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New York: UN genehmigt den Kampf gegen die Piraterie

Die stark zunehmenden Aktivitäten der Piraten am Horn von Afrika beschäftigen die Regierungen in aller Welt. Der UN-Sicherheitsrat genehmigte nun den Kampf gegen die Piraterie.

Der Sicherheitsrat ermächtigte nun Einsätze in den Hoheitsgewässern von Somalia. Die Einsätze müssen aber der Regierung von Somalia mitgeteilt werden. Die Regelung hat eine Laufzeit von sechs Monaten und soll die Sicherheit in der Region wieder herstellen.

Alle Staaten, die mit Kriegsschiffen und Flugzeugen dort operieren, werden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen, um Überfälle zu verhindern. Die deutsche Fregatte "Emden" darf trotzdem nicht eingreifen, dazu müsste erst das Bundestagsmandat geändert werden.


WebReporter: Captain_Flint
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kampf, New York, UN, Pirat
Quelle: www.ftd.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2008 10:44 Uhr von usambara
 
+4 | -1
 
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Somalia ist nicht gleich Somalia. Das Land ist de facto 3 geteilt:
der Süden ist von Äthopien besetzt und wird regelmäßig
von den USA bombardiert um Islamisten zu bekämpfen,
der Norden hat autonome nicht annerkannte Regierungen.
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04.06.2008 10:54 Uhr von fhd
 
+17 | -0
 
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Ach, Piraterie gibts ja auch noch: irgendwie ging ich fest davon aus, dass es mal wieder um Tauschbörsen geht. Schön, dass der Begriff "Pirat" auch mal wieder richtig verwendet wird!

Schon wieder Captain_Flint, sowas... :)
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04.06.2008 11:03 Uhr von Mistbratze
 
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Piraterie: Ist ein mittlerweile Ernstzunehmender Faktor für die Seefahrt geworden.
Vor allem an der Küste Somalias und in der Straße von Malakka.

Tanker und andere große Schiffe müssen dort langsam fahren und werden mit Schnellbooten von der Küste aus mit Maschinengewehren und Panzerfäusten angegriffen. Nach der Enterung des Schiffes werden nicht selten die Besatzungsmitglieder ermordet und in das Meer geworfen.

Beispiele [aus Wikipedia]

1991 kam es zum Zusammenstoß zwischen der Ocean Blessing und dem Tanker Nagasaki Spirit. Letzterer fuhr in Folge eines Piratenüberfalls führerlos durch die Straße von Malakka. Es gab 51 Tote, 12.000 Tonnen Öl gelangten ins Meer.[

2005 wurde das Passagierschiff Seabourn Spirit vor Somalia von mit Maschinengewehren und raketengetriebenen Granaten bewaffneten Booten angegriffen, wobei es zu einem Verletzten an Bord kam.
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04.06.2008 11:03 Uhr von owenhart
 
+6 | -0
 
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lol @ fhd: ich dachte das selbe ^^
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04.06.2008 11:32 Uhr von usambara
 
+3 | -1
 
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@DerBaer69: amerikanische Handelsschiffe im Mittleren Osten sind bewaffnet.
Sie haben in diesem Jahr schon dutzende Menschen erschossen.
4000km Küste sind kaum zu überwachen
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04.06.2008 11:38 Uhr von Praggy
 
+1 | -0
 
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der iran ist nicht weit, leider: werden es sicher einige wieder allzugut mit der bekämpfung der piraten meinen und sicher auch einige piraten fangen. und wenn sie die bis in den iran verfolgen *ironie*
prinzipiell bin ich für ein bekämpfen der piraten, bin aber dagegen, das die usa da mitmischt da es in meinen augen etwas kompliziert da unten ist. und die amis waren ja schon mal in somalia, sind da erfolgreich gescheitert. nicht, das die da noch mal rein wollen, wer somalia hat, hat die kontrolle über den engpass da...
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04.06.2008 12:03 Uhr von Bandito87
 
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Deutsche schauen zu: "Die deutsche Fregatte "Emden" darf trotzdem nicht eingreifen, dazu müsste erst das Bundestagsmandat geändert werden."

Wenn also vor ihren Augen ein Schiff von Piraten angegriffen wird, dürfen sie nichts machen und müssen zusehen?? Das ist ja mal totaler Schwachsinn!
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04.06.2008 12:07 Uhr von c0rE
 
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@ Bandito87: Meist reicht es schon, wenn sie vor ort sind wenn sowas passiert. Das schreckt oft, ich sage oft, nicht immer, ab.

Sollte die "Emden" dabei beschossen werden , darf sie sicherlich zurück schießen etc ...

Außerdem glaube ich nicht, dass die nur zugucken. Die werden sicherlich eingreifen. Hoff ich doch!
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04.06.2008 12:11 Uhr von Mistbratze
 
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@Bandito87: Ganz so ist es auch nicht.

Im zweifelsfall fährt die Emden an das bedrohte Schiff heran und dann "flitzen" die Piraten. Außerdem kann das dann als Selbstverteidigung ausgelegt werden. Da man im zweifel nicht weis welches von beiden Schiffen angegriffen wird.

Außerdem kann die Emden einen "Warnschuß" vor den Bug abgeben, der unter Umständen auch mitten durch gehen kann.

Die Emden ist ja nicht nur wegen der so genannten Terrorbekämpfung da unten.
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04.06.2008 12:26 Uhr von Mistbratze
 
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@ DerBaer69: Deine Idee mit Seals, Helis und Flugzeugträger ist aber eine Methode mit Kanonen auf Spatzen. Zumal die „Aktivitäten“ der Piraten hauptsächlich im Südchinesischen Meer stattfinden. Vor allem wie schon geschrieben in der Straße von Malakka zwischen Malaysia und Indonesien. Die Straße ist so eng das da kaum Flugzeugträger operieren können.
Genau dort sind einfache Fischer von Piraten kaum zu Unterscheiden.
Meist werden die Handels oder Passgierschiffe gerade in der Straße von Malakka in Hoheitsgewässern von Indonesien und Malaysia angegriffen, währen die „Seepolizei“ meist nur zuschaut.
Zumal gerade in Malaysia viele Angestellte von Hafenbehörden, Polizei etc. direkt bzw. indirekt mit den Piraten kooperieren durch Erpressung bzw. Bestechungsgelder.

Hier mal noch eine Liste einiger Piratenüberfälle. http://www.esys.org/...
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04.06.2008 13:30 Uhr von leiunn
 
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der begriff "piraterie": lol ich dachte als ich den titel gelesen habe auch sofort an tauschbösen und so ... naja ... ist schon hart wo doch für viele piraten nur in filmen noch existierten ...
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04.06.2008 14:27 Uhr von Noseman
 
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@ DerBaer69: Und das ist exakt der Grund, warum Du nie ein politisches Mandat erhalten wirst.

Sorry, aber Deinem Nick nach bist Du echt keine 14 mehr, und dafür ist Dein Lösungsvorschlag einfach sehr schwach.

Mal davon abgesehen, dass er ja bereits "erfolgreich" ausprobiert wurde. (UNOSOM I +II).
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04.06.2008 15:10 Uhr von bigpapa
 
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Komische Ideen habt ihr :): Klar kann man mit voller Kriegsausstattung auf die Piraten losgehn. Aber was passiert dann. ? Die laufen alle weg. *g* Vonwegen die Jungs rüsten auch auf. Gute Hight-Tec-Waffen bekommt man auf den Schwarzmarkt und in ein Kriesengebiet dürfte der nicht weit weg sein.

Was die Emden angeht. Die darf sehr wohl eingreifen, sie darf nur nicht auf die Jagd gehen. Das heist, wenn sie sieht das ein Tanker Hilfe braucht dann hilft die. Sie ist eine Fregatte mit guter Bewaffnung und brauch vor den Piraten keine Angst zu haben. Aber ihr eingreifen wäre nur da um den AKUTEN Fall als Nothilfe zu handeln nach Seerecht.

Sie darf sich NICHT AKTIV auf an der Jagd auf die Piraten teilnehmen.

Ich denke auch das das ganze Problem sich erst löst, wenn da unten stabile Verhältnisse sind. Und dann dürften vermutlich ein paar Schnellboote mit kl. Kanonen ausreichen das ganze auszurotten.

Gruß

BIGPAPA
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05.06.2008 18:33 Uhr von KorpsDerFreiheit
 
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Präsenz zeigen ist das beste Mittel! Wenn die Nato oder UN sich dazu entscheiden würde, als aller erstes stark bei Straße von Malakka präsent zu sein, würde das glaub ich schon für eine große Abschreckung sorgen. Aber am besten wäre es natürlich, wenn sich die Staaten in diesem Bereich absprechen würden und sogar Japan, vielleicht sogar China mit einbezieht. Weil die sind davon auch betroffen.

Ich könnte mir vorstellen das es sehr effizient wäre, wenn U-Boote in diesen Bereichen operieren würden, aber es sollte eine genaue Abstimmung geben zwischen See- und Luftüberwachung.

Doch ich muss dazu sagen, dass es zum Teil lächerlich ist, dass die Bundesmarine wegen diesem Bundesmandat nicht eingreifen darf. Zum größten Teil wird die Bundeswehr zu stark an der kurzen Leine gehalten. Ob das manchmal so gut ist?
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06.06.2008 09:23 Uhr von Moppsi
 
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Kann mir mal ener erklären: wieso die Kommentare von diesem "Bear69" immer gelöscht werden?

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