01.06.08 10:11 Uhr
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Berlin: Wirtschaft fordert bessere Deutsch-Kenntnisse

Bereits wenn Kinder eingeschult werden, sollten sie über ausreichende Deutsch-Kenntnisse verfügen. Dies forderte der Vorsitzende des gemeinsamen Bildungsausschusses der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Gerhard Braun.

Braun sagte weiter, dass man einen Sprachtest einführen sollte, der im vierten Lebensjahr durchgeführt werden soll. Gegebenenfalls sollte dann über eine Sprachförderung nachgedacht werden.

Braun stellte fest, dass es nicht sein könne, dass ausländische Kinder doppelt so häufig die Schule abbrechen, wie deutsche Kinder.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutsch, Berlin, Wirtschaft, Kenntnis
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2008 11:15 Uhr von One of three
 
+4 | -1
 
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Tja Hier ist eine News, die hierzu wie die Faust aufs Auge passt ...

News-ID: 709183

Das hier die Politik und das Rechtssystem gefordert ist dürfte klar sein ...
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01.06.2008 12:17 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+2 | -5
 
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Herr Braun: scheint nicht ganz im Bilde zu sein.

1.) Sind verpflichtende Sprachtests in einigen Bundesländern bereits eingeführt.
2.) Sollte er sich mal fragen, warum Kinder aus Migrantenfamilien deutlich höhere Abbrecherquoten haben.
3.) Sollte er lieber die großen Mitgliedsunternehmen mal auffordern, sich stärker in Sachen Bildungspolitik zu engagieren. Wenn ein mittelständisches Unternehmen sechsstellige Eurobeträge für Schulpatenschaften, Ausbildungsunterstützung und sonstige sachorientierte Spenden ausgeben würde, wäre der einen oder anderen Bildungseinrichtung schon sehr geholfen. Stattdessen bauen die Großen in Deutschland selbst in guten Zeiten wie diesen Arbeitsplätze ab, um für "Heuschrecken" attraktiv zu bleiben.

Ich finde, eine gute Bildungspolitik sollte auch den Großkonzernen mehr Engagement wert sein, es gibt ja zum Glück auch die positiven Beispiele.

PS: Damit ich nicht missverstanden werden: Ich will das derzeitige System Schule nicht um jeden Preis verteidigen. Aber wenn Wirtschaftslobbyisten wie Braun das Schulsystem kritisieren und Forderungen aufstellen, die zum Teil schon längst erfüllt, muss die Frage gestattet sein: Was hat Herr Braun zu verbergen?
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01.06.2008 12:25 Uhr von fiver0904
 
+8 | -0
 
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Der Ausländergehalt in deutschen Schulen ist fast schon überwiegend - Achte Klasse Realschule war ich der einzig deutsche, und das ist schon eine Weile her, 1998...
Das kann gar nicht funktionieren was Herr Braun da vor hat, dann könnten wir die Schulpflicht parallel dazu gleich abschaffen.
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01.06.2008 12:36 Uhr von Hirnfurz
 
+7 | -0
 
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Sprachförderung: und wer bezahlt die? Naja...

Lustig, dass dieser Vorschlag aus Berlin kommt, wo ja eh fast keiner mehr deutsch kann (ausser die Rapper die das gelernt haben, um ihren Schund unter das Volk zu bringen)

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