01.06.08 20:39 Uhr
 332
 

Datenpanne: US-Bank gehen 4,5 Millionen Kundendaten verloren

Vergangene Woche hat die amerikanische "Bank of New York Mellon" bestätigt, dass ein Magnetband mit 4,5 Millionen Kundendaten während eines Transports auf ungeklärte Art und Weise verloren gegangen ist. Ausgesprochen pikant ist die Tatsache, dass die Daten unverschlüsselt gespeichert waren.

Auf dem Band waren beispielsweise Name, Vorname, Geburtsdatum und Sozialversicherungsnummer gespeichert - Daten, die laut Bankangaben nicht missbraucht werden können. Trotzdem wurden allen Betroffenen eine kostenfreie Diebstahlsversicherung sowie Kontostandsverfolgung zugesichert.

Der Generalstaatsanwalt des Connecticut hat sich mittlerweile persönlich eingeschaltet, empört darüber, dass die Bank ihre Kunden nicht umgehend informiert und keine Verschlüsselungstechnologie benutzt hat, zumal das nicht der erste Vorfall dieser Art war.


WebReporter: Portunus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Million, Bank, Daten, Kunde, Kundendaten, Datenpanne
Quelle: www.gulli.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Black Friday": Amazon-Mitarbeiter von Verdi zu Streiks aufgerufen
Paypal: Bundesgerichtshof stärkt Rechte der Verkäufer
Bio-Hersteller Alnatura muss Kartoffelchips wegen Holzsplitter zurückrufen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.06.2008 21:10 Uhr von SimonSays
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
peinlich peinlich: wenn das wirklich nicht die erste Panne war dann sollten sich mindestens 4,5 Millionen Menschen nach ner neuen Bank umsehen, irgendwann gehen noch Daten verloren die wirklich gegen einen eingesetzt werden können.
Kommentar ansehen
01.06.2008 21:23 Uhr von aral
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Bankinformation falsch: Die angegebenen Daten KÖNNEN mißbraucht werden! Amerikanische Familienforscher sind genau darum relativ vorsichtig, was die Angabe von Geburtsdaten & Geburtsnamen der Mütter (der hier scheinbar immerhin nicht dabei ist) von noch lebenden Personen betrifft - weil man mit diesen Informationen erfolgreich Identitätsdiebstahl begehen kann (amtliche Dokumente auf falschen Namen bekommen).
Kommentar ansehen
01.06.2008 21:34 Uhr von casus
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Noch peinlicher ist die glatte Lüge der Bank: > Auf dem Band waren beispielsweise Name, Vorname, Geburtsdatum und Sozialversicherungsnummer gespeichert - Daten, die laut Bankangaben nicht missbraucht werden können.

[ http://de.wikipedia.org/... ]

Mangels eines nationalen Identitätsdokuments wurde die Sozialversicherungsnummer de facto zum nationalen Identifikationsmerkmal für Steuerzwecke und Kreditprüfungen. Wegen immer stärker zunehmender Identitätsdiebstähle in den letzten Jahren gab es verschiedene Vorschläge für ein nationales Identitätsdokument.
[ http://de.wikipedia.org/...(Vereinigte_Staaten) ]

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ägypten: Über 150 Tote bei Bombenanschlag auf Moschee
München: Mann ersticht seine Frau auf offener Straße
Gießen: Ärztin muss 6.000 Euro wegen "Abtreibungswerbung" zahlen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?