03.06.08 11:08 Uhr
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Warnung der Industrie: Die Milch wird knapp

Nachdem Lieferboykott und Molkereiblockaden der letzten Tage warnt der Molkereiverband, der zuletzt noch Entwarnung gegeben hatte, vor Lieferengpässen. Zusätzlich begann die Polizei, die Straßensperren der Bauern zu räumen.

Wahrscheinlich am heutigen Dienstag, spätestens aber ab dem morgigen Mittwoch werde den Geschäften wohl die Milch ausgehen. "Dann ist Schicht. Es gibt Lieferengpässe, und sie nehmen stündlich zu", so der Geschäftsführer des Milchindustrie-Verbands.

Die Molkereien drohen indes mit rechtlichen Schritten: Der Lieferboykott sei rechtswidrig "und Illegales muss man mit dem Gesetz bekämpfen". Auch das Kartellamt hat sich eingeschaltet und prüft, ob ein Boykottaufruf vorliegt. Dem Bauernverband drohen dann Bußgelder in Millionenhöhe.


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WebReporter: Portunus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Warnung, Industrie, Milch
Quelle: www.spiegel.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2008 11:12 Uhr von vostei
 
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mal eine einfache Frage: Warum haben die Berufsverbände der Milchbauern nicht schon längstens selber reagiert und schlicht selbst den Part der Molkereien in die Hand genommen und btw - waren früher nicht mal einige Großmolkereien genossenschaftlich von Bauern organisiert????

Wettbewerb belebt doch normalerweise das Geschäft....
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03.06.2008 11:17 Uhr von madmaze
 
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@MrMaster: Stimmt, aber der Preis regibt sich leider nicht aus Angebot und Nachfrage.
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03.06.2008 11:40 Uhr von NinoW
 
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Sauerei: Ich finde das echt krank. Bei den Bauern mit der Milch schaltet sich jetzt das Kartellamt ein, leitet letztendlich sogar rechtliche Schritte ein.

Ich finde das voll in Ordnung, was die Bauern machen. Schließlich verdienen die wirklich total wenig, bekommt man vor allem dann mit, wenn man sich mal bei Landmaschinenbetrieben umhört. Bauern können sich kaum noch etwas leisten. Da sind ein paar Cent mehr schon angebracht.

Bei den Benzinpreisen droht auch keiner mit Klagen und Geldstrafen. Die werden so hingenommen. Aber den Bauern wollen sie jetzt für dumm verkaufen.

Aber da sieht man es mal wieder: Die Armen werden ärmer, die Reichen immer reicher.

Liebe Mittelschicht, ich werde mich wohl langsam leider von dir verabschieden müssen.
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03.06.2008 12:11 Uhr von Bane Malar
 
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@madmaze: woraus ergibts sich der Preis denn dann, wenn nicht aus Angebot und Nachfrage? klär mich bitte auf...

Lösung des Problems: Quoten weg, jeder produziert soviel wie er will, wie jedes andere Unternehmen (ja auch Bauernhöfe sind Unternehmen, die machen das nicht aus Nächstenliebe)
viele Anbieter -> sinkender Preis -> Insolvenzen -> weniger Anbieter -> steigender Preis -> neue Unternehmen entstehen

ich verstehe das Problem nicht
Straßen und Molkereien zu blockieren ist schon mal gar nicht deren Recht!!
kleine Handwerker stellen sich, nachdem sie pleite gegangen sind, auch nicht mit ihrem Fahrzeugen auf die Straße und blockieren alles

wenns mit dem Bauernhof net klappt müssen sich eben auch die Herren Landwirte nen anderen Job suchen wie jeder andere Bürger (die Dame die bei der Post die Leitungen "gesteckt" hat gibts auch net mehr)
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03.06.2008 12:41 Uhr von Tatze75
 
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armes deutschland: die bauern machen das schon richtig,es kann doch nicht sein das unsere regierung auf unserem rücken das land schulden frei machen will koste es was es wolle.sie haben uns 50 jahre verschuldet für sinnlose bauprojekte ect.und wir sollen jetzt die schulden zahlen in einer amtsperiode,wer sind die denn wir sind das volk!!!!!!!!!!!!!!!!!!die arbeitslosigkeit bekommen sie nicht in den griff die menschen werden immer ärmer,aber ihre diäten wollten sie um 6%erhöhen ,da frag ich mich wovon???es gibt nichts verlogeneres wie unser staat!!!!
wir sollten alle auf die strasse gehen!ohne volk gibt es keine regierung.wir müssen den mist leben den die verzapfen.
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03.06.2008 12:44 Uhr von Virtualnonsense
 
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lieber 1,50 €/l für die Milch als für den Liter Sprit..
Milchscheichs sind mir am liebsten!
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03.06.2008 12:44 Uhr von Tatze75
 
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die bauern: tja an den sprit gehen sie nicht weil er ihnen erhebliche steuern einbringt,alles verlogen
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03.06.2008 14:36 Uhr von das kleine krokodil
 
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Naja grundsätzlich schon komplizierter: Also was ich mich eher Frage welche Verträge haben die Bauern momentan unterschrieben. Wenn sie Verträge unterschrieben haben, die diese dazu zwingen zu dem preis zu liefern, dann frage ich mich warum Sie sie unterschrieben haben.
Wenn nicht nunja dann dürfen sie gerne mit ihrer milch machen was sie wollen und sie auch gerne wegschütten, wobei sie kein Recht haben und straßen blokieren dürfen um andere Bauern zu hindern ihre milch zu verkaufen (wird ja auch von der Polizei geräumt) wird

Interssanterweise gibt es diesen ganzen preiskrieg bei Biomilch nicht da sind irgendwie alle mit dem Preis einverstanden der da gezahlt
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03.06.2008 17:03 Uhr von madmaze
 
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@Bane Malar: naja bei einem Markt in den künstlich von einem Staat eingegriffen wird eben nicht durch Angebot und Nachfrage sondern den Ausgleich des Geldes, das bezahlt wird, damit der Preis niedrig gehalten werden kann.
Du hast ja recht der Markt sollte geöffnet werden, dann gehen halt ein paar Bauern pleite, aber wie deine Verkettung zeigt wird am Ende der Preis steigen und nicht jeder kann sich noch Milch leisten. Das is doch ein Grund für Subventionen: Jeder soll sich die Produkte leisten können.
Außerdem hat wohl kaum ein Normalbürger das Recht ne Straße zu sperren. Aber wenn man neben der Straße steht und protestiert interssiert sich keine Sau dafür.
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03.06.2008 20:11 Uhr von Bane Malar
 
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@madmaze: der Preis wird eben nicht steigen, das gibt ein permanentes auf und ab...
die Subventionen sind übrigens nicht um hohe Preise zu verhindern, sondern den "Milchsee" zu begrenzen

soeben in der Tagesschau: ein Sprecher der Bauern sagt: wir wollen ein Modell entwickeln, dass wenn zuviel Milch produziert wird wir selbständig die Prod. zurückfahren -> sie scheinen es langsam zu begreifen, lang hats gedauert...

nachdem Ende letztes Jahr die Preise gestiegen sind, haben alle den großen Gewinn gewittert und Milch "produziert" wie verrückt -> d.h. momentan gibts zuviel -> Preis sinkt, ist doch eigentlich ganz einfach

und niemand!!!!! auch ein Bauernhof nicht, hat eine Bestandsgarantie!!!!! (wir sind doch nicht mehr im Sozialismus)
und wenn es sich nicht lohnt, müssen sie halt mit Milch aufhören und sich nen anderen Job suchen, so wie es von jedem von uns erwartet wird
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03.06.2008 21:00 Uhr von madmaze
 
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@Bane Malar: Das stimmt nicht.....Um den Milchsee zu verhindern wurde die sogenannte Quote eingeführt, das ist eine Liefermengenbegrenzung. Die Subventionen, die ein reiner Milchbauer garnicht direkt für die Milch bekommt, sondern für Flächen, wo zum Beispiel Futter wächst wurden eingeführt um den Preis dem Weltmarktniveau anzupassen, also um den Preis künstlich niedrig zu halten, damit 3.Weltländer ihre Agrargüter in der EU verkaufen können. Die Preise auf dem vormals offenen Markt in Deutschland für z.B. Getreide wurden einfach halbiert. Um dies auszugleichen gabs dann Subventionen aus dem EU-Haushalt.
Die Bauern wollten solch eine Entwicklung garantiert nicht.
Und jetzt regt sich jeder über diese Subventionierung auf.....weil keiner mehr die Gründe der Einführung kennt. Find ich ungerecht
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03.06.2008 22:14 Uhr von Bane Malar
 
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naja madmaze: zuerst gab Überproduktion in den 70igern dann kamen Garantieabnahmemengen (Quote, ist für mich ne Subvention, denn wo gibts das sonst noch, das du ne bestimmte Menge deiner Prod !!garantiert!! verkauft bekommst?!?!)

hab mich da wohl etwas falsch ausgedrückt, auf alle Fälle gehts nicht um niedrige Preise...

z.B. das wird für Ausländische Wettbewrber getan...
"Die Hauptfunktion von Marktordnungen ist die Abgrenzung des EU-Binnenmarktes vom Weltmarkt mit seinen zum Teil viel niedrigeren Preisen. Die Preise für eingeführte Agrarprodukte werden also innerhalb der EU künstlich hoch gehalten, um die heimischen Produzenten vor Konkurrenz aus dem Nicht-EU Ausland zu schützen." (besonders krass gehts da auf dem Zuckermarkt zur sache, soviel zu den günstigen Preisen)

weg mit dem ganzen Mist, freier Wettbewerb wie in anderen Branchen auch... (übrigens verdient ein Bauer prächtig an den Subventionen, mußt nur bestimmte Termine einhalten und die Kohle fließt)

wobei, was mich besonders aufregt ist was die hier abziehen
sollen sie doch ihre Milch hinkippen wo sie wollen, mir doch egal, aber sie haben sich von den Straßen und den Zufahrten zu den Molkereien zu verpis...
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04.06.2008 07:01 Uhr von madmaze
 
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bane malar: ja natürlich verdient er prächtig an Subventionen. Das Problem ist aber das er keine andere Wahl hat, denn die Bauern selbst waren gegen die Einführung der Subventionen. Man sieht doch was dadurch entsteht: Der Verkäufer des Produkts muss um seinen Preis kämpfen und sitzt am kürzeren Hebel nicht der Käufer (wo gibts denn sowas).
Und ausserdem wonach richtet sich denn der Weltmarktpreis?
Ich hab gelesen dass nicht mal ein indischer Reisbauer zum Weltmarktpreis produzieren kann.
P.S. Die Quote ist keine Subvention, du hast zwar eine Garantieabnahmemenge, aber mit der wird gehandelt, dafür gibts ne Börse, das heisst dafür musst du Geld bezahlen und ohne Quote kannste nicht verkaufen, das gibts auch sonst nirgendwo.
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04.06.2008 20:23 Uhr von Bane Malar
 
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madmaze: wo es noch jemanden gibt der als "Verkäufer" um seinen Preis kämpfen muß?
- Automobilverkäufer event. (da hast du als Käufer die besseren Karten - Verkäufer müssen mit Rabatten kämpfen)
- Handwerksbetriebe (unterbieten sich bei Ausschreibungen gegenseitig und müssen Kämpfen)
usw... (sollt überall so sein, wo ein Käufer mehrere Verkäufer zur Auswahl hat)

warum sollte es den Bauern besser gehen als jedem anderen kleinen Unternehmen? (bitte mal ne Antwort auf diese Frage)

na und die Garantieabnahme ist schon ne "Subvention", ich bezahle Geld dafür und bekomme meine Ware garantiert los.(wo gibts das sonst noch?!?!?)
selbst die Ausgaben dafür übersteigen ja nicht die Einnahmen durch den Verkauf, denn wenn es so wäre würd es ja keiner machen... (und wenn doch, sorry, selber schuld)
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04.06.2008 20:34 Uhr von uhlenkoeper
 
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@ nOnO: Die Milchbauern bekommen Subventionen für ihre Milch aus Brüssel ???
Klärst Du mich mal darüber auf, was das für Subventionen sein sollen ?
Ich brauche nicht die Summen, sondern einfach nur den Namen der Subventionen.
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04.06.2008 20:41 Uhr von uhlenkoeper
 
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@ das kleine krokodil: Die Sache mit den Verträgen ist schon ziemlich heikel :

Molkereiverträge werden immer für ein halbes btw. ein ganzes Jahr abgeschlossen. Auf Verträge über kürzere Zeiträume lassen sich Molkereien gar nicht ein.
Wenn Du aber keine einzige Molkerei findest, die Dir den benötigten Preis zahlt (weil sie selbst von den 5 Einzelhandelsriesen nicht mehr bekommt !), dann lieferst Du entweder erst einmal zum niedrigeren Preis und hoffst, dass sich die Lage bald bessert oder Du machst den Laden zu.
Den laden-zumachen schaffen Bauern nur sehr selten so einfach.

Dazu kommt, dass die letzten Verträge im Oktober 2007 abgeschlossen wurden. In der Zwischenzeit sind aber
a) die Kosten für Futtermittel und Energie um mehr als 50% gestiegen und damit auch die Produktionskosten und
b) haben die Molkereien und der Einzelhandel ein Quartal lang von den Preiserhöhungen im November - Februar profitiert, ohne wirklich signifikant davon an den Erzeuger durchzureichen.

Noch ein Umstand erschwert die Vorkommnisse:
der Euro ist auf einem Höhenflug, was die Exporte erschwert. Da zudem seit April 2007 die Exportsubventionen auf Milchprodukte ersatzlos gestrichen sind (völlig richtig), wurde weniger Milch in Milchpulver für den Export verarbeitet, dafür mehr als Frischmilch, Käse und Joghurt in den EU-Binnenmarkt gepresst.

Alles zusammengenommen, dazu die nicht vorhersehbare Anhebung der Quoten durch Brüssel im Januar ... da waren die Bauern sozusagen "am Arsch".

Ich hoffe, ich konnte Dir die Situation etwas klarer machen ?
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04.06.2008 20:50 Uhr von Bane Malar
 
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@uhlenkoeper: hast mich zwar net angesprochen, aber für mich ist, wie schon geschrieben, die Garantieabnahme eine eindeutige "Subvention", denn welcher Produzent sonst hat sowas? -> das gehört abgeschaft! freier Wettberwerb, die sollen sich die Molkerei suchen die am meisten zahlt.


allgemein nochmal zum Problem....
aus´m Stern:
"Das Vorgehen der Bauern stößt ohnehin bei Branchenkennern auf Skepsis. Der Kieler Professor für Landwirtschaftliche Betriebslehre und Produktionsökonomie, Uwe Latacz-Lohmann, etwa glaubt allenfalls an einen kurzfristigen Erfolg der Bauern. "Der Protest ist eine Auflehnung gegen die unterschiedlichen Machtverhältnisse am Markt", meint er. Der Einkaufsmacht der wenigen großen Handelsketten hätten die zersplitterten Molkereien und die Bauern letztlich jedoch kaum etwas entgegenzusetzen.

Experte: Milchbauern müssen effizienter arbeiten
"Das kann vielleicht kurzfristig zu Knappheiten führen. Langfristig lässt sich das aber nicht durchhalten", meint der Experte. Letztlich werde auch in Zukunft der Markt über die Preise entscheiden. Und es sei eher unwahrscheinlich, dass die Preise am Weltmarkt auf Dauer das jetzt von den Bauern wieder angestrebte hohe Niveau des Vorjahres erreichen würden. "Im Durchschnitt wird der Preis deutlich darunter liegen." Der Wissenschaftler sieht deshalb auf Dauer nur eine Chance für die deutschen Milchbauern: effizienter zu werden. Schon heute produzierten die Milchbauern in Norddeutschland die Milch 10 Cent pro Liter billiger als ihre Kollegen im Süden. Allerdings werde dies zwangsläufig das "Aus" für zahlreiche kleinere Betriebe bedeuten."

die sollen sich endlich dem Wettbewerb/Markt stellen und net jammern, wenn´s für Milch nur 35Cent gibt, muß ich halt schauen wie ich meine Kosten drücke. so und nicht anders wird´s was werden

UND WENN ES EINER NET SCHAFFT SEINE KOSTEN ZU SENKEN ODER NEN HÖHEREN PREIS ZU ERZIEHLEN, DANN MUSS ER SEINEN LADEN EBEN SCHLIESSEN

in meiner Branche, Elektronik/PC´s, herrscht knallharter Wettbewerb, und wer da seine Kosten nicht im Griff hat bzw dessen Preise zu hoch sind, der verschwindet vom Markt (und keiner hier kauft ne Graka, die beim kleinen Händler 50€ teurer ist als bei nem Internetversender; einfach mal drüber nachdenken)
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05.06.2008 06:58 Uhr von madmaze
 
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bane malar: Naja Automobilverkäufer unterbieten sich gegenseitig und bekommen Ihren Preis nich vom Käufer vorgeschrieben, des is was anderes.
Aber ich behaupte nicht, dass es den Bauern besser gehn soll, bin auch für eine Öffnung des Marktes. Nur denk ich, dass die Bauern da KEINE Wahl haben, die können das nicht entscheiden.
Deshalb sollte man da nicht die Aktion der Landwirte verurteilen, die Versuchen nur das beste aus der Situation zu machen. Die würden nicht so massiv streiken wenns nicht echt ernst wäre, durch den Lieferboykott verlieren die auch Geld (und das macht man nicht weil man den Hals nicht vollkriegen kann, wie einige behaupten).
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05.06.2008 20:19 Uhr von Bane Malar
 
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madmaze: selbst Automobilverkäufer kommen irgendwie den Preis vorgeschrieben, es ist der Preis den der Käufer bereit ist zu zahlen

egal ob ich Milch oder ein Auto kaufe, am Ende ist der Preis entscheidend den der Käufer bereit ist zu zahlen (ist das so schwer zu verstehen?)

und wenn den Bauern des Angebot nicht paßt, dann sollen sie halt einer anderen Molkerei die Milch anbieten, wegschütten oder Quark draus machen... (ist mir eigentlich schnuppe, jeder muß selber sehen wo er seine Produkte los wird)
selbst, wenn wie hier schon berichtet, der Preis für die Milch erst nach Lieferung bekannt gegeben wird, tja wenn der mir dann zu niedrig ist, muß ich mir eben nen anderen Abnehmer suchen für die nächsten Lieferungen!

was ich von ihnen erwarte ist, das sie die Straßen und die Zufahrten zu den Molkereien freihalten
(hoffentlich gibts da noch Klagen, denn wenn wir das gemacht hätten, dann hätten wir eine am Hals)

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