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Erfurter Bischof Wanke fordert Jugendliche zum Mut gegen Rechtsradikale auf

Eine Jugendwahlfahrt nahm der Erfurter Bischof Joachim Wanke zum Anlass, die Jugendlichen auf die Gefahren des Rechtsextremismus hinzuweisen. Er forderte sie unter anderem auf, ausländerfeindliche Sprüche oder rechtsradikale Aussagen zurückzuweisen.

Er rief auch die etwa 1.000 Teilnehmer der Veranstaltung auf, sich zu bekennen, "wenn eine Meute jemanden anmachen will, sich an Schwachen vergreift, zum Mobbing anstiftet".

Bischof Wanke forderte von den Jugendlichen, dass sie sich zu ihrem Glauben bekennen sollen, auch wenn dieses Mut verlange. Wanke ergänzte noch: Manchmal denke ich, dass Gott uns die Muslime ins Land schickt, damit wir hier in Europa wieder wach werden und uns an unsere Glaubenstradition erinnern."


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Jugend, Jugendliche, Recht, Bischof, Erfurt
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2008 20:19 Uhr von jsbach
 
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Da warte ich schon auf die Reaktion der extremen Islamisten. Indirekt soll dies vermutlich ein versteckter Hinweis auf die steigende Islamisierung in Deutschland und Europa sein.
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01.06.2008 21:14 Uhr von SimonSays
 
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wer einer rechtsextremem Meute gegenübersteht und sich zu seinem Glauben bekennt oder sich irgendwie einmischt wird genauso niedergemacht wie der oder diejenige die ursprünglich angegriffen werden.
Ist sehr schwer in so einer Situation das Richtige zu tun und wirklich etwas damit bewirken zu können.
Geht leider viel zu oft nach hinten los wenn man sich einmischt.
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01.06.2008 21:53 Uhr von SK_BerSerKer
 
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ich hasse diese typen: die sollten ersma vor der eigenen tür kehren, die sin auch nich unbedingt so heilig wie sie vorgeben,

von denen lass ich mir gar nix sagen, schon gar nicht das ich mich vom mob umbringen lassen soll,

mehr ist von meiner seite nicht zu sagen
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02.06.2008 12:33 Uhr von Schwertträger
 
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Nennt sich "SK_BerSerKer", aber hat schon Angst, dass ihm jemand was sagt!
Toll.

Der Bischof will Dir auch nichts sagen, SK_BerSerKer, sondern Dich zum Denken anregen, denn wenn die Bereitschaft, jemandem mit rechten Parolen diskutativ entgegenzutreten, nicht von Dir aus kommt, dann kann man das von aussen auch nciht vorschreiben.
Also keine Bange, dass Du irgendwem "Gehorchen" musst.
Es geht nur darum, dass Du Reife zeigst, in dem Du zuhörst, was andere Leute sagen, und daraus vielleicht wahre Teile für Dich verwendest.


Wenn Du nicht mehr zu dem thema zu sagen hast, dann ist das eigentlich ziemlich traurig, denn hier könntest Du´s ja sogar gefahrlos tun. Aber selbst dazu bist Du zu faul.
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28.06.2008 13:28 Uhr von Hugo Tobler
 
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Warum nur hat der Bischof NICHT den Mut gegen jeden Radikalismus aufzurufen??´
Unterstützt er den linken Radikalismus, oder unterstützt er den Fundamentalismus, der sich in Radikalismus äussert. In meinen Augen gesehen ist diese Art Feige, nur im Strom schwimmend gegen die Seite zu wettern die gerade in den Medien gut ankommt.
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28.06.2008 14:42 Uhr von Schwertträger
 
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Hallo Herr Tobler, der Bischof rief nicht nur zum WIderstand gegen rechts auf, sondern ermutigte die Teilnehmer dort, sich generell einzusetzen, wenn ein Mob sich an schwächeren Personen vergreift.
Das muss ja nicht immer ein rechter, sondern kann auch ein linker Mob sein. Auch gewalttätige Ausländerbanden sind damit gemeint.
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29.06.2008 09:43 Uhr von Hugo Tobler
 
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@Schwertträger: Hallo Schwertträger!
Finde ich gut, dass er sich auch allgemein geäussert hat. Dies ist auch wichtig, da wesentlich mehr Gewalt von links aus geht. Nur wird dies in den linken Medien nicht, oder nur am Rande weitergegeben.
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30.06.2008 17:11 Uhr von Schwertträger
 
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Naja, ob wirklich MEHR Gewalt von links ausgeht, . oder ob diese (1. Mai, Krawalltage in Berlin etc.) lediglich medienwirksamer sind, wage ich ja noch zu bezweifeln.

Es ging aber wohl AUCH um generelle Zivilcourage, auch gegen Zusammenrottungs- und Unterdrückungstaten aus der Mitte, also nicht nur von rechts oder links aussen.

Da uns Taten von rechtsaussen aber zusätzlich zum direkten Schaden auch noch im Ausland schaden und dazu beitragen, dass uns missgünstige Menschen immer noch und immer wieder mit Recht die Nazigeschichte unter die Nase halten können, sind diese viel schlimmer als Taten von links aussen, die im Ausland viel weniger zur Kenntnis genommen werden.

Auf Grund unserer Vergangenheit udn unserer Behauptung, sowas könne nie wieder passieren, wiegt natürlich jede rechtsradikale Straftat zehnmal so viel, wie eine linke.
Das ist logisch und normal.

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