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USA/Köln: "Straftat" von 1996 aufgeklärt - Amerikanerin gesteht Parksünde

Rund zwölf Jahre plagte eine Frau aus dem US-Bundesstaat Utah ihr schlechtes Gewissen. Sie hatte damals in Köln als Touristin ein Knöllchen über 50 DM bekommen.

Jetzt erst bekam die Polizei Post von der Parksünderin. Darin gestand sie die Tat von 1996 ein und schickte gleich eine Entschädigungssumme mit - 100 US-Dollar.

Was die Frau offenbar nicht wusste - die Ordnungswidrigkeit ist mittlerweile schon längst verjährt.


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WebReporter: shorty_deluxe
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: USA, Köln, Amerika, Straftat
Quelle: www.wdr.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2008 13:18 Uhr von MiefWolke
 
+10 | -2
 
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hehehehe: Wenn man bedenkt was der Dollar damals noch wert war :)
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04.06.2008 13:31 Uhr von Bokaj
 
+20 | -1
 
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Vosicht: Vielleicht hat sie ja wieder eine Deutschlandreise vor und befürchtet beim Grenzbertritt verhaftet zu werden. :-))
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04.06.2008 13:33 Uhr von >rno<
 
+2 | -0
 
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Ja, aber: sie hat doch _jetzt_ bezahlt.
Das macht nur noch EUR 64,70

1996 waren 50 DM ziemlich sicher mehr wert - bei der Inflation
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04.06.2008 13:34 Uhr von Bokaj
 
+5 | -0
 
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natürlich Vorsicht soll es heißen :-)): ob sie dasGeld gleich zurücküberwiesen bekommen hat, da ihre Strafe ja verjährt ist?-)
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04.06.2008 14:01 Uhr von Numanoid
 
+7 | -1
 
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Fehler in der News! Falschparken ist nur eine Ordnungswidrigkeit, keine Straftat, wie vom Autor behauptet.
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04.06.2008 14:10 Uhr von S8472
 
+1 | -0
 
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richtig: und Ordnungswidrigkeiten verjähren nach drei Monaten.
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04.06.2008 14:15 Uhr von shorty_deluxe
 
+4 | -4
 
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falsch: Zahlt man nicht, wird aus der Ordnungswidrigkeit eine Straftat und man muss ein Bußgeld zahlen.
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04.06.2008 14:22 Uhr von S8472
 
+3 | -0
 
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auch falsch: Dazu muss die Ordnungswidrigkeit ja erstmal dem Täter dargelegt werden. Bei einer Touristin aus Übersee werden sie ganz bestimmt keine Anschrift finden.
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04.06.2008 14:23 Uhr von kobban
 
+1 | -0
 
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wie auch immer verjährt ist das schon seit min. 9: Jahren
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04.06.2008 14:40 Uhr von mr_shneeply
 
+1 | -0
 
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in USA ist das so Wenn man als Tourist in USA eine Ordnungswidrigkeit verübt, wird man beim nächsten Besuch zur Kasse gebeten.
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04.06.2008 14:45 Uhr von designkey
 
+3 | -0
 
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@shorty_deluxe: Falsch, auch wenn man die Ordnungswidrigkeit verweigert wird es vielleicht ein Bußgeldverfahren. Es ist jedoch nach wie vor keine Straftat!
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04.06.2008 15:13 Uhr von topreporter
 
+1 | -0
 
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hehe: würde mich mal interessieren, was man mit dem Geld nun macht... haha...ob das einen bürokratischen hürdenlauf nach sich zieht, damit ja keiner einfach so Geld annimmt?
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04.06.2008 16:39 Uhr von Asvoria
 
+2 | -0
 
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News unvollständig: Der Frau aus den USA wurde schriftlich mitgeteilt, daß die Ordnungswidrigkeit seit über 11 Jahren verjährt ist. Ihren Scheck hat man beigelegt, so daß sie das Geld wieder hat.
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04.06.2008 16:41 Uhr von topreporter
 
+1 | -0
 
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@gutmensch: Mir gings weniger um das Buchhalterische (sofern das bei Behörden überhaupt so gehandhabt wird), sondern eher darum, dass man für gewöhnlich ja aus gutem Grunde meist sehr darauf schaut, möglichst keine ungerechtfertigten Zahlungen zu erhalten, da dies als Bestechungsversuch oder vielleicht besser gesagt als Meinungs/Argumentverstärker interpretiert werden könnte. ;)
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04.06.2008 17:02 Uhr von Tzvi_Nussbaum
 
+3 | -0
 
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keine sorge: schäuble hätte sie früher oder später auch gefunden :evil:
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04.06.2008 17:42 Uhr von la.ma
 
+1 | -0
 
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Ironie der dt. Bürokratie: "und Ordnungswidrigkeiten ´verjähren´ nach drei Monaten." (Zitat S8472)
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04.06.2008 19:16 Uhr von richter1990
 
+1 | -0
 
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loOol: Haha die Frau hat nur bemerkt das sie wertloses grünes Papier daheim rumliegen hatte vllt hofft sie das sie dass geld in euros wiederbekommt dann hat sie wenigstens geld das noch gut was wert ist^^
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04.06.2008 23:52 Uhr von designkey
 
+1 | -0
 
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natürlich haben die der das Geld bzw. den Scheck zurückgeschickt. Bin selber bei einer Behörde und es darf absolut nichts angenommen werden - dass wird sehr streng gehandhabt, finde ich aber auch (teilweise) richtig so.
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05.06.2008 08:21 Uhr von Refu
 
+1 | -0
 
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Bitte verrechnen ;): Hab gestern auf der Siegburger mal wieder für 2mins zur Post rein eins kassiert, das ließe sich doch bestimmt irgendwie miteinander aufwiegen ;D
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05.06.2008 10:10 Uhr von soundchecker
 
+1 | -0
 
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Eine Ordnungswidrigkeit ist keine Straftat: @shorty_deluxe:
Was Du sicherlich meinst, ist der Übergang von einer gebührenpflichtigen Verwarnung/Verwarnungsgeld (§ 56 OWiG) zum Bußgeld.
Beispiel: Falsch geparkt - Knöllchen-Brief über 20 EUR bekommen.
Alternative 1: Du zahlst - die Sache ist erledigt.
Alternative 2: Du nimmst das Verwarngeldangebot nicht an und zahlst auch nicht. Die Sache wird jetzt zum Bußgeldverfahren, beim dem die Kosten von vornherein schon bei mind. 20 EUR zzgl. Porto liegen (§ 107 Abs. 1 Satz 3 OWiG).

Außerden wird man schon beim Verwarngeldangebot auf die Folgen hingewiesen: ´Die Verwarnung wird nur wirksam, wenn Sie mit ihr einverstanden sind und das Verwarnungsgeld innerhalb einer Woche bezahlen´.

@S8472:
Nur Verkehrs-OWis verjähren nach 3 Monaten (§ 24 StVG); alle anderen nach 1 - 3 Jahren - je nach dem gesetzlich angesetzten Höchstmaß der Geldbuße (§ 31 OWiG).
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05.06.2008 14:19 Uhr von Core92
 
+1 | -0
 
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Gewissen: Naja, da sieht man mal es gibt noch Menschen die Anstand haben ^^.

Sie hat bezahlt, egal wann xD.
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06.06.2008 00:12 Uhr von thrawni
 
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das HGB greift auf jeden fall nich: als ausserordentlichen ertrag duerfen sie es nich verbuchen,
beim amt greift das öffentliche recht. in dem fall könnten sie es entweder zurueckzahlen oder als spende annehmen
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07.06.2008 23:21 Uhr von Mrdeephouse
 
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mhhhh: 1. es handelt sich beim Falschparken um keine Straftat sondern wie später erwähnt um eine Ordnungswidrigkeit.

2. Längst verjährt ist gut: gerade mal seit einem Jahr ist das verjährt

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