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Staatsanwalt fordert lebenslange Haft für Prostituierten-Mörder

Im Verfahren gegen einen 36-jährigen Mann, der in Braunschweig einen 54-jährige Prostituierte ermordet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe gefordert.

Der geständige Angeklagte gab an, dass das mehrmalige Einschlagen mit einem Aschenbecher auf den Kopf des Opfers eine "Affekt-Handlung" gewesen sei.

Die Anklagevertretung sieht darin lediglich eine "Beschönigung" eines Raubmordes. Mit einem Urteil wird zum 17. Juni gerechnet.


WebReporter: mamuko
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Staat, Mörder, Prostituierte, Staatsanwalt
Quelle: www1.ndr.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2008 14:08 Uhr von mamuko
 
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"Herr Richter, ich hatte Stimmen in meinem Kopf und da konnte ich einfach nicht anders"
Irgendwie ist keine Ausrede zu blöde, um strafmildernd angerechnet zu werden. Man wird sehen.
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04.06.2008 16:22 Uhr von kobban
 
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lebenslang gibt es in DE nicht! max. 15 Jahre! Aber rechtlich heißt es eben lebenslänglich =(
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04.06.2008 17:06 Uhr von mamuko
 
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@kobban: Da sitzt Du einer der zahlreichen Legenden auf, die sich um das Deutsche Strafrecht ranken.
Nach dem STGB liegt die MINDESTHAFTZEIT bei lebenslanger Freiheitsstrafe bei 15 Jahren. Danach KANN das Gericht unter bestimmtem Vorraussetzung den weiteren Vollzug der Strafe aussetzen.

Die durchschnittliche Haftzeit bei "Lebenslängliche" beträgt 17-20 Jahre.

http://bundesrecht.juris.de/...
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04.06.2008 17:37 Uhr von kobban
 
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@ mamuko: im Gesetz steht das drin, die Praxis sieht meist anders aus.

Vergewaltiger kriegen ja auch bis zu 10 Jahren laut Gesetz.
Praxis: So gut wie immer Bewährung + Job im Kindergarten als Belohnung

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