02.06.08 18:19 Uhr
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Vodafone: Bespitzelung der eigenen Top-Manager

Nachdem in der letzten Woche eine Spitzelaffäre bei der Deutschen Telekom aufgedeckt wurde, will das Magazin "Financial Mail" nun herausgefunden haben, dass auch bei Vodafone im Jahre 2006 Mitarbeiter bespitzelt wurden.

So wurden die persönlichen Verkehrsdaten einzelner Mitglieder aus dem Vorstand und Aufsichtsrat beobachtet.

Gerüchten zufolge soll der Rücktritt des Vodafone-Chefs, Arun Sarin, mit dieser unerlaubten Überwachung zu tun haben.


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WebReporter: Chriz82
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Manager, Top, Vodafone, Bespitzelung
Quelle: www.inside-handy.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2008 19:08 Uhr von bpd_oliver
 
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Stasi 2.0: Anscheinend ist es garade ziemlich in, seine Mitarbeiter zu überwachen: Telekom, Vodafone, Lidl, Hagebau...

Eventuell ein Testlauf für Schäubles Schöne Neue Welt?
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02.06.2008 19:18 Uhr von Borgir
 
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@bpd_oliver: das ist nicht nur gerade ziemlich. das läuft seit jahren wohl schon so. die unternehmensleitungen haben nichts mehr, weder menschenverstand noch anstand....wer sowas anordnet entlassen ohne abfindung....aber das alles ist nur die spitze des eisbergs
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02.06.2008 19:28 Uhr von httpkiller
 
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Naja einerseits kann ich die Unternehmen ja verstehen. Man plant irgend etwas geheimes und am nächsten morgen stehts groß in der Bildzeitung.

Auch was bei Burgerking gelaufen ist kann ich verstehen. Wenn man mal sieht was für Leute da meistens bedienen würde ich auch lieber mal ne Überwachungskamera aufhängen.

Andererseits ist das schon ein sehr großer Eingriff in die Privatsphäre, Menschenrechte und daher nicht zu entschuldigen.

Ich verstehe allerdings nicht warum man sich da so großartig aufregt. Denn was der Staat mit uns treibt bzw. noch vor hat ist auch nicht ohne (Vorratsdatenspeicherung, Onlineüberwachung, Biometrischer Reisepass....).

Der größte Witz allerdings ist, das gerade SSchäuble mit Telekom über Datenschutz reden will *g*.
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02.06.2008 21:46 Uhr von wombie
 
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Ueberwachung ist bis zu einem gewissen Mass noetig: Wie immer gibts 2 Seiten der Medallie.

Zum einen natuerlich den Anspruch auf Privatsphaere, Menschenrechte etc.pp.

Zum anderen aber auch das (m.E.) Recht eines Unternehmens seine Kosten im Rahmen zu halten.

Konkretes Beispiel:
Vor einigen Jahren habe ich fuer meinen Broetchengeber in allen Laeden weltweit Internet installiert. Zugaenglich nur fuer die Ladenmanager, aber an sich voellig offen. Resultat: Im Schnitt ein zerschossener Rechner pro Woche, trotz Antivirus, Antispyware und dergleichen. Inakzeptabel. Was hab ich gemacht? Zugang eingeschraenkt, saemtliche aktivitaet wird nun geloggt und wenn eben irgendwo ein Rechner aufgrund nicht akzeptabler aktivitaet zersaegt wird, wird der/die Verursacher verwarnt oder entlassen.

Was glaubt ihr wohl was da alles geloggt wird? Na, absolut ALLES. Saemtliche Telefongespraeche werden mitgeschnitten und gespeichert, saemtlicher eMail-verkehr ditto, besuchte Webseiten, welche Tasten wann gedrueckt wurden, Programme gestartet, Medien (CD, Stick oder Floppy) eingelegt oder entfernt mitsamt Inhaltsverzeichnis und so weiter und so fort. Das wissen die Betroffenen natuerlich auch, haben ja eine entsprechende Erklaerung unterschreiben muessen und sich eine Belehrung anhoeren muessen.

Seitdem ist Ruhe im Kasten. Die Rechner laufen 1-A, und bisher habe ich die Logs nur einmal in Anspruch nehmen muessen. Selbstverfreilich sind die Logs nicht jedem zugaenglich - genaugenommen nur mir. Und ich halte mich in dem Zusammenhang fuer Vertrauenswuerdig, obwohl es mir ehrlich lieber waere wenn´s die Passwoerter/Schluessel von 2 Leuten braeuchte um an die Logs zu kommen.
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02.06.2008 23:48 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@vorredner: sehr guter Kommentar, schließe mich dem an und ergänze ihn.

Vor einigen Jahren wurde ein hoher Beamter, der in der bayerischen Landesregierung gearbeitet hat, dabei erwischt, wie er für einen hohen vierstelligen Euro-Betrag so genannte "Sex Hotlines" angewählt hat. Ohne die Speicherung und Auswertung wäre die Verfolgung von Straftaten wie dieser nicht möglich.

Um die Grauzone noch ein wenig weiter auszuleuchten:
Wie hält es sich mit Wirtschaftsspionage. Ein Unternehmen und eine Verantwortlichen müssen sich davor schützen können....

PS: Um es vorweg zu nehmen, genau dafür haben ein Datenschutzgesetz, das vor Missbrauch - hier haben wir die "andere Seite der Medaille" - schützen soll.
Die Welt ist also nicht schwarz und weiß, sie ist "grau"!!!

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