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Versinkt Spanien in einer Wirtschaftskrise?

Spanien scheint von den jüngsten Turbulenzen der internationalen Wirtschaft schwer getroffen zu sein. Derzeit werden immer mehr Hiobsbotschaften öffentlich, die ein Abrutschen in eine massive Krise immer wahrscheinlicher werden lassen. Statt 2,3 Prozent BIP-Wachstum droht nun ein Rückgang um 1,5 Prozent.

So meldete jüngst das nationale Statistikamt einen Rückgang von 40 Prozent beim Verkauf von Eigenheimen. Der Pkw-Absatz brach um 30 Prozent ein. Auch die Zahl der Arbeitslosen soll im Laufe dieses Jahres von zwei auf drei Millionen in die Höhe schnellen. Hinzu kommt eine Teuerung um fast fünf Prozent.

Die Regierung unter Zapatero will mit einem Konjunkturpaket die Situation lindern. So beschloss die Regierung im April, pro Steuerzahler 400 Euro zurück zu zahlen. Experten bezweifeln jedoch, dass die milliardenschweren Maßnahmen greifen. Sie fordern Strukturreformen.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Spanien, Wirtschaftskrise
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2008 19:38 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ein echter Kracher, was da in Spanien abgeht. Man stelle sich vor, die Arbeitslosigkeit (jaja die offizielle) würde binnen eines Jahres um 30 Prozent ansteigen. Hier wäre der Teufel los. Wir scheinen zumindest in diesen Zeiten noch halbwegs glimpflich davonzukommen. Hoffentlich bleibt das so.
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01.06.2008 20:47 Uhr von dose89
 
+5 | -5
 
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sieht ja fast so aus als wären spanien die eu-subventionen zusammengekürzt worden

hätten sie das geld mal nicht für soviele u-bahn-strecken ausgegeben...
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01.06.2008 21:06 Uhr von Slaydom
 
+3 | -2
 
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@dose: das ist lächerlich...
Aber Spaniens Wirtschaft war schon länger nicht gut, aber wenn jetzt sogar rückgang droht ist das schon eine ernste sache...
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01.06.2008 21:13 Uhr von dose89
 
+1 | -1
 
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@ Slaydom: war ja auch sarkasmus :p

mit der spanischen wirtschaftssituation kenn ich mich leider nicht so aus, ich weiß nur, dass die sich in den letzten jahr(zehnten)en einiges geleistet haben

da wär halt die frage, ob diese wirtschaftsentwicklung abzusehen war oder ob sie wirklich völlig überraschend kam
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01.06.2008 22:24 Uhr von blub
 
+4 | -1
 
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Wir sind mittendrin statt nur dabei. Es ist doch klar, dass die ganze Rezession und Wirtschaftskrise auch andere Länder erwischt. Deutschland gehts immer schlimmer, sogar große Politiker und Manager versuchen auf ihre Weise Geld auf die Seite zu scheffeln.....Eine Folge der Globalisierung. Woanders geht man wenigstens auf die Strasse und protestiert, hierzulande unternimmt niemand was. Mir platzt noch der Kragen wenns so weitergeht.
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01.06.2008 22:51 Uhr von meisterthomas
 
+4 | -1
 
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wir sind mit von der Partie: nur wie bei uns die Bankenkrise gelöst wird, scheint ein Schauspiel ohne Publikum.

Die Politik und Wirtschaftspolitik ist in den globalisierten Märkten sicher keine Andere. Denn die Globaliesierung ist ja die Folge einer gemeinsammen Wirtschaftspolitik zu gunsten des Kapitals.
Ohne Doppelbesteuerungsabkommen würde die ganze Globalisierung wie eine Seifenblase platzen.
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02.06.2008 09:09 Uhr von :raven:
 
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Ich bin mal ganz frech und behaupte, dass es bei uns nicht besser aussieht!
Zwar sehen unsere Wirtschaftsdaten offiziell besser aus, als die in Spanien, aber wer glaubt bitte im Ernst die hier offiziell abgegebene Inflationsrate??? Ich jedenfalls nicht!
Jeder kann mit Excel die Inflationsrate "nachspielen" und stellt sehr schnell fest, dass es doch sehr stark von der Betrachtungsweise abhängt. Und das man zu der gegenwärtigen Arbeitslosenzahl noch die Zwangzverrenteten und 1€-Jobber dazu addieren muss, dürfte den meisten auch klar sein.
Und wie sehr wir hier in Deutschland bereits einer Pressezensur unterliegen, zeigt das Beispiel Merkel ganz gut. Die ausländische Presse (Schweiz) berichtet über Bilder, auf denen Merkel als DDR-Spitzel zu sehen sein soll... kaum oder nix in der deutschen Presse (sie hat übrigens das Bild ganz antidemokratisch schlichtweg verboten). Gegen Merkel und Co laufen über 50 Strafanzeigen wegen Hochverrat und Verstösse gegen die Verfassung... die deutsche Presse schweigt, diskutiert noch nicht einmal über Sinn oder Unsinn solche Strafanzeigen.

Dies und andere Gründe erlauben es uns, mit einem "Auweia"-Gesicht nach Spanien zu schauen. Dabei sitzen wir alle in einem Boot. Und solange die breite Masse nicht den Mut hat, das Unglaubliche in Erwägung zu ziehen, funktioniet das munter weiter...
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02.06.2008 10:00 Uhr von :raven:
 
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@Bleissy: Als erstes... hör auf zu pöbeln... das kann ich besser!

Wenn du wissen möchtest auf welcher Grundlage die Strafanzeige gestellt wurde, frage einfach danach:

Art. 20 GG und den §§ 81 bis 83a und § 92 des StGB.

Schaffst du es danach zu googeln oder soll ich dir die Gesetzestexte hier reinkopieren?
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02.06.2008 12:55 Uhr von Kaputtschino
 
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unwissenheit über spanien: Komisch das spanien in den letzten jahren eine der am stärksten wachsenden volkswirtschaften im europäischen raum ist (unter den altgestandenen volkswirtschaften, rumänien, polen oder tschechien kann man da weglassen, weil sie viel mehr aufzuholen haben und der lebensstandard und das lohnniveau viel niedriger ist) Eine abschwächung der wirtschaft war ohnehin abzusehen, ab die weltweite krise hat das natürlich beschleunigt

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