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Lebensmittelpreise explodieren im Euro-Raum

Seit 1996, dem Beginn der EU-Aufzeichnungen, sind die Lebensmittelpreise noch nie stärker in den europäischen Staaten gestiegen, als in diesem Frühjahr. Über alle Staaten hinweg lagen die durchschnittlichen Preissteigerungen für Lebensmittel bei 7,1 Prozent.

In Deutschland mussten die Verbraucher 6,4 Prozent mehr für Lebensmittel zahlen als im Vorjahr. Besonders hart traf es vor allem ärmere EU-Mitglieder. So stiegen die Nahrungsmittelpreise in Bulgarien um 25,4 Prozent.

Ob Milchprodukte, Brot und Getreideartikel oder Obst, alles verteuerte sich im zweistelligen Bereich. Fleischartikel erhöhten sich moderat um 4,1 Prozent. Diese Zahlen veröffentlichte das EU-Statistikamt Eurostat in Luxemburg.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Leben, Lebensmittel, Raum
Quelle: afp.google.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2008 23:29 Uhr von :raven:
 
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Nachdem bereits für den März die fast höchste Inflationsrate offiziell bestätigt wurde (SN News-ID: 706054), sind die deutlichen Preissteigerungen im Lebensmittelbereich als dramatisch zu beschreiben. Da wird mir langsam auch Stück für Stück klar, warum die EU an einem Einkaufausweis mit RFID-Chip arbeitet (SN News-ID: 712066), nämlich um die immer knapperen Ressourcen demnächst "gütlich" an die Bevölkerung verteilen zu können, d.h. rationiert und zugeteilt.
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03.06.2008 09:53 Uhr von Webmamsel
 
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2 beispiele bei aldi: die mir gerade einfallen.
packung nudeln, vorher 29 cent, aktuell 69 cent
beutel äpfel, vorher 1,79, aktuell 2,49

und so geht es weiter, da wird der monat sehr lang :(
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03.06.2008 10:11 Uhr von 3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR
 
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Verteuerung: Den Preisanstieg bemerkt man überwiegend im Discounter.
Beim Einzelhandel merkt man das nicht so Grass, weil da die Preise meist sehr stark schwanken.

Gerne werden Einzelhandelspreise bei Statistiken vorgezogen. Da merkt man einen Preisanstieg nicht so schnell (eher schleppend).
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03.06.2008 10:57 Uhr von vmaxxer
 
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was aber auch genutzt wird: ist das viele Deutsche bei dem Preisanstieg zwar grummeln aber es trotzdem kaufen. Und einige hersteller/Verkäufer nutzen das wiederum aus um ne Mark extra zu machen...
Macht ja eh jeder und gekauft wird trotzdem.


Leider
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03.06.2008 11:00 Uhr von thesheep
 
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in Ö auch: hofer (aldi): topfengolatsche, 3er pack, letztes jahr: 79 cent, jetzt 139 cent

1 semmel(brötchen) im supermarkt: vorm euro 50 groschen (~7 pfennig), jetzt 35 cent! (== 481,61 groschen == 68,80 pfennig)

danke eu-politiker, danke!! :(
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03.06.2008 11:12 Uhr von Nordi26
 
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Ich reg mich darüber nicht mehr auf: Das alles teurer wird hat man auch so gesehen, aber man kann ja eh nix machen. Und trotzdem wird blöde weiter gewählt, da darf man sich nicht beschweren, wenn es so läuft.
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03.06.2008 12:12 Uhr von no_trespassing
 
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Kosten drücken: Zum Beispiel im Garten selbst einen Apfel- und Kirschbaum hinstellen. Genauso anderes Obst. Und dann mit Nachbarn/Freunden tauschen. Drückt die Obst-Preise bestimmt massiv, wenn das ganze Städte machen.
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03.06.2008 12:31 Uhr von Doktor_Kommentar
 
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was will man machen? Es ist doch genauso, wie mit dem Benzin:

Wir können zwar darüber klagen und es anprangern, aber letztendlich müssen wir die Preise doch akzeptieren.

Beim Tanken besteht für einzelne vielleicht noch die Möglichkeit auf alternative Beförderungswege umzusteigen, aber das Essen einstellen können wir nun mal nicht.

Ich habe z.B. kein Garten wo ich mir vereinzelt etwas selbst anbauen kann und habe so auch nicht viel Handlungsspielraum
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03.06.2008 13:25 Uhr von Nordi26
 
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Na ja: wegen den Tanken, na gut gegen die Gipsköpfe von Scheichs in Berlin können wir nichts machen, aber anders könnte man schon was machen. Aber das geht leider nicht, weil es noch genug Idioten gibt die meinen Ihr Auto fährt mit Benzin von Aral oder Shell billiger, ob der gleich Lieferant auch freie Tankstellen beliefert.
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03.06.2008 17:28 Uhr von Great.Humungus
 
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Ach was, laut der Regierung ging es uns Wirtschaftlich noch nie so gut wie Heute.

It´s Time 4 new Steuern.


Der Grundgedanke war, dass sich die Regierung um das Volk kümmert und es für sie da ist, heute sind die Bürger nurnoch da um die Regierung mit Geld zu versorgen.

Wer hat lust den neuen Robin Hoob zu spielen?
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03.06.2008 18:29 Uhr von alpina-1969
 
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Euro gleich Teuro...Passt eigentlich fast immer...Solange wir nur "unsere" Politiker weiter im Ausnehmen unterstützen...
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03.06.2008 19:03 Uhr von Thomas Nietz
 
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Meckern hilft hier nicht......! Hier hilft kein Meckern und "Rumheulen", sondern wir, das Volk, müssen endlich mal handeln!!!!

Wann knallt es denn endlich mal in den Köpfen der Leute?!?!

Die Menschheit brauchte schon immer nur Brot und Spiele, um ruhig gestellt zu werden.

Das Brot können wir uns bald nicht mehr leisten.....

Knallt es dann vielleicht endlich mal?!?!?!?

Wir werden sehen....
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03.06.2008 21:22 Uhr von DirkKa
 
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Neulich bei EDEKA dort lag zwischen Radieschen und anderem günstigen Gemüse der Eisbergsalat.

Alles war preislich ausgezeichnet, alles schöne kleine Preise (um die 49 Cent).... nur vom Eisbergsalat war kein Preis zu sehen.

Ich gehe zur Kasse und frage nach dem Preis von dem Salat..... achtung.. hinsetzten .... 2,49 EURO !!!

Voll die Kundenverarsche... man sieht beim Einkauf nur die kleinen Preise und denkt sich dann "Ach ja, nehm ich auch noch nen Eisbergsalat mit"..... aber ohne mich... was nicht ausgezeichnet ist wird liegengelassen....

Aber hallooo..... 2,49 Euro für einen Eisbergsalat... und der war noch nicht mal groß oder sah einwandfrei aus.
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03.06.2008 21:37 Uhr von hxmbrsel
 
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Ich beziehe mich mal auf Deutschland, es ist egal wenn wir für einen Liter Benzin 10 Euro zahlen und für eintausend gramm Brot 5 Euro, wir sind Deutsche wir meckern zwar aber machen nichts dagegen!!!!
Vielleicht ja doch die Milchbauern fangen ja schon an, wär nur ein schönes Ergebniss wenn diese Welle mal das ganze Land erfassen würde, das Problem sind auch nicht die steigenden Preise, sondern das unsere Politiker (vom Volk Gewählt, LOL) es in kürzester Zeit schaffen Milliarden für unverständlichen Müll auszugeben aber auf einen Mindestlohn werden sie sich in 20 Jahren noch nicht geeeinigt haben.
Aber das macht nichts, denn immer wenn das Volk aufmerksam wird auf unsere Politiker gibt es irgendetwas anderes, das von den Medien hochgehoben wird irgend ein Vermeintlicher Skandal der sich zwar nicht als solcher entppuppt, aber wir sind mal wieder zufrieden.
Schuld an dieser Krise sind wir selber da wir eigentlich doch alles mit uns machen lassen.
Ich möchte noch anmerken das Politik doch eigentlich schon ein Familien Betrieb geworden ist, in dem man als Außenstehender keinen oder nur sehr schwer zutritt bekommt!!!
Da ich ja ziemlich vom Thema abgekommen bin erwarte ich jetzt mal die MinusPunkte aber ich hoffe das jeder einzelne mal darüber nachdenkt!!!!!!!
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03.06.2008 22:17 Uhr von cookies
 
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und -oh wehe - man verlangt mehr Gehalt: dann kann man seine Papiere gleich abholen.....

Ich würde meinem Arbeitgeber auch gerne mal eine einseitige Preiserhöhung mitteilen, und zwar mit der Begründung, dass die kosten der Lebenserhaltung zu teuer sind.
So ähnlich werden uns doch auch die Preiserhöhungen "erklärt"!
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03.06.2008 22:49 Uhr von cefirus
 
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Weniger essen.
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04.06.2008 04:02 Uhr von spacereiner
 
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Was zum Henker: ist denn "Topfengolatsche" ???
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04.06.2008 10:31 Uhr von Lykantroph
 
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Wir merken das auch sehr deutlich an unseren durchschnittelichen Wocheneinkaufspreisen. Sei Anfang des Jahres wird der Preis eines durchschnittlichen Wocheneinkaufs immer höher. Haben wir, zwei Personen, Anfang des Jahres noch ca. 60€ für einen Wocheneinkauf ausgegeben, sind wir jetzt schon bei über 75€ pro Woche.
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04.06.2008 12:00 Uhr von Celtic24h
 
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Klar, ein Versagen unserer Politik: Hätte unsere Politiker damals die Preise eingefroren und würden die freie Marktwirtschaft einschränken, gäbe es nicht so eine Abzocke
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04.06.2008 13:16 Uhr von 102033
 
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Ich hab mir einen Gemüsegarten gepachtet! Kann ich jedem nur empfehlen!
Jeden Tag frische garantierte BIO-Produkte, fast umsonst aus Hobbyproduktion.
Habt ihr schon mal gesehn, wie oft die EU-Bauern pro Ernte ihre Felder mit Gift besprühen? Müsst ihr mal beobachten, dann vergeht euch das einkaufen im Aldi.
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04.06.2008 13:16 Uhr von schaefchen11
 
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@spacereiner: ich wussts auch nicht, aber....


http://www.gidf.de

sag ich da nur :-)
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04.06.2008 17:02 Uhr von beXzecher
 
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@wuschel: vergess aber nicht das man aus "Rohmilch" noch diverse andere sachen macht ausser milch... rahm, butter, käse, jogurt, quark, molke, etc... man könnte den bauern auch 50 ct zahlen und müsste die preise nicht anheben für den endverbraucher...
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04.06.2008 17:41 Uhr von uhlenkoeper
 
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Lebensmittelpreise explodieren ? Und wo steht, wie sich die Lebensmittelpreise in den letzten 30 Jahren entwickelt haben ?

Diese Schlagzeile ist natürlich prima, um Entsetzen und Empörung auszulösen. Aber dazu muß man auch wissen, dass die Lebensmittelpreise in den Jahren davor anteilig am Warenkorb stetig gesunken sind :
hat ein Bundesbürger 1952 noch 30% seines Einkommens für Lebensmittel ausgegeben, so sind es heute nur noch knapp 10% !!!

Was der eigentliche Skandal an dieser Meldung ist ist die Tatsache, dass die niedrigen Lebensmittelpreise sowohl vom Handel als auch von anderen Handelsbereichen und der Politik mißbraucht wurden, um die Kosten dort auszubauen (Steuern, Abgaben, Gebühren, Energiekosten, Versicherungsabgaben, etc.etc.etc.).

Wo jetzt im Lebensmittelsektor das Ende der Fahnenstande nach unten erreicht ist, fällt das natürlich immens auf. Und tut genau den falschen Leuten, nämlich denen, die ohnehin nur wenig haben, weh !

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