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1.200 Rüstungs-Milliarden, aber Menschen müssen Hunger leiden

Auf dem Welternährungsgipfel der Vereinten Nationen in Rom erfolgte ein eindringlicher Aufruf. Weltweit würden zwar 1.200 Milliarden Dollar für die Militärrüstung ausgegeben, aber 30 Milliarden Dollar zur Bekämpfung der Hungerkrise wären nicht da.

Jacques Diouf, Generaldirektor der Uno-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) sagte: "Die Zeit des Redens ist vorbei, nun ist die Zeit zu handeln."

Am Rande der Konferenz sorgte der iranische Präsident Ahmadinedschad für Aufhebens mit der Aussage: "Ein Regime, das Frauen und Kinder in ihrer eigenen Heimat tötet, ist dem Untergang geweiht."


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mensch, Milliarde, Hunger, Rüstung
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2008 17:27 Uhr von Raizm
 
+6 | -0
 
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hmm..? 1200 milliarden..wären das nicht 1,2 billionen?

@topic...
leider ist das nicht erst seit gestern so und es wurde bis jetzt nie etwas gemacht..natürlich gabs auch schon erfolge,z.b. deutschland (bzw. auch später die EU) haben afrika schulden in millionenhohe erlassen..jedoch geht es nicht nur afrika schlecht...
btw,un-generalsekretär Ban Ki Moon forderte jüngst erst,dass bis 2030 die globale Nahrungsmittelproduktion verdoppelt wird,um den Hunger in der Welt zu bekämpfen..Jedoch glaube ich nicht dran,dass das passiert..und bis dahin sind auch wieder millionen regelrecht "verreckt"
zudem zeigen doch diese militärausgaben nur auf,dass es immer noch ein wettrüsten gibt...
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04.06.2008 17:45 Uhr von spacerader73
 
+4 | -2
 
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Letztendlich gäbe es nur eine Strafe für die: Menschheit: Das die Natur dafür sorgt, dass sie von der Bildfläche verschwindet und "was neues ausprobiert". Denn der Mensch scheint doch eher ein Sinnbild des Bösen zu sein. Die Guten werden zumeist unterdrückt und teilweise mundtod gemacht. Und das alles geschieht letztendlich auch zum Wohlwollen der normalen Bevölkerung, ansonsten würde man (in den Ländern, wo man wählen darf) nicht immer die selben Machthaber wählen.
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04.06.2008 18:02 Uhr von artefaktum
 
+4 | -2
 
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Huch, und ich dachte immer freie Märkte bringen immer Wohlstand für alle? Stimmt das vielleicht gar nicht? ;-)
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04.06.2008 18:21 Uhr von RupertBieber
 
+1 | -0
 
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what the Bleep do we (k)now?

frei übersetzt von mir...

...was zum Teufel machen wir hier eigentlich...???
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04.06.2008 18:31 Uhr von TheDent
 
+4 | -4
 
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@artefaktum: "... freie Märkte bringen immer Wohlstand für alle? Stimmt das vielleicht gar nicht? ;-)"

Das stimmt i.d.R. schon, wenn die Märkte stabil sind, allerdings nur dann wenn alle den gleichen Zugang zu den Märkten haben und alle den gleichen Regeln unterworfen sind. Dies ist aber, insbesondere in Hinsicht auf Afrika, nicht der Fall. Je grösser das Handelsvolumen zwischen zwei Ländern, desto geringer die Wahrscheinlichkeit das diese Länder Krieg führen und Frieden ist die wichtigste voraussetzung für Wohlstand.
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04.06.2008 18:40 Uhr von Weltenwandler
 
+3 | -3
 
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als wenn: dieser Aufruf irgendetwas ändern würde! Einige machen das wohl tatsächlich weil sie glauben das die Staaten plötzlich ihre Militärausgaben senken, aber ein Großteil dieser Aufrufe soll denjenigen nur ein reines Gewissen bescheren. Die Welt wird nie aus menschlicher Sicht gerecht sein, denn der Mensch erwartet nicht das die Welt im Gleichgewicht ist, sondern das es unserer Spezies einfach am besten geht!
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04.06.2008 18:47 Uhr von artefaktum
 
+3 | -6
 
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@TheDent: "Das stimmt i.d.R. schon, wenn die Märkte stabil sind, allerdings nur dann wenn alle den gleichen Zugang zu den Märkten haben und alle den gleichen Regeln unterworfen sind."

Erinnert mich an den Sozialismus: Theoretisch funktioniert er schon, nur in der Praxis klappt´s halt nicht. Hatten wir das nicht schon mal? Danke, eine Ideologie ist mir genug.
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04.06.2008 18:49 Uhr von TheSquealer
 
+5 | -6
 
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Milchstreik: Und wir kippen Tonnen von Litern Milch in die Gosse.
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04.06.2008 20:12 Uhr von datenfehler
 
+4 | -0
 
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tja Wie war das noch mit Krone der Schöpfung? Jeder, der sowas sagt, hat ne Schramme!
Keine Tierart oder Pflanzenart hat derart perverse Verhaltensweisen...
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04.06.2008 20:15 Uhr von Ralf1234567
 
+0 | -0
 
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Weiß auf schwarz: Wieso kommt so etwas?
Ist, meiner Meinung nach, sehr einfach: Die Profitgier ist an allem schuld!
Nehmen wir ein Beispiel aus unserer so genannten kulturellen Welt! Nämlich: Ein arbeitsloser Ausländer mit großem Hund und Hartz4-Empfänger sucht Wohnung. Findet er Wohnung?
Was meinen Sie?
Ja - er findet eine Wohnung (und welche! )
Nein - er findet keine Wohnung
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04.06.2008 20:31 Uhr von Der_Sven
 
+1 | -1
 
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Was für eine Aussage in der News: "Jacques Diouf, Generaldirektor der Uno-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) sagte: "Die Zeit des Redens ist vorbei, nun ist die Zeit zu handeln"."

Ist ja an sich ein schöner Satz. Ich finde aber, der hätte mal ein paar Jahrzehnte früher ausgesprochen werden sollen. Schließlich hungern die Menschen nicht erst seit diesem Jahr...
Jetzt gibts wahrscheinlich Minuspunkte aber egal...

Selbst die Herren, die sich jetzt beschweren, hätten dies eigentlich doch schon viel, viel früher machen können. Bloß hat sich irgendwie keiner getraut. Verdammt schade...

Das Zitat von Ahmadinedschad ist aber auch voll passend... Das kommt genau von der richtigen Person.
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04.06.2008 20:35 Uhr von sevenOaks
 
+1 | -1
 
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hier, schick die news doch mal einer ´m bush rüber in die u.s.a. ;)
genau DA wird der großteil der milliarden in die rüstung investiert...!
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04.06.2008 23:25 Uhr von CHR.BEST
 
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Wenn man sieht wie wenig armen Menschen bräuchten, um sich selbst aus der Armut zu befreien (vergl. Mikrokredite), aber selbst das wird ihnen vorgehalten von den Industriestaaten und allmächtigen Konzernen wie z. B. in Nigeria, wo die Ölkonzerne keine Skrupel haben, die dortige Regierung zu bestechen um an das Öl im Land zu kommen während die Bevölkerung in Lehmhütten hausen muß. Ja sogar aus der derzeitigen Lebensmittelknappheit machen Spekulanten und Konzerne noch fette Gewinne.
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05.06.2008 04:47 Uhr von Joasch
 
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TheSquealer: Würde die Milch hier nicht auf Feldern versprüht werden würde sich an der Lebenssituation rein garnichts ändern. Entweder würde es auf dem Markt verschachert werden oder sogar als Milchpulver ins Ausland verschachert werden, wo es dann den heimischen Markt des Importlandes ruiniert. Wer solch medienwirksame Rechnung aufstellt übersieht zwei Dinge: Nahrungsmittel sind nicht kostenlos beliebig verteilbar und würde man jeden Hungerleidenden einfach nur durchfüttern gäbe es in wenigen Jahren einfach doppelt und dreifach soviele, die auf Almosen in Form von Lebensmittelspenden angewiesen wären. Es ist ein Fass ohne Boden, das ist die unschöne Realität. Die meisten Hilfsmaßnahmen schaden sogar mehr als sie nützen. Wir haben schon viel zu lange blind drauf los verschlimmbessert. Nichteinmischung ist das einzige, was eine langfristige Lösung bieten könnte.
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05.06.2008 07:54 Uhr von miguelrego
 
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Hey! Was ist denn bitte wichtiger, spektakulärer und interessanter?

Ein Tomahawk-Marschflugkörper, der schnurrstraks in eine Schule einschlagen kann und dabei ein Riesenfeuerwerk bietet?

Oder: Nahrungsmittel, die ohnehin nur wieder in Abfallprodukte umgewandelt werden und auf die Hüften gehen?!

Also bitte...
Cowboy und Indianer ist doch besser als Baby Born Spielchen. Wir werden halt von dominanten Männern regiert. Und die wollen kämpfen und ballern und Macht ausüben.
Und Bush redet ja auch mit Gott drüber... Also so verkehrt kann Militarismus dann ja nicht sein, oder?
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05.06.2008 10:25 Uhr von Borgir
 
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dass menschen hungern müsen: interessiert die politik leider überhaupt gar nicht...so ist das heutzutage

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