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Baden-Württemberg: Elfjährige von Stute getötet

Ein schwerer Unfall hat sich am Montagnachmittag auf einem Reiterhof im Landkreis Göppingen ereignet. Ein elfjähriges Mädchen wurde durch den Tritt einer Stute in den Unterleib schwer verletzt und in ein nahe gelegenes Krankenhaus eingeliefert.

Trotz einer sofortigen Notoperation erlag die Schülerin gegen 22:30 Uhr ihren inneren Verletzungen.

Ersten Angaben der Polizei zu Folge hatte der Betreiber des Gestüts die anwesenden Kinder noch gewarnt genügend Abstand zu den Pferden zu halten, die von ihm und einer 14-Jährigen zu den Ställen geführt wurden.


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WebReporter: Hulkamaniac
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Baden-Württemberg, Baden, Stute
Quelle: www.suedwest-aktiv.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2008 23:12 Uhr von Hulkamaniac
 
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Bin selber über den Unfall erschüttert, da ich auf die selbe Schule gehe wie die Verstorbene. Wieder ein Beispiel dafür, wie schnell und unerwartet ein Leben tragisch enden kann. Mein Beileid gilt den Angehörigen.
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04.06.2008 09:25 Uhr von Fischerlucky
 
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Tragisch, bei Tieren ist so wie bei den Menschen...sie sind unberechenbar
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04.06.2008 09:36 Uhr von One of three
 
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Wenn eine Stute beim Heimgang in den Stall austritt stimmt etwas nicht mit dem Reithof.
Es sei denn das die Stute generell agressiv oder aufgrund einer weiteren Stute zickig ist - da ist es unverantwortlich überhaupt Kinder in ihre Nähe zu lassen.

Das Tier kann in keinem Fall etwas dafür - wiedermal hat der Mensch (der Besitzer/Betreiber) versagt.
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04.06.2008 09:47 Uhr von jodta
 
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@ One of three: was will er denn machen mit ein paar Pferden an der Zügel. Mehr als sie warnen kann er nicht.
Da sind eher die Eltern der KInder gefragt die ihnen nicht beigebracht haben auf Warnungen zu reagieren.

Ein Kind zu verlieren ist aber denoch sehr hart.
Mein Beileid den Eltern
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04.06.2008 10:01 Uhr von One of three
 
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@ jodta: Ich habe tägliche Erfahrung mit dem "von der Weide" oder "aus dem Paddock holen" von Pferden.

Wenn nicht für jedes Pferd ein Führer da ist werden sie eben in Gruppen hereingeholt.
Außerdem sollte ein Betreiber seine Pferde genau kennen um genau solche Ereignisse zu verhindern.

Leider werden oft die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu locker gehandhabt. Da heisst es schon mal das "die Stuten zusammen laufen" (die folgende Stute also ohne Halfter). das "die Tiere ihren Stall selber aufsuchen" ( Das heisst sie werden einfach in einer Gruppe in den Stallgang getrieben) usw. ..
Alles nach dem Motto "was einmal gutgeht geht immer gut".

Die Eltern der Kinder sind hier weniger gefragt - eher die grundsätzliche Aufklärung seitens der Betreiber. Woher sollen die Eltern auch die spezifischen Eigenschaften des Hofes und der Pferde kennen?
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04.06.2008 10:09 Uhr von jodta
 
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@One of three: die Eltern müssen die Eigenschaften des Hofes und der Pferde nicht kennen. Da stimme ich Dir zu. Aber nach meiner Erfahrung reagieren die heutigen Kinder nicht auf Warnungen und Hinweise. Sie sind es einfach nicht gewöhnt Anweisungen als solche zu erkennen und da sind sehr wohl die Eltern gefragt.
Manchmal ist das Befolgen von Anweisungen aber sehr wichtig. Z.B. um Unfälle wie diesen zu verhindern.
Ob der Betreiber nun alle Sicherheitsbestimmungen eingehalten hat weiß ich nicht. Darum kann ich das nicht beurteilen.
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04.06.2008 10:18 Uhr von JustMe27
 
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One of Three: Mein Schwiegervater in Spe hat um die 20 Pferde, 2 davon auf dem Haushof. Und die erste Sache, die er mir beibrachte, ich hatte vorher keine Erfahrung mit Pferden, war, dass man nie, niemals, von hinten an ein Pferd herantritt, weil Beutegreifer woe wölfe und Luchse das genauso machen und das Pferd das als Bedrohung auslegen kann und dann austritt. Nicht mal die 30 Jahre alte Oma auf dem Hof ist in dieser Beziehung sicher.

Da hätte man aufpassen müssen, dass niemand sich den Pferden von hinten nähert. Notfalls hätte ich das Mädchen weggestoßen.
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04.06.2008 10:19 Uhr von Horvath88
 
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Traurige Sache die da in unserem Ort passiert ist. Kenne den Hof und auch den Besitzer persönlich. Habe gestern davon gehört. Wünsche ich keinem so etwas mitzuerleben. Mein Beileid an die Angehörigen die durch dieses Hobby ihr Kind verloren haben.
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04.06.2008 10:22 Uhr von Nauna
 
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Sicherheitsbestimmungen: Pferde treten nur mal aus, Sicherheitsbestimmungen hin oder her. Sowas nennt man landläufig "Unfall" und sowas kann halt immer passieren. Es ist zwar tragisch, das ein Kind dadurch gestorben ist, aber da jetzt über Schuld zu diskutieren grenzt schon an Lächerlichkeit.
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04.06.2008 10:29 Uhr von JustMe27
 
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Nachtrag: Die "30 Jahre alte Oma" ist natürlich eine Stute, kein Mensch.
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04.06.2008 10:34 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Finde der Titel pers. was reiserisch. ein "tödlich verletzt" hätte da alle Male gereicht.

Zur News: Es ist ein tragischer Unfall.
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04.06.2008 10:43 Uhr von One of three
 
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@ JustMe27: Hast natürlich absolut Recht - und ich meine gerade diese Dinge müssen den Kindern vom Betreiber eines Reiterhofes nahegebracht werden.
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04.06.2008 11:04 Uhr von Hirnfurz
 
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heisst Baden-Württemberg, nicht Baden-Würrtemberg...

Trotzdem schlimm was da passiert ist. Ich nehme an, dass die Eltern jahrelang Mühe damit haben werden, das zu verarbeiten...

Mein Beileid allen Angehörigen
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04.06.2008 11:26 Uhr von JustMe27
 
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One of Three: (ist das eigentlich eine Borg-Bezeichnung?) Naja, mein Beitrag bezog sich darauf, dass auf dem Hof was nicht stimmen muss, wie Du sagtest. Die erwähnte Oma, ein sehr schlaues Tier, wird zum Beispiel nicht gerne gestriegelt. Als wir das letzte Mal striegelten, fiel mir auf, dass das Pferd sich gaaaanz langsam so dreht, dass ich nach einiger Zeit schön in der Position zum wegkicken gestanden wäre. Habe sie dann am Halfter gepackt und ihr mal ein paar Töne gesagt, dann war wieder Ruhe. Solche Reitunfälle, und im erweiterten Sinne ist das einer, können auch auf den besten Höfen passieren, leider.
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04.06.2008 11:54 Uhr von One of three
 
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@ JustMe27: Nee - ich bin halt nur einer von dreien ... (Geschwister)

Mit "was nicht stimmen" meine ich dass es genug Höfe gibt wo wenig Pferdeverstand mit einer Anzahl Pferde zusammentrifft.
Leider kenne ich da einige von.

Auf diesen Höfen ist es für Kinder sehr viel gefährlicher als auf Höfen mit Pferdeverstand.

Ein verantwortungsbewusster Betreiber sorgt auf jeden Fall dafür, das beim Einholen erstens alles abgesperrt ist (Bänder, Tore usw) und zweitens kein Kind auf dem Weg ist - ob nun davor oder dahinter.
Sicher - fast überall sieht man die Kinder bei den Pferden herumhopsen. Bis eben etwas passiert.

Bei mir hat keiner etwas bei den Pferden zu suchen - ausser die Pferdeführer. Wenn nicht genug Leute da sind werden die Pferde eben in Grüppchen hereingeholt.

Pferde sind keine Schmusetierchen - sie sind schon alleine durch ihre Größe und der Tatsache, das es Fluchttiere sind, sehr gefährlich.
Risiken wie Huftritte und Flucht kann man minimieren, in dem man sich an Mindestsicherheitsmaßnahmen hält.

Leider lassen es viele irgendwann schleifen.

Im Nachbarort steht auf einem Hof ein untergestellter Friese, der von seiner 9-jährigen Besitzerin gepflegt wird. Inclusive Misten, Fellpflege in der Box (also nichtmal angeleint im Gang!) und Führen am Halfter.
Hast Du ne Ahnung wo die Kleine hinfliegt wenn der mal nach oben zuckt oder sich in der Box dreht?
Ich kenne die Mutter des Mädchens - sie war sich dessen überhaupt nicht bewusst. Jetzt wird da etwas mehr aufgepasst.

Es ist meist so dass die Eltern recht wenig wissen was ihre Kleine auf so einem Hof machen. Woher auch?
Deshalb meine ich das der Betreiber verantwortlich ist.
Sicher war es ein Unfall - aber ein vermeidbarer.
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04.06.2008 11:58 Uhr von JustMe27
 
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One of Three: Ich kenne mich jetzt noch nicht so gut aus, aber Friesen sind doch diese Riesendinger, die ähnlich aussehen wie Haflinger, oder? Dann kann ich mir sehr gut vorstellen, wo das Mädel landet, nämlich auf dem Friedhof. Selbst unsere kleinen Araber und Mischlinge sind schon gefährlich genug, auch wegen ihres Temperaments.
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04.06.2008 12:08 Uhr von One of three
 
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@ JustMe27: Du hast Recht - es sind die (wunderschönen) Riesenpferde.

Ich fand es einfach verantwortungslos vom Betreiber, das Mädchen "machen zu lassen".

Übrigends - die schlimmsten sind oft die Ponys. Obwohl sie doch so klein und niedlich sind ...
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04.06.2008 12:10 Uhr von JustMe27
 
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Ponys Isländer, nein danke... Die sind zum Teil dermaßen verzogen. Ich habe mal einen auf den Paddock geführt, der wollte mich dann nicht mehr gehen lassen. Seitdem meide ich die, wenn es geht. Ich mag sie einfach nicht. Meine Schwiegermutter in Spe ist ein Fan von denen, aber ihr Mann will die auch nicht auf dem Hof haben... Ich glaube, der weiss schon warum.
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04.06.2008 12:25 Uhr von One of three
 
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Isländer: sind schön vor der Kutsche - ansonsten mag ich sie auch nicht so gerne ...
Ein Freund hat einige - er kommt aber sehr gut mit ihnen aus.

Bei ihm gelten übrigends die gleichen Regeln wie bei mir - und er hat täglich 15 bis 20 Kids auf dem Hof. Es ist noch nie etwas passiert.
Ohne Regeln verliert man bei so vielen täglichen Besuchern sofort die Übersicht.
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04.06.2008 12:28 Uhr von Doc_Finkelstein
 
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Schuldfrage: Klar wäre der Unfall vermeidbar gewesen.
Aber ich kenn das noch von früher, als wir selbst Pferde hatten. Zwar nur 3 (Angelo Araber), aber in dem Stall standen natürlich mehr, da war auch nicht groß alles abgesperrt gewesen.
Aber man hatte uns Kindern von Anfang an beigebracht, dass man, wie gesagt, sich nicht von hinten anschleicht, auf die Ohren der Tiere achten soll, ruhig spricht, nicht von der Seite auf das Pferd zu springt. Beim Führen und Reiten: auch das Umfeld im Auge behalten: könnte etwas das Pferd erschrecken? (altes Auto => evtl. Fehlzündungen, freilaufende Hunde u.ä.).
Und trotzdem geht mal ein Tier durch, stolpert, schlägt vllt. wegen einer Wespe aus und man stand unglücklich im Weg, man passt nicht auf und stürzt... Unsere waren nun sehr sanft, und trotzdem gabs hie und da einen blauen Fleck, einen Armbruch und einen schmerzenden Zeh ^^
Pferde sind nicht gefährlich, weil sie aggressiv sind, sondern einfach, weil sie sehr kräftig und im Vergleich massig sind. Gerade Kinder unterschätzen das oft (kenne das noch von früher von Mitschülerinnen "oooooh wie süß Pferde!" und bevor man reagieren konnte sprangen die wie blöd auf die armen Tiere zu). Vielen (auch Eltern) fehlt einfach das Gefühl für Tiere und die Risiken. Das erhöht natürlich die Gefahr und die Unfallanzahl :/
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04.06.2008 12:30 Uhr von JustMe27
 
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Ich kenne es Da lässt man eine 10-11-jährige einen unkastrierten Paso Peruano-Hengst alleine von der Box zur Halle führen. Auf dem Hof (nicht der meiner Schwiegereltern) gibt es nur Peruanos und Isländer. Und natürlich sind die meisten Reitschülerinnen 10-14 Jahre alt. Deswegen betrete ich diesen Hof mittlerweile nicht mehr.
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04.06.2008 15:33 Uhr von One of three
 
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@ JustMe27: Dein Beispiel zeigt doch dass manche Leute grob fahrlässig handeln.
Und dann gibt Dir irgendjemand noch ein "-" für Deinen Kommentar.
Noch nie ne Gabel Heu geschmissen aber wissen wie die Welt funktioniert ...

Naja - ein Paso Peruano ist ja eher etwas kleiner. Allerdings wäre ich bei einem Hengst dreifach vorsichtig - vielen neigen dazu diese Pferde zu unterschätzen ...
Solange die ihre Dötze noch haben ist bei den nur Ussel im Kopf ...
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04.06.2008 15:36 Uhr von JustMe27
 
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Kliener, ja, aber der Kerl hat ein dermassenes Temperament... Freundlich ist er ja, aber auch sehr schreckhaft und extrem schnell. Der hat nicht umsonst eine Einzelbox, weit weg von den anderen.

Minusbewertungen sind mir egal...
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04.06.2008 15:37 Uhr von One of three
 
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@ Doc_Finkelstein: Die von Dir genannten Beispiele liegen völlig ausserhalb dessen, was man noch beeinflussen kann. Da hast Du vollkommen Recht.
Allerdings zählen hinter den Pferden laufende Kinder wohl eher nicht dazu ..

Apropos "schmerzender Zeh" - viele Leute fragen mich warum ich selbst bei größter Hitze Sicherheitsschuhe mit Stahlkappe trage ...
Die haben mir schon mehrfach die Zehen gerettet ...
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04.06.2008 15:55 Uhr von One of three
 
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@ JustMe27: Sind sie mir auch - aber sie sind manchmal ein untrügliches Zeichen für die Dummheit des Bewerters ...

Have a nice Day

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