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Hessen: SPD, Grüne und Linkspartei beschließen Abschaffung der Studiengebühren

SPD, Grüne und Linkspartei haben im Hessischen Landtag einem Gesetzesentwurf zugestimmt, demzufolge die Studiengebühren abgeschafft werden. Damit ist Hessen das erste Bundesland, das die Gebühren für Studenten wieder komplett ad acta legt. Die Einwände von CDU und FDP fanden keine Zustimmung.

SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Ypsilanti betonte, die Lehranstalten müssten keine finanziellen Einbußen befürchten. Das von Rot-Grün entworfene Gesetz sieht vor, dass die Hochschulen die wegfallenden Gelder vom Land ersetzt bekommen. Die CDU befürchtet eine Studentenflut aus anderen Bundesländern.

Tarek Al-Wazir ist zufrieden, dass die Grünen damit ein wichtiges Wahlkampfthema ("Gebühren sind abwählbar") umsetzen konnten. Janine Wissler (Linkspartei) sagte, man habe mit der Studiengebührenabschaffung ein "zentrales bildungspolitisches Grundrecht zurückgegeben".


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, SPD, Die Grünen, Hessen, Abschaffung, Linkspartei, Studiengebühr
Quelle: www.ftd.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2008 21:41 Uhr von Sentinel2150
 
+18 | -2
 
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Gut so: kein weiterer Text
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03.06.2008 21:42 Uhr von glueckskeks
 
+12 | -3
 
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@autor du warst: 7 mins schneller als ich ;)) tolle news
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03.06.2008 21:57 Uhr von Feuerloescher
 
+10 | -3
 
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und jetzt das gleiche nochmal mit Hessen = NRW, bitte.
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03.06.2008 22:07 Uhr von soereng
 
+18 | -3
 
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Ein sehr guter Schritt und am besten jetzt nocheinmal in NRW.. wie mein Vorschreiber schon sagte.

Nur durch eine Abschaffung kann gewährleistet werden, dass Bildung kein Einkommensabhängiges Gut mehr ist...
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03.06.2008 22:40 Uhr von hxmbrsel
 
+8 | -1
 
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Das kann ich nur Befürworten.

Dennoch gibt es auch einiges zu beachten und ich hoffe das dies im Gesetzentwurf mitverankert ist.
Denn Dauerstudenten und solche die sich gerne Umentscheiden bei dem was sie Studieren wollen, kann sich dann keiner Leisten.

Sollte es wirklich zu Abwanderungen nach Hessen kommen wissen die andweren Bundesländer ja wie sie es verhindern können ^^
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04.06.2008 02:14 Uhr von NetCrack
 
+7 | -2
 
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Wunderbar! Ein Schritt in die richtige Richtung. Hoffen wir, dass andere Bundesländer dem Modell folgen und ebenfalls die Studiengebühren abschaffen. Find´s außerdem lustig wie die Opposition muss man ja sagen über die Kopfe der amtierenden Landesregierung hinweg ein Gesetz durchdrückt :D. Sind lustige Verhältnisse dort in Hessen, bin gespannt wie das weiter geht.
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04.06.2008 05:30 Uhr von Noseman
 
+3 | -5
 
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@ NetCrack: Super gesagt, aber:

Die Hoffnung kann selbst bei ähnlichen politischen Verhältnissennur wahr werden, wenn Studenten als politische Lobby wahrgenommen werden.

Ich glaub die hessischen Studenten haben ziemlich dolle protestiert; das ist in anderen Bundesländern so leider nicht der Fall.
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04.06.2008 06:50 Uhr von politikerhasser
 
+8 | -1
 
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Da soll noch Jemand sagen, eine Zusammenarbeit von Rot-Rot-Grün brächte keine Verbesserungen - Koch wird wohl in den Tisch gebissen haben.
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04.06.2008 07:53 Uhr von pippin
 
+4 | -14
 
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04.06.2008 08:06 Uhr von 0_o
 
+2 | -6
 
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lächerlich: fabrizieren nur scheisse unsere politiker: erst führen sie so einen mist ein dann wirds wieder abgeschafft.. statts mal etwas sinnvolles zu leisten.. drehen sich alle im kreis, traurig und lächerlich
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04.06.2008 08:25 Uhr von RecDC
 
+4 | -1
 
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Ja hätten sie den Mist den beibehalten sollen? Nur weil man das einmal beschlossen hat und man sich dann nicht mehr korrigieren darf?

Die Entscheidung die Studiengebühren abzuschaffen ist genau richtig gewesen. Fehler machen wir alle, aber die Klugen trauen sich es zuzugeben und wieder hinzubiegen.
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04.06.2008 10:38 Uhr von Summersunset
 
+1 | -1
 
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fein fein: dann wandern direkt ein paar nach Hessen ab und wir haben hier im Süden nicht mehr so überlaufene Unis ;-)

und ich bin gespannt, wie sie die Einnahmeausfälle kompensieren wollen....sicher mit höheren Steuern ^^
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04.06.2008 12:22 Uhr von miguelrego
 
+2 | -0
 
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Hessen macht Fortschritte: hin zu mehr Gerechtigkeit.

Ich dachte bereits in einem Bundesland, in dem sich FFM befindet wären solche Entscheidungen nicht mehr so in dieser sozialen Form denkbar... ;-)
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04.06.2008 15:34 Uhr von zocs
 
+1 | -0
 
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Endlich mal was positives: Wird auch Zeit bei den Schreckensnachrichten.
Hoffentlich bekommen die Schwarzen öfter mal einen drüber ;-)
Ich finde die Kombination rot-rot-grün sehr gut, aber leider wird dies wohl an den NICHT-sozialen SPDlern im Bund scheitern, die schon lange nicht mehr sozial sind, sowie die oberen Herren nicht mehr grün sind.
Aber sonst wärs klasse. Alle nämlich ziemlich links, sozial und keine Alt-Herren-Liga ...
Nur die Sache mit der Nato und den Kriegsspielchen, da gäbe es wohl keine Einigung ... obwohl: wenn die Grünen sich mal wieder auf ihren Pazifismus besinnen könnten und die SPD .... aber lassen wir die Träumerei ...
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04.06.2008 16:25 Uhr von NetCrack
 
+0 | -0
 
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@Noseman: Also zumindest hier in Sachsen wurde/wird auch protestiert. Zwar nicht direkt gegen die Einführung von Studiengebühren, sondern gegen die Änderung des sächsischen Hochschulgesetztes das eventuell die Einführung von Studiengebühren ermöglicht hätte. Ebenso gab es in anderen Bundesländern große Proteste gegen die Einführung solcher Gebühren. Ich schätze eher weniger dass der hessische Erfolg was mit einer starken Studentenlobby zu tun hat, als viel mehr mit der verqueren politischen Situation.

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