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Prozessauftakt in Berlin: Mann soll Leiche einer 14-Jährigen verbrannt haben

Wegen versuchten Mordes durch unterlassende Hilfeleistung muss sich seit heute ein 18-jähriger Mann vor dem Berliner Jugendgericht verantworten. Bisher hat er kein Geständnis abgelegt, so die Verteidigung. Das Verfahren ist nicht öffentlich.

Es geht um den Tod der 14-jährigen Schülerin Kristina H. Sie soll von dem Angeklagten in Berlin-Neukölln Heroin bekommen haben - offenbar versehentlich verabreichte er ihr eine Überdosis, weshalb sie starb.

Anstatt Hilfe zu holen, soll der damals 17-Jährige mit einem weiteren Täter die Leiche in einen Koffer gepackt haben. Dann verbrannte er sie laut Anklage später in einem Park. Die Ermittler vermuten, dass der junge Mann seine Tätigkeit als Drogenhändler damit vertuschen wollte.


WebReporter: shorty_deluxe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Berlin, Prozess, Feuer, Leiche, 14, Prozessauftakt
Quelle: de.news.yahoo.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2008 13:02 Uhr von smile2
 
+5 | -0
 
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Anklage? "Mord wegen unterlassene Hilfeleistung"?

Also wenn ich einer 14 Jährigen Heroin spritze, dann nehme ich in Kauf, dass diese Person sterben könnte. Denn das Heroin ist am Tod schuld. Und nicht, weil er keine Hilfe geholt hat.

Sowas ähnliches gibt es doch auch in Amerika ... wo die Leute auf einer Liege festgeschnallt werden und totgespritzt werden. Nennt sich dann Exekution.
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04.06.2008 13:21 Uhr von MiefWolke
 
+6 | -0
 
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Ich wusste garnet das sie da jemand gefasst haben.

Interesant.

Naja Unterlassenen Hilfeleistung da kriegt er 1-2 Jahre auf Bewährung.

Aber ein 14-jähriges hübsches Mädchen in eine Koffer speeren und anzünden ist natürlich nebensache.
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04.06.2008 13:33 Uhr von s8R
 
+2 | -6
 
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Miefwolke: Du scheinst irgendwie n ner Traumwelt voll boshaftigkeitsillusionen zu leben. Wer sagt denn dass sie hübsch war? Ich stell mir eher ne ziemlich heruntergekommene, in nem sozial schwachen Elternhaus aufgewachsene, Junkiekönigin vor.

Schlimm genug, dass sie an das Zeug kommt. Dasses keine Seltenheit oder sonstiges ist, ist mir selbst bewusst.
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04.06.2008 13:35 Uhr von geilomator
 
+3 | -0
 
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soll ... haben: Das ist ja schon ne ganze Weile her. Außerdem besteht an der Schuld des Angeklagten kein Zweifel.
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04.06.2008 13:56 Uhr von Knuffle
 
+3 | -0
 
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@s8R: Gib bei Google "Kristina Hani" ein, und schau dir das erste Video auf Youtube an.

Bei dem Fall ist mir erst klar geworden dass man nie wissen kann wen so etwas trifft. Ich hab mit ihren Freunden gesprochen. In einem Bezirk wie Neukölln in Berlin ist es sicherlich nicht schwer an Drogen zu kommen. Eine sch.. Kindheit und man rutscht leichter als sonstwo dorthin ab. Es ist nicht ihre Schuld dass man sie in einen Rollkoffer steckt und anzündet, anstatt sie von mir aus anonym zum Krankenhaus oder zur Polizei zu bringen.

Habe ich mitgefiebert, dass sie dieses Schwein bekommen, und mich gefreut als es schon vor einiger Zeit im Fernsehen kam. Leider bekommen solche Täter in Deutschland nicht viel, aber wenigstens ist es jetzt endgültig.
Rest in Peace, Kristina.
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04.06.2008 15:05 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -4
 
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Moment mal schon mal daran gedacht, dass das Opfer selbst eine Mitschuld hat, wenn sich Drogen illegal beschafft? Selbst mit wenig Bildung weiß man, dass die Nummer nach hinten losgehen kann, wenn man derartige Drogen nimmt.
Zudem sagt die Quelle, dass der Dealer ihr das Zeug gegeben, nicht aber verabreicht hat. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.
Er hat ihr vielleicht unbeabsichtig zuviel gegeben, aber sie hat es aus freiem Willen genommen. Also musste sie selbst mit den Konsequenzen rechnen. Ihm kann man daher wirklich nur eine unterlassene Hilfeleistung ankreiden und dann durch die Entsorgung der Leiche noch eine Störung der Totenruhe oder sowas ....

Wer Drogen nimmt, kennt die Gefahr und kann die Folgen nicht auf andere Schieben. Oder ist etwa Bayer Schuld, wenn jemand irgendein Medikament von denen zwecks Suizid überdosiert?

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