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NRW gibt Statistik zu geringfügiger Beschäftigung heraus

Erstmals hat das Statistikamt des Landes (LDS) eine Übersicht über die regionalen Anteile so genannter "marginaler Beschäftigungsverhältnisse" vorgelegt. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2006. Demnach sind landesweit 17,6 Prozent aller Beschäftigten in Mini- und Ein-Euro-Jobs beschäftigt.

Dabei stellten die Statistiker große regionale Unterschiede fest. Sie liegen zwischen 11,7 Prozent in Düsseldorf und 24,4 Prozent im Kreis Heinsberg.

Deutschlandweit ging die Zahl der Beschäftigten im Jahr 2006 um 0,3 Prozent auf 8,451 Millionen zurück. Auch hier gab es große Unterschiede zwischen den einzelnen Kommunen.


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WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Statistik, Beschäftigung
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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04.06.2008 13:36 Uhr von claeuschen
 
+0 | -0
 
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Endlich gibt es offizielle Zahlen zu den marginal Beschäftigten. Das wurde auch langsam Zeit, damit die Legendenbildung um den Anteil dieser Beschäftigten endlich aufhört. So richtig positiv lesen sich die Zahlen allerdings nicht. Mehr als ein Sechstel Anteil an der Gesamtbeschäftigtenzahl ist ein ganz schöner Brocken. Meines Erachtens viel zu hoch, wenn man sich vorstellt, dass die Lebenshaltungskosten deutlich stärker steigen als das Lohnniveau gerade dieser Jobs.
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04.06.2008 14:54 Uhr von politikerhasser
 
+6 | -1
 
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Da haben wir eine Erklärung für das "Jobwunder". Jeder. der auch nur 1 Euro im Monat verdient, zählt nicht als Arbeitsloser.

Hochgerechnet hat sich also an der Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren nichts geändert - sie liegt weiterhin bei 5 - 6 Millionen Menschen.

Es wird Zeit, unseren Volksverdummern mal die Quittung für ihre Verlogenheit zu präsentieren.
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04.06.2008 14:56 Uhr von q.fuchs
 
+4 | -9
 
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Noch richtigigere Stellung: Demnach leisten sie immerhin etwas für ihre bezogenen Leistungen, wenn sie schon keine regulären jobs haben, somit haben alle was davon.
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04.06.2008 15:06 Uhr von topreporter
 
+6 | -4
 
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@q.fuchs: ahh, wohl mindestens ein SPD-Wähler?

Ich habe ne noch richtigere Stellung: Jeder, der für 1 EUR irgendwas arbeitet/arbeiten muss, nimmt anderen den Job weg. Denn die Arbeit würde eh anfallen, nur würden es dann sozialversichungspflichtige Beschäftigte machen.

Das Märchen mit dem "die Arbeit hätte niemand anderer gemacht" glaubst Du doch nicht wirklich, oder?
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04.06.2008 16:24 Uhr von derSchmu
 
+2 | -1
 
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Hey was regt ihr euch so auf die Zahlen sind von 2006. Wir haben 2008...neue Legislaturperiode inzwischen...und innerhalb dieser 2 Jahre haben doch von der neuen Regierung die Aktionen schon gegriffen...Deutschland gehts gut, der Aufschwung kommt bei uns auch an...</ironie>
Warum das so lange gedauert hat mit den Zahlen? Es musste ersmal diskutiert werden, wer Sklavenarbeit macht und wer nicht...und dann hammse festgestellt, dass da immer noch ein Haufen in der Statistik bleibt...
Schon krass, 1/4 aller arbeitenden Heinsberger hat nen unterbezahlten Job...moment...also laut Statistik heute 7,8% Arbeitslose...nungut, da fallen noch einige raus, die wohl auch net in der hier angegebenen Statistik liegen...kann also (vor allem in 2006) ueber 35% Arbeitslosen bzw. Vom Staat abhaengigen rechnen ...mal abgesehen von den Rentnern...ja da sieht die Statistik doch anders aus, dann duerfte wohl so jeder 2. nur einen halbwegs gescheiten Job damals gehabt haben...Wer den Kreis Heinsberg kennt, der weiss dass das demographisch da nicht viel besser aussieht, als im Osten Deutschlands...
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04.06.2008 17:31 Uhr von hossler
 
+3 | -5
 
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Also Sklave ist man erst dann, wenn man zur Arbeit gezwungen wird, gar nichts, oder weniger als 1$ pro Tag verdient. Das sehe ich hier nirgendswo gegeben. Eher etwas zynisch, wenn man von Sklaven redet.

Diese Minijobber sind nunmal Menschen, die niemals in ein abgabenpflichtiges Beschäftigungsverhältnis gekommen wären. Daher finde ich es besser, dass sie für Geld arbeiten, auch wenn es nicht viel ist, bevor sie, einfach nur ALG 2 kassieren.

Ein Mindestlohn würde an dieser Stelle auch nichts bringen, weil kein abgabenpflichtiger Job mehr entstehen würde. Man macht die Jobs dicht und geht ins Ausland. Fertig. Da bin ich mit der Regelung im Moment zwar nicht zufrieden, es könnte aber weit aus schlimmer sein.
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05.06.2008 11:08 Uhr von Luthienne
 
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*lol*: "Ein Mindestlohn würde an dieser Stelle auch nichts bringen, weil kein abgabenpflichtiger Job mehr entstehen würde. Man macht die Jobs dicht und geht ins Ausland."

Na dann flieg du mal nach Spanien zum Haare schneiden oder hol deine Post in China ab- DAS ist nämlich zur Zeit ein großer Batzen der Jobs wo Menschen Vollzeit oder nahezu Vollzeit arbeiten und mit 400€ abgespeist werden.
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07.06.2008 21:16 Uhr von jsbach
 
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Ich glaube jeder Staistik wenn ich sie vorher gefälscht habe.
Jobwunder, Aufschwung wo ist der denn und dann noch die Preiserhöhungen?

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