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Bonn: Postbotin wird von Auto erfasst

In Bonn hat sich ein blutiges Szenario abgespielt. Die Postbotin Helga K. wurde von einem VW Polo an einer Kreuzung erfasst.

Helga K. übersah bei ihrer Dienstfahrt mit dem Fahrrad eine rote Ampel. Dies trug blutige Folgen mit sich. Die Fahrerin des Polos konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen.

Helga K. kam schwer verletzt in ein Bonner Krankenhaus. Die Fahrerin des Polos steht unter Schock. Der Sachschaden beläuft sich auf 5.000 Euro.


WebReporter: Klopsee
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, Bonn
Quelle: www.express.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2008 10:34 Uhr von Klopsee
 
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Gerade auf dem Fahrrad sollte man besonders achtsam sein. Ein Unfall ist so nämlich noch schlimmer als mit einem Auto. Zum Glück gab es keine Toten.
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03.06.2008 11:32 Uhr von Flund3r
 
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Hoffenltich: wird jetzt nicht die Fahrerin des Autos dafür belangt, wie so oft bei Unfällen mit Radfahrern. Man muss nicht Schuld sein, darf aber meistens trotzdem bezahlen, weil die Fahrradfahrer ja die schwächeren sind.
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03.06.2008 11:38 Uhr von pippin
 
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Blutrünstige Revolvermeldung: Meine Güte, das ist ja mal wieder eine stilistisch absolut grottenschlecht geschriebene Nachricht!

Okay, wenn die Quelle schon der Express ist, dann darf man im Grunde nicht mehr erwarten, aber den "Stil" des Express einfach zu übernehmen, ist doch reine Faulheit des Autors.

Zur News selber: Sowas passiert leider immer wieder. Entweder fahren Fahrradfahrer einfach über rote Ampeln oder missachten Vorfahrtsregeln oder - mindestens genauso häufig - achten Autofahrer kein bisschen auf Radfahrer.
Als Radfahrer fallen mir persönlich natürlich letztere Fälle häufiger auf.
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03.06.2008 11:59 Uhr von NinoW
 
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@ Pippin: Das Problem mit den Radfahrern ist einfach, dass sie wissen, dass die Autofahrer den Großteil der Schuld bekommen. Und das wird gnadenlos ausgenutzt.

Wenn ich mal mit dem Fahrrad unterwegs bin, habe ich eigentlich nie Probleme mit irgendwelchen Autofahrern. Aber ich halte auch an roten Ampeln und halte mich an sonstige Verkehrsregeln. Als wäre ich mit dem Auto unterwegs.

Wenn ich dann allerdings mal im Auto sitze, fällt es mir immer wieder auf, dass vorhandene Radwege nicht genutzt werden... Warum auch... Auf der Straße fahren ist viel schöner, geht ja so schön schnell... Und wenn ein Hindernis vor einem ist, scheren Radfahrer auch aus. Gerne ohne sich umzuschauen, ob da nicht vielleicht doch ein Auto kommt.

Leider muss man sagen, dass heute viel zu viele Unfälle passieren, wo Radfahrer drin verwickelt sind. Aber zeitgleich muss man sagen, dass diese nicht immer unschuldig sind.
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03.06.2008 12:22 Uhr von pippin
 
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@NinoW: Da bin ich ganz deiner Meinung, dass nicht immer nur die Autofahrer schuld sind.

Ich rede nur von meiner eigenen Erfahrung und ich maße mir an, dass ich mich weitestgehend an die Verkehrsregeln halte, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin.
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03.06.2008 13:51 Uhr von EvilMoeXXIII
 
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@ Hostmaster: Klär mich mal bitte auf.

Ich ging bisher immer davon aus, dass es nicht mit rechtlichen Sichtweisen zusammenhängt, wenn man von etwas erfasst wird.

Die Postbitin wurde also nicht vom Auto erwischt (bzw. angefahren, mitgenommen) nur weil sie bei rot über die Ampfel fuhr?
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03.06.2008 14:17 Uhr von NinoW
 
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@ Pippin: Es ist auch mit Sicherheit falsch zu behaupten, dass Autofahrer sich immer richtig verhalten und Radfahrer immer falsch.

Jeder Mensch ist halt anders. Aber ich kann halt nur aus eigener Erfahrung sprechen. Und die zeigt mir, dass ich als Radfahrerin noch nie Probleme mit Autofahrern hatte. Aber beim Autofahren schon selbst fast ein paar Radfahrer mitgenommen habe.

Neulich war hier genau das gleiche. Wobei... Nein, etwas anderes. Ein Radfahrer hat mein Auto angefahren. Klingt zwar sehr komisch, aber so war es. Hier ist alles Tempo 30. Viele Radfahrer, viele Busse. Da kann man nicht immer so überholen wie man will/muss... Und dann war da neulich einfach so ein Zebrastreifen. Ich konnte eh nicht mal annähernd 30 fahren, weil Radfahrer kurz vor mir, Busfahrer direkt auf der anderen Spur (und nicht nur einer, hier fahren 4 Buslinien im 10-Minuten-Takt). AUf jeden Fall bremse ich meinen Wagen ab, weil eine Frau über die Straße will und zack... Rasiert mir ein Radfahrer mit seiner Pedale schön die Beifahrertür...

Das sind dann alles so Kleinigkeiten. Als Radfahrer habe ich viel zu viel Respekt vor Autos, weil es halt so ist, dass man nicht so eine große Knautschzone hat.
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03.06.2008 14:18 Uhr von Port
 
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@ninoW: "Das Problem mit den Radfahrern ist einfach, dass sie wissen, dass die Autofahrer den Großteil der Schuld bekommen. Und das wird gnadenlos ausgenutzt."

Wie bitte? du willst sagen, dass ein Radfahrer absichtlich riskant fährt, weil er weiss, dass er dafür nicht belangt wird? Und du glaubst das ernsthaft? Glaubst du nicht eher, dass ein Radfahrer (im Grunde ein normal denkder Mensch) eher darauf erpicht ist, unverletzt im Strassenverkehr unterwegs zu sein, so wie alle Verkehrsteilnehmer.... *kopfschüttel*
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03.06.2008 14:23 Uhr von NinoW
 
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@ Port: Sicher will ein Radfahrer heile durch den Verkehr kommen. Trotzdem ist es gerade in der Innenstadt als Autofahrer nicht einfach. Radfahrer nehmen sich die Vorfahrt. Weil sie wissen, dass ein Autofahrer bremsen wird, weil ER derjenige ist, der etwas auf den Deckel kriegt. Ich habe es heute in meiner MIttagspause erst gesehen. Ich will als FUßGÄNGER über den Zebrastreifen, Bus hält, Auto hält... Ach, und ich, weil da ne alte Frau auf ihrem Fahrrad ankam...

Das hat mit riskantem Fahren nicht allzu viel zu tun, es ist einfach so, dass viele es für sich nutzen, dass sie wissen, der Autofahrer kriegt es ab.
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03.06.2008 14:43 Uhr von EvilMoeXXIII
 
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@ NinoW: Ich glaube ja eher viele Radfahrer nehmen sich einfach die Vorfahrt, weil sie gar keinen Führerschein haben und gar nicht so mit der Verkehrslage vertraut sind...

Erwartest du von jedem Fahrradfahrer, dass er zu Hause am WE Vorfahrtsregeln paukt?

Ich glaube nicht, dass ein böser Wille dahinter steckt, wenn Autofahrer über unachtsame Radfahter lästern müssen.

Okay, übersehene rote Ampel ist schon krass, aber bei anderen Fahrfehlern, müssen die Autofahrer welche diese Dinge lernen mussten und wie sie auf solche Situationen besonders acht geben, eben verstärkt aufpassen. Kinder können (zurecht) ja auch nicht belangt werden, wenn sie einem Ball auf der Straße hinterher rennen.

@ Radfahrer

Das bedeutet nicht, dass ich euch diskriminieren möchte und auch nicht pauschalisieren.

greetz,
Moe
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03.06.2008 15:26 Uhr von NinoW
 
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@ EvilMoeXXIII: "Ich glaube ja eher viele Radfahrer nehmen sich einfach die Vorfahrt, weil sie gar keinen Führerschein haben und gar nicht so mit der Verkehrslage vertraut sind..."

Da muss ich widersprechen. Sorry, aber das kann man doch wohl nicht gelten lassen. Ich pauke auch nicht jedes Wochenende Benimmregeln und weiß, wie ich mich in Gesellschaft zu verhalten habe. Ich lese auch nicht jedes Wochenende in irgendwelchen Gesetzestexten, um zu wissen, dass man nicht klauen darf oder Leute umbringen darf.

Ich weiß nicht. Es gibt gewisse Dinge, die gehören zum Allgemeinwissen hinzu. Bei Kindern ist das vielleicht etwas anderes. Da sage ich ja auch nichts gegen. Aber ich kenne keinen Erwachsenen, der - obwohl er keinen Führerschein hat - nicht zumindest die Regel rechts vor links oder die Vorfahrtszeichen kennt.

Halte- und Parkverbot... Okay. Sowas weiß dann wohl nicht jeder. Ich kenne die Bedeutung der Schilder auch erst, seit ich meinen Führerschein gemacht habe. Aber mit der Vorfahrtsregelung konnte ich shcon früher was anfangen.
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03.06.2008 15:42 Uhr von EvilMoeXXIII
 
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Erzähl mir doch nicht dass du vor deiner Fahrschule auch nur 50% der Verkehrsregeln schon konntest oder auch nur 30% der Verkehrsschilder deuten konntest.

Wenn Vorfahrtsregeln (und ich spreche nicht nur von "Rechts vor Links") für Dich zum Allgemeinwissen gehören, frage ich mich doch ernsthaft wieso man noch groß theoretische Fahrschule machen muss, wenn Fahrradfahrer doch auf dem selben Niveau sein müssten.
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03.06.2008 16:24 Uhr von NinoW
 
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@ EvilMoeXXIII: Ich habe in meiner Schule eine Art Fahrradführschein gemacht und bin auch von meinen Eltern immer gefördert worden. Im Übrigen geht es in der Fahrschule weiß Gott NICHT nur um Vorfahrtsregeln.

Und doch, ICH wusste schon mit 12, wie ich mich mit meinem Fahrrad anständig und verkehrsbewusst zu verhalten habe.
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04.06.2008 07:33 Uhr von ferrari2k
 
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@EvilMoeXXIII: Also dass Radfahrer: bewusst die Vorfahrt nehmen halte ich ja für ausgemachten Schwachsinn.
Immerhin tut mir das ordentlich aua machen, wenn mich ein Auto auf die Hörner nimmt...
Was mir viel mehr Sorgen macht sind die Autofahrer die beim Abbiegen nicht gucken, sich aus blinden Einfahrten heraus direkt an die Fahrbahnkante stellen, OHNE vor dem Radweg mal kurz zu halten oder auch Fußgänger, die ohne zu gucken auf den Radweg rennen.
Ich hab das einmal auf dem Weg zur Hochschule gesehen, wo ein Radfahrer zu liegen kommt, wenn er von einem LKW erfasst wird. Der ist auch einfach über ne rote Ampel gedüst.
Da kann ich ehrlich nur sagen, selbst Schuld, kein Mitleid. WENN ich schon über ne rote Ampel fahre (ja, das kommt vor), dann schaue ich mich wenigstens zigmal in jede Richtung um.
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04.06.2008 10:44 Uhr von EvilMoeXXIII
 
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@ NinoW und ferrari2k: @ NinoW

Ehrlich, ich finde es toll und gut, dass du so gefördert worden bist in deiner frühen Kindheit und dass es zu diese Zeit auch noch Fahrschulen für Fahrradfahrer gab.

Aber ehrlich, guck dir doch mal die Lage in D an. Die Scheere zwischen intelligenten und geistig minderbemittelten Menschen geht doch immer weiter auseinander. Unser Bildungssystem nimmt immer mehr ab und die sozialen Missstände nehmen immer weiter zu. Willst du mir da wirklich einreden (oder besser geagt Dir selbst) dass du da von jedem Menschen auf einem Fahrrad Rücksicht und Regelverständnis im Verkehr erwarten solltest? Gibt sogar viel zu viele Autofahrer die eigentlich sogar mit Fahrschule und reichlich Fahrstunden sämtliche Regeln vergessen zu haben scheinen.

@ ferrari2k

Irgendwie schlägst du in die absolut falsche Kerbe mit deiner Aussage. Ich könnte wetten, dass ich deutlich gemacht habe, dass ich vielen Fahrradraudis eben KEINE Absicht unterstelle. Ferrari fahren aber bitte nicht Ferrari lesen. :D

greetz,
Moe
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04.06.2008 17:58 Uhr von ferrari2k
 
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@EvilMoeXXIII: Verdammt, lesen sollte man können :D
Sorry, hab irgendwie aus Reflex draufgeschlagen, warum weiß ich auch nimmer, lag wohl an den Kommentaren vorher, sorry :)
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05.06.2008 08:46 Uhr von NinoW
 
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Tjaja So hat jeder seine Meinung.

Mit Sicherheit habe ich Glück, früh gefördert worden zu sein. Das ist wahr. Nur ich persönlich sehe es jeden Tag, dass sich Radfahrer einen Dreck um Ampeln oder Fußgänger scheren.

Ich meine, klar. Fußgänger können manchmal auch Radfahrern im Weg sein, OHNE dass Radfahrer auch die Schuld tragen. Ich möchte da jetzt niemanden verteidigen.

Auch Autofahrer, die einfach aus Einfahrten geschossen kommen. Es ist schon richtig, dass so etwas oft genug passiert. Aber in so einem Fall ist dann ja auch der Autofahrer schuld.

Ich kann nur sagen, wenn ein Radfahrer einen Unfall hat, den er aus Unachtsamkeit oder schei* Verhalten verursacht hat, habe ich da kein Mitleid. Wenn ein Radfahrer allerdings einen Unfall hat, weil Fußgänger oder Autofahrer sich miserabel verhalten haben, dann tun sie mir schon leid.

Es ist nicht so, dass ich Radfahrer generell als schlechte Menschen wahrnehmen. Ich fahre ja selbst auch manchmal Rad. ^^

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