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Dresdner Brückenstreit: Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Durch den Bau der umstrittenen Dresdner Waldschlösschenbrücke droht dem Elbtal der Entzug des Titels UNESCO-Weltkulturerbe durch die UN-Organisation. Jetzt haben sich acht namhafte deutsche Künstler in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin gewandt.

In dem Schreiben wird Angela Merkel aufgefordert, Initiative in dem Konflikt zu ergreifen, denn dieser Streit ist nicht nur eine Angelegenheit von Dresden, sondern habe Auswirkungen auf das Ansehen des ganzen Landes. Die Schreiber beklagen die starre Haltung der Lokalpolitiker.

Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem der Autor Günter Grass und der Regisseur Wim Wenders. Der Dresdner Stadtrat hat zwar kürzlich einen neuen Bürgerentscheid zum Thema beschlossen, jedoch legte der amtierende Oberbürgermeister Widerspruch dagegen ein.


WebReporter: Tira2
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Brief, Kanzler, Brücke, Bundeskanzler
Quelle: www.zeit.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2008 14:31 Uhr von Tira2
 
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Ich hoffe, dass die UNESCO Ende Juni Dresden den Titel entzieht und ganz Deutschland und besonders Dresden international an den Pranger stellt.
Der komplette Wortlaut ist hier zu lesen:
http://www.welterbe-erhalten.de/...
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04.06.2008 15:20 Uhr von Canhoto
 
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Gegen Brücke aber gegen Anprangerung: Also ich finde so krass wie Tira2 das sieht sollte man finde ich nicht vorgehen. Warum sollte man ganz Deutschland dafür an den Pranger stellen? Ich finde man sollte auf jedenfall gegen den Bau vorgehen, aber nicht Deutschland international anprangern. Ausser zu Vorurteilen führt das doch sowieso zu nichts. Lieber sollte man versuchen der Regierung klarzumachen was sie da eigentlich tut.
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04.06.2008 15:30 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
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Ich kanns nicht mehr hören Bevor die Herren Schriftsteller und anderen Kasperköppe solchen Unfug schreiben, sollen sie sich bitte jetzt im Sommer einige Wochen in den Dresdener Stau stellen.

Sollten sie danach immer noch der Meinung sein, dass ein unnützer Titel wichtiger ist als die Enlastung der Stadt, können sie gern einen Brief verfassen.

Es gab einen Bürgerentscheid mit eindeutigem "JA" zur Brücke. Fertig!
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04.06.2008 15:57 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
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Ich kann es nicht mehr hören Ehe die Herren Schriftsteller und die anderen Kasperköppe, welche allesamt keine Ahnung vom Thema haben, sich vor den Karren dieser Möchtegern-Ökos spannen lassen, hätten sie sich mal ein paar Tage im Sommer in den Dresdener Stau stellen sollen!

Es gab 2005 einen Bürgerentscheid zum Brückenbau, bei dem ca. 67% der Teilnehmer mit "JA" gestimmt hatten. Von wem und mit welchen Methoden der Baubeginn immer wieder verzögert wurde, würde hier den Rahmen sprengen...

Ich habe absolut nichts gegen Natur und deren Schutz, aber was da abgeht spottet jeder Beschreibung.
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04.06.2008 16:28 Uhr von derSchmu
 
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Kann mich da einer mal aufklaeren bevor ich mir hier ne richtige Meinung bilde, halt ich ersmal die Klappe, solang ich keine Ahnung hab.
Ich wuerd gern die Vorteile des Titels Weltkulturerbe in Relation zu dem Toursimus sehen, vor der Vergabe des Titels, nach der Vergabe und wie das mit dem Verkehrsproblem aussieht, im Bezug auf eine neue Bruecke...

Ich sehe da noch keinen grossen Sinn, den Bau zu verbieten, allerdings, wie gesagt, ich weiss nicht, was der Titel so alles mit sich bringt...evtl auch Subventionen oder so?!?
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04.06.2008 16:39 Uhr von newsctx
 
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langsam nervts Also ich fände es schon gut, wenn Dresden das Welterbe behalten könnte. Weiterhin plädiere ich FÜR die Brücke, die soll endlich mal gebaut werden. Es gab bereits mehrere Ausschreibungen an echt gute Architekten, die dann auch ziemlich unscheinbare schlanke Modelle vorstellten, die bei weitem nicht so schlimm waren, wie der erste Platz aus der ersten Runde. In diese Ausschreibung wurde zwar Geld investiert, jedoch wurden die Vorschläge wieder verworfen... auch gibt es interne Streitereien zwischen den Ämtern... also wenn das Welterbe dann weg ist... selber schuld...
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04.06.2008 16:43 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
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@ Tira2: Die 2 östlichen Brücken (Blaues Wunder und Albertbrücke) sind nachmittags fast immer komplett dicht. Da wäre eine Entlastung bitter nötig.

Prinzipiell habe ich auch nichts gegen einen Tunnel, aber ob der ökologisch sinvoller ist? Wesentlich teurer auf jeden Fall.

Dass Auswärtige denken, in Dresden haben alle ´ne Macke, kann ich mir gut vorstellen. Erst Brücke super, dann Brücke ganz schrecklich, Kulturerbe hier, Fledermaus da...

Der reinste Kindergarten!

Falls das mit dem rückläufigen Tourismus so ist, liegt das aber sicher nicht an dem Brückentheater.
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04.06.2008 16:51 Uhr von Silentstorm
 
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Oh man: Ich finde den Brief totalen Schwachsinn. Die sollen endlich aufhören ständig den Bau der Brücke zu verhindern.

Es gab einen Entscheid und der endete mit einem deutlichen Ja für die Brücke. Auf einmal soll dann ein Tunnel gebaut werden, nachdem der Bau schon begonnen hat.
Das ist doch alles Schwachsinn. Sinnlose Geld rausgeschmeissen wenn jetzt vorhandene Bauten wieder rückgängig gemacht werden müssen. Außerdem wäre der Tunnel ein noch größerer aufwand den zu bauen und der zerstört das Elbtal noch mehr.

Und zu denen die sagen die Brücke würde nicht gebraucht, Ich bin täglich in der Stadt unterwegs und würde mich freuen wenn da endlich mal eine kommen würde. Achja und mal so nebenbei, Die Brücke wurde vor Jahrzehnten schon mal geplant, dann nochmal in der DDR. Da war das Verkehrsaufkommen noch weniger.

Also scheiß auf den Titel und Brücke her.
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04.06.2008 16:59 Uhr von IsharYa
 
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@kommentarabgeber: Also warum Brücke besser als Tunnel, weil ich als Radfahrer und Fußgänger eben auch mal gern rübergehen möchte. Tunnel ist nur was für Autofahrer. Ich hoffe, die schaffen schnell Fakten mit den Fundamenten und Pfeilern, damit es nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Der Bürger hatte 2005 entschieden und basta... Und es ist nun egal, ob man da getäuscht worden ist oder nicht...Dresden will die Brücke, ob nun groß oder klein, schön oder häßlich, rot oder gelb oder was weiß ich....??? Und hier sieht man mal wieder das Demoktraktie doch nicht so das wahre ist, weil jeder seinen Senf dazugeben kann (wie heißt es... viele Köche verderben den Brei!!!).. In einer Dikatur hätte einer gesagt, ja, wir bauen oder nein, wir bauen nicht, fertig!!! Ich empfehle allen Dresdnern, den es mit der Brücke nicht passt, sollen sie doch woanders hinziehen... Was bringt denn der Welterbetitel uns... nix!!! Und seit wann kann das Ausland bestimmen, was hier in Dresden läuft! Das kann noch nicht mal der Bund! Und eines ist gewiss, gegen den Bürgerwillen wagt es bestimmt keiner zu stellen....
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04.06.2008 17:29 Uhr von Silentstorm
 
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och nö: Hmm es gibt da so Leute die gehen arbeiten und haben zu bestimmten Zeiten Feierabend und fahren dann dort nach hause. Sollen die nen Umweg durch die ganze Stadt fahren. Was für ne dumme Antwort. Vielleicht mal nachdenken
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04.06.2008 17:39 Uhr von DerBibliothekar
 
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Ich kann nur Zustimmen: Wenn ein Bürgerentscheid FÜR den Brückenbau ist und es keine gesetzliche Grundlage gibt, ihn zu verbieten.....
Ich meine Deutschland ist eine Demokratie, zumindest war es das als ich das letzte mal nachgesehen habe.

Noch zum Abschluss: bei dem Stress, den die Brücke verursacht hat, warum nicht nen Tunnel bohren oder die Brücke dies gibt erweitern (oder hat die Denkmalschutz oder ähnliches, das wäre etwas völlig anderes ^^)
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04.06.2008 17:40 Uhr von flugine
 
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Ach Mensch! Die Brücke soll inzwischen doch nun schon fast ein Jahrhundert lang gebaut werden (ist halt immer was dazwischen gekommen...) Der Plan, eine Brücke zubauen stand auch schon vor dem Unescotitel.
Grad für Fahrradfahrer ist ein Tunnel ungünstig.
Da funktioniert einmal die Demokratie, da wird wieder rumdiskutiert und noch ein zweiter Entscheid gefordert. Ich gebs auf. Bis die ne Lösung gefunden haben, ist die Elbe wohl eh ausgetrocknet...
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04.06.2008 20:12 Uhr von .stef.
 
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Tunnel ^^: hm, also ich fahr auch regelmäßig durch dresden ...

Ich bin für eine erneute Wahl (wie ja auch schon versucht wird) mit Tunnelalternative!

Solte es keine Wahl geben, dann lieber eine Brücke als gar nix ... ^^ hm
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04.06.2008 21:56 Uhr von SdS-Donnergott
 
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Unnützer Titel??? Wer sowas sagt hat ÜBERHAUPT keine Ahnung!!!!

Erstens sind Autos in bedeutenden Städten sowieso vollkommen fehl am platz... d.h. wenn man mit dem Auto in ne Innenstadt fahren kann handelt es sich schonmal um Provinz (niemand würde hier in London mit dem Auto fahren).

Und Provinzstädte kennt nunmal kein Mensch. Da ist es schon gut wenn man so einen Welterbe Titel hat weil der nunmal weltweit (!) bekannt ist.

Wenn man in Japan oder Frankreich z.B. von Regensburg oder Bamberg spricht kennt das kein Mensch. Sagt man, dass es UNESCO Weltkulturerbe ist so wie Stonehenge oder Kyoto ist das Interresse plötzlich riesig - und die Leute sind , dass sie die Stadt nicht kennen.

Gut... das mag den durchschnittlichen Provinz-Ossi nicht weiter stören aber auf den Tourismus und damit auf die Wirtschaftskraft hat das ganze einen wahnsinnigen Einfluss. Amerikaner, Japaner und Chinesen fahren fast ausschließlich nur Welterbestätten ab, wird ein Titel anerkannt fahren sie wo anders hin. In Regensburg hat sich der Tourismus seit dem Welterbetitel fast verdoppelt (!!!).

Touristen aus Übersee sind außerdem viel wichtiger als Touristen innerhalb des Landes weil sie vieeeel mehr Geld in die Stadt bringen - die müssen übernachten, die müssen Essen gehen usw. Wer innerhalb Deutschlands verreist fährt meistens am Abend wieder heim oder übernachtet maximal 1-2 Nächte.

Außerdem profitieren auch Universitäten und Kultureinrichtungen da der Welterbetitel hilft dem ganzen ein bisschen mehr Glanz zu verschaffen.
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04.06.2008 22:04 Uhr von SdS-Donnergott
 
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übrigens: ein Welterbetitel ist nicht irgendein Titel... es ist die wichtigste Auzeichnung die eine Sehenswürdigkeit erhalten kann. Ein Welterbetitel bescheinigt, dass etwas zu den wichtigsten Sehenswürdigigkeiten der Welt gehört. So wie Stonehenge, die Pyramiden von Gizeh oder der Kaiserpalast in Kyoto.

Wer würde denn sonst nach Dresen fahren... das kennt doch kein Mensch außerhalb Detuschlands... man liest sich die Tourist-Guides durch, da werden 10 Dinge empfohlen und man sucht sich darau 5-6 aus. Wenn etwas Weltkulturerbe ist ist es hald mit Sicherheit dabei... sonst nicht. Es gibt viele "schöne Ecken" aber hald nur sehr wenig "Weltkulturerbe". Wenn ich in einem Land bin mach ichs auch nicht anders.
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04.06.2008 22:46 Uhr von HeadhunterXP
 
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pro Brücke: Wird Zeit das die Brücke endlich fertig wird. 2 andere Brücken (u.a. die Albertbrücke) müssen in den nächsten Jahren eh umfassend saniert werden. Wenn das RP clever wäre würden sie das jetzt machen damit Dresden mal richtig merkt wie wichtig eine weitere Elbquerung ist.

Die Aktion mit dem Tunnel dient den dortigen Anwohnern doch nur eine generelle Querung zu verhindern. Denn für diese muss erst ein neues umfassendes Planungsverfahren eingeleitet werden und dieses kann wieder mit massenweise Klagen verzögert werden.

Und die UNESCO wusste von Anfang an vom Brückenbau und wird nur als politisches Mittel um den Bau zu verhindern missbraucht.
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04.06.2008 23:04 Uhr von jsbach
 
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Da brauche ich nicht weit zu fahren: Regensburg hat ja auch den Titel bekommen und Autos in der Altstadt ohne Sondergenehmigung...Nitschewo
Ich kenne nur aus den TV Berichten von den Staus in Dresden, naja sie werden es schon richten, aber das dieser Brief der Intellektuellen was bewirkt....????
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05.06.2008 09:13 Uhr von jacun
 
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@kommentarabgeber und alle anderen Tunnelforderer: Der Tunnel kann aufgrund der Bodenbeschaffenheit und der flachen Elbe in Dresden nur im sogenannten offenen Verfahren gebaut werden, d.h. es wird ein Graben gebaggert und dann ein Deckel drauf gemacht. Da die Schiffahrt nicht für so lange Zeit unterbrochen werden darf, muß die Elbe durch einen schiffbaren Kanal umgeleitet werden. Außerdem kommt anschließend an beide Elbufer trotzdem noch ein großes Bauwerk zur Entlüftung. Das alles zusammen kostet noch mal ein paar Millionen mehr.

Übrigens wollen inzwischen über 70% der Dresdner die Brücke. Durch Aktionen ortsfremder Künstler (nur Rolf Hoppe ist aus Randdresden) und extra zur Randale angereiste Grünfriedenler entsteht in der übrigen Welt der völlig falsche Eindruck, ganz Dresden wäre gegen die Brücke. Sicher hätte viele gern eine schönere Brücke gehabt, aber nun wollen sie daß das Geldausgeben endlich ein Ende hat und die Brücke fertig wird. Ob die Brücke sinnvoll ist oder Staus entlastet ist fraglich, aber es ist nun mal die einzige Stelle im Stadtgebiet, wo eine Brücke noch gebaut werden konnte.
Ob wegen dem fehlenden Welterbetitel auch nur ein einziger Tourist weniger nach Dresden kommt, wage ich stark zu bezweifeln. Bis zum Brückenstreit wußten die meisten Dresdner noch nicht mal, daß wir den Titel haben.
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05.06.2008 10:06 Uhr von mcSteph
 
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@SdS-Donnergott: Dresden kennt also außerhalb Deutschlands kein Mensch?

Wo außerhalb von Deutschland warst Du, dass Du diese Weißheit hast? In einem kurdischen Bergdorf? Im Regenwald Afrikas, bei einem noch nicht entdeckten Stamm von Ureinwohnern?

Dresden ist weltbekannt - und das mit bzw. auch ohne irgend einen Titel, den sich irgendwelche Leute ausgedacht haben. Die Semperoper, die Brühlschen Terassen usw. sind weltberühmt. Die täglichen Staus, Abgase und verstopften Straßen erlebt aber der geplagte Anwohner, nicht der Touri. Ebenso wenig die Herrschaften weltentrückter Künstler, die sich in etwas einmischen, von dem sie keine Ahnung haben.

Wenn man in Dresden eine Brücke braucht, wird sie gebaut, zumal die übergroße Mehrheit der Dresdner dafür ist. Wenn die UNESCO meint, den Titel dann entziehen zu wollen/müssen, soll sie ihn halt entziehen. Das dürfte eine Stadt wie Dresden wenig abwerten. Eine durch einen solchen Titel erst empor gehobene Provinzstadt, die vorher nahezu unbekannt war, würde solch ein Entzug sicher schwer treffen, nicht jedoch die sächsische Landeshauptstadt an der Elbe. Dresden wurde selbst zu DDR-Zeiten von Touristen überschwemmt - und das trotz der Kontrollen an den Grenzen.

Außerdem kann die UNESCO nicht erwarten, dass eine lebendige Stadt für immer und ewig in ihrem bestehenden Zustand eingefroren wird, wie ein Palast oder eine Pyramide, die sich seit Jahrtausenden nicht geändert hat. In einer Stadt leben Menschen, es findet LEBEN und ENTWICKLUNG statt. Warum dürfen denn in Häusern, die hundete Jahre alt sind, Toiletten oder Duschen eingebaut werden? Weil es zeitgemäß ist und selbst in einem Museeum niemand von den Besuchern erwarten kann, auf ein altes Plumps-Klo zu gehen. Also: her mit der Brücke - und zwar schnell!
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05.06.2008 10:23 Uhr von jacun
 
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@mcSteph: Ist alles korrekt und findet meine Zustimmung, ABER: Es gibt nur eine Brühlsche Terrasse. http://de.wikipedia.org/...
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05.06.2008 10:26 Uhr von mcSteph
 
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Hoppla: das war auch eigentlich so gemeint....

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