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Deutscher Tierschutzbund verklagt Philip Morris

Der Deutsche Tierschutzbund e. V. verklagt das weltgrößte Tabakunternehmen Philip Morris.

Das deutsche Tierschutzgesetz verbietet Tierversuche zur Entwicklung neuer Tabakprodukte, trotzdem führt das Unternehmen Philip Morris groß angelegte Studien durch; für diese Zwecke mussten trotz des Verbots über 2.500 Mäuse und Ratten sterben.

Das Unternehmen Philip Morris rechtfertigt die Tierversuche damit, dass sie dazu dienen, neue Produkte zu entwickeln und die Auswirkungen der gesundheitlichen Schäden des Rauchens zu erforschen.


WebReporter: Fleshgrinder
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Tierschutz
Quelle: www.vivatier.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2008 08:48 Uhr von Fleshgrinder
 
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Mittlerweile weiß ich zwar, dass viele shortnews.de Mitglieder für Tierversuche sind - siehe Kommentare von meinem letzten Artikel - doch in diesem Fall verstößt es sogar gegen das Deutsche TierSchG. Die Argumentation von Philip Morris ist sowieso der mit Abstand größte Witz!
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02.06.2008 09:39 Uhr von Yuggoth
 
+9 | -1
 
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Raucher statt Beagle: Nehmt Raucher um neue Produkte zu testen anstatt Beagle, Katzen & Kaninchen*.

Kein Raucher kann heutzutage mehr abstreiten das er sich der Gefahr des Rauchens zu keiner Zeit bewusst war.

Auch die Politische Raucherlobby kann mal einen Zug aus dem Labor vertragen.

*Es ist mir klar das es für dieses Statement negative Kritik hagelt.
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02.06.2008 09:40 Uhr von vostei
 
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hm hm hm: Knackpunkt wird wahrschleinlich sein, dass das der Konzern zusammen mit der Universität Göttingen durchgezogen hat - und soweit ich weiß (belehrt mich wenn´s nicht so ist) haben forschende Institutionen, wie eben Unis ein gewisses Recht Tierversuche dokumentiert durchzuziehen - sonst wäre es ja nicht herausgekommen bzw. der Hersteller würde es nicht selber posten...

die Bewertung, ob die Versuche "nützlich" oder "notwendig" sind wird der zweite Gesichtspunkt sein - bin gespannt was daraus wird.
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02.06.2008 09:57 Uhr von Jimyp
 
+3 | -3
 
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tztztz "nd die Auswirkungen der gesundheitlichen Schäden des Rauchens zu erforschen."

Was gibt es da noch zu erforschen? Zigaretten sind hochgradig giftig und tötet jedes Jahr weltweit 5 Mio. Menschen!
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02.06.2008 10:49 Uhr von bpd_oliver
 
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braucht man doch nur mal durch die Gänge der örtlichen Lungenkliniken zu gehen, da sieht man sehr gut, wie schädlich Rauchen sein kann.
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02.06.2008 14:03 Uhr von Jean-Dupres
 
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Wo haben die Philip Morris Mitarbeiter: ihr Hirn gelassen ?!?

"neue Produkte zu entwickeln und die Auswirkungen der gesundheitlichen Schäden des Rauchens zu erforschen."

Es ist mittlerweile bekannt das Tabakwaren bei der Verbrennung Giftstoffe freisetzen die sich in der Lunge niederlassen.

Also wozu wollen die die Auswirkungen der gesundheitlichen Schäden des Rauchens erforschen ?
Doch wohl höchstens dafür um vor Gericht bei Klagen in der besseren Position zu sein.

Denn eine GIFTFREIE und suchtmittelfreie Tabakware werden die niemals herstellen !
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02.06.2008 20:08 Uhr von CyG_Warrior
 
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Stehe völlig hinter dieser Klage! Bin selbst recht starker Raucher, aber trotz bzw. gerade deswegen!

Ist doch kein Problem mehr, zu analysieren WAS in diesen "neuen" Produkten so an Stoffen/Verbindungen während der Verbrennung entstehen.
Rauchen IST schädlich und wird es auch bleiben, das weiss jeder Raucher, da braucht es keine Tierversuche!
Jeder Raucher geht nun einmal WISSENTLICH ein gewisses Risiko ein, was gibt es da zu forschen?
Und am Rande: Wer braucht neue Tabak-Produkte? Gibt doch jetzt schon haufenweise davon.
Noch mehr wären unsinnig.
Woran geforscht werden könnte, wären z.B. Filter, die die Schadstoffabgabe aktiv mildern können. Und auch dafür bräuchte man keine Tierversuche, ein Spektralanalysator reicht da völlig für.

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