichen seltsamer sachverhalt ist. aber zu sagen das eine ist der reale und das andere ist realitätsnäher versteh ich nicht... ist also realitätsnäher 110% realität und real 100% ?
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05.06.2008 10:21 Uhr von Borgir
 
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also ist die gefühlte inflation: eigentlich die reale....dass das statistisceh Bundesamt unter realitätsverlust leidet ist ja bekannt
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05.06.2008 13:03 Uhr von Daaan
 
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@Der Renner: der sachverhalt ist mir durchaus klar.
ich spreche hier allein von der wortwahl. bzw definition oder philosophie....
und realitätsnäher ist für mich einfach weiter weg das real

in einfachen worten ist "näher" ja auch nicht weniger von einem punkt weg als wenn man schon "da" ist oder?
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07.06.2008 20:59 Uhr von jsbach
 
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Da hat @Renner schon Recht: Die Staistiker rechen ja aus dem berühmten Warenkorb die Durchschnittsinflation. Wenn ich natürlich die PC, Flachfernseher und sonstige Artikel rausrechne und nur z.B. auf die Lebensmittelpreise umlege, dann kommen schon über zehn Prozent raus.Benzinpreise spielen natürlich auch eine große Rolle.

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