04.06.08 18:27 Uhr
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Öffentlicher Dienst in Berlin will verstärkt auf Linux setzen

Wien, welches mit dem geplanten Wienux eigentlich komplett auf linuxbetriebene Rechner im öffentlichen Dienst umsteigen wollte, plant jetzt, für mindestens acht Millionen Euro Windows-Vista-Lizenzen zu kaufen. Nur 1.000 Rechner waren bereits mit Wienux ausgerüstet.

In Deutschland wendet man sich hingegen zunehmend von Windows ab. Zumindest sollen die Arbeitsplätze des öffentlichen Dienstes in Berlin zukünftig auch mit ubuntu, der wohl populärsten Linux-Distribution, ausgerüstet werden.

Dabei ist eine Kombination aus Windows und Linux geplant. Während ubuntu mit der grafischen Oberfläche KDE als Basis auf den Rechnern laufen soll, soll Windows über Proxys Dienste beisteuern (Anbindung an Windowsserver oder Exchange).


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WebReporter: newsctx
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Berlin, Dienst, Linux
Quelle: www.gulli.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2008 18:14 Uhr von newsctx
 
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Diese Umstellung wurde ja bereits vor 3 Jahren beschlossen, doch jetzt ist eine Realisierung in Kürze zu erwarten. Ich nutze tagtäglich Linux/ubuntu und begrüße daher die Entwicklung und wenn man sieht, was es Wien kosten wird, auf Windows Vista umzusteigen (8 Mio. Euro nur Softwarelizenzen, dazu kommen noch Hardwarekosten, da sicher einige Rechner auf "Vista-Niveau" gebracht werden müssen), dann ist man als Steuerzahler froh, dass Berlin nicht auf den Vista-Zug aufspringt.
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04.06.2008 20:18 Uhr von Gloi
 
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@Autor: So toll sieht es mit der Migration auf Linux in Berlin auch nicht aus :-(

http://www.pro-linux.de/...
Die Lobbyisten von Microsoft haben immer noch zu viel Einfluss (nicht nur in Wien).
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04.06.2008 20:38 Uhr von newsctx
 
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deutlicher Fortschritt: Auch wenn Microsoft den Markt immer noch deutlich dominiert, ist doch ein deutlicher Fortschritt in der Verbreitung von Linux zu verzeichnen. Gerade junge Leute lassen sich leicht zum Umsteigen überzeugen, ältere Zeitgenossen versuche ich garnicht erst, zu überzeugen. Da bin ich froh, wenn sie Windows erstmal begriffen haben, andernfalls würde ich mir nur selber Arbeit aufhalsen. Wir müssen ja nicht in die Linux gut/Windows böse-Diskussion abfallen, dafür gibts ja heise :D
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04.06.2008 21:07 Uhr von Gloi
 
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@ newsctx: Mark Shuttleworth hat das vor kurzem weniger optimistisch betrachtet. Nach seiner Ansicht wird sich Linux auf absehbare Zeit auf "Arbeitsplatzrechnern" nicht durchsetzen. Er sieht aber gute Chancen für sich Linux in neuen Geräteklassen wie Netbooks oder mobilen Devices.

Nicht umsonst räumt er der Entwicklung von Ubuntu Mobile oder Netbook Remix eine hohe Priorität ein. Leider kontert auch in diesem Bereich Microsoft mit aller Macht. Deshalb gibt es in Deutschland vorläufig kein Eee PC 900 mit Linux und deshalb kostet die Linuxversion des Eee PC 900 in Australien mehr als die Windowsversion. Nur um eine Markführerschaft von Linux in diesem Segment zu verhindern verramscht Microsoft Windows XP für 20-30 Dollar und verlängert die Verfügbarkeit von XP für Netbooks und Nettops. Vista läuft auf der Geräteklasse ja nicht. Da viele Firmen nicht die Zusammenarbeit (oder Konditionen) mit Microsoft aufs Spiel setzen wollen werden die XP Versionen besonders gepuscht.
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05.06.2008 07:36 Uhr von true--blunt
 
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ob das: so dienlich für die user ist die da rumrenn ist fraglich...
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05.06.2008 08:43 Uhr von tutnix
 
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@true--blunt: dem normalen user ist es völlig egal was für ein os auf seiner kiste läuft, solange er seine arbeit machen kann.
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05.06.2008 09:06 Uhr von true--blunt
 
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@tutnix: ob das möglich ist, ist fraglich.

bei dem beamtendenken wird das garantiert schief gehen
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05.06.2008 09:20 Uhr von Zap0xfce2
 
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Wieso eigentlich keinen Mac ? Das Geld ist vorhanden und unter Paralleles läuft auch Windows.
Naja lieber mal schnell das Geld zum Fenster (Vista) rauswerfen ...
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05.06.2008 17:26 Uhr von tutnix
 
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@Zap0xfce2: weil man von propetiären betriebssystemen wegkommen will. da würde der umschwung auf macs keine weiterentwicklung.

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