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RWE: Atomstrom soll mittels eigenem Tarif vermarktet werden

Der Energiekonzern RWE prüft derzeit einen eigenen Tarif für das Produkt Atomstrom einzuführen um so dem Verbraucher selbst die Entscheidung über die Energiequelle seines Stroms zu überlassen.

Die aktuelle Gesetzeslage sieht ein baldiges Ende für die Kernenergie vor.

RWE hofft allerdings über die festgelegten Gesetze hinaus seine Atommeiler zu betreiben. Entscheidungen über die weitere Laufzeit werden in dieser Legislaturperiode allerdings nicht mehr erwartet, so der RWE Konzernchef.


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WebReporter: deluxxe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Tarif, RWE
Quelle: www.n-tv.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2008 14:01 Uhr von deluxxe
 
+1 | -0
 
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Komische Taktik von RWE, jetzt soll Atomstrom toleriert werden, da ja jeder Bürger selbst entscheiden kann was er auf den Tisch bekommt? Angaben über Preise und über andere Tarife wurden nicht genannt. Des weiteren die Frage ob dann nur über diesen Spezialtarif Atomstrom an den Verbraucher gegeben wird oder ob nicht ohnehin alles gemischt bei uns zu Hause ankommt.
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31.05.2008 16:25 Uhr von Geschan
 
+11 | -3
 
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Atomstrom: Sehr schön.. hab sowieso nie verstanden was die leute gegen Atomstrom haben.. gibt wesentlich schlimmere Arten Strom zu erzeugen -> Braunkohle!!!!
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31.05.2008 16:58 Uhr von freddy111
 
+5 | -2
 
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@Geschan: da hast du Recht
die meisten Deutschen verstehen nicht warum die Reaktoren abgeschaltet werden sollen.
erst wenn der letzte Reaktor abgeschaltet ist werden alle Deutschen merken wer die entstehende Versorgungslücke
bezahlen muss
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31.05.2008 17:10 Uhr von Slaydom
 
+4 | -2
 
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tja: damit sind wir bald komplett vom Ausland angewiesen...
Solange es keine Alternativen gibt, sollten sie die beste Möglichkeit Strom zu erzeugen nicht abschalten.,#..
Besser als die ganze Kohlen kacke... oder Windräder
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31.05.2008 17:48 Uhr von KillA SharK
 
+4 | -2
 
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Atomstrom ist super: wir wissen zwar nach wie vor nicht, wohin mit dem hochgiftigen Abfall, aber egal. Wozu soll man sich auch mit so nebensächlichen Details beschäftigen.

Ausserdem gibt es nur Atomstrom und Kohlekraftwerke,
schon klar.
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31.05.2008 17:51 Uhr von Der Erleuchter
 
+2 | -1
 
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Die Subventionen des Staates spiegeln: sich nicht in den Preisen nieder. Die hohen Folgekosten für die Endlagerung und den Rückbau die unser Land noch erwartet sind ebenfalls nur mässig bilanztechnisch von den Versorgern bewertet. Die Rücklagen dafür werden wahrscheinlich nicht reichen. Die Sicherheit von AKWs wird durch riskante Veränderungen in der Zusammensetzung der Uranbrennstäbe ebenfalls reduziert und die Bevölkerung darüber nur unzureichend informiert.
Würden AKWs nicht von Menschen betrieben, dann wär gegen die Technologie nichts einzuwenden. Aber da die menschliche Raffgier und die Nachlässigkeit eine zu große Gefahr bergen, muss man (musste ich leider auch) umdenken.

Wenn man auf dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung umsteigen würde, könnte man viele Atomkraftwerke ganz locker abschalten.
http://de.wikipedia.org/...
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31.05.2008 18:36 Uhr von christi244
 
+1 | -0
 
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Na, dann warten wir mal auf das Preisgefälle für: Atomstrom.

Wenn die den Atomstrom verzocken wollen, muss der dann aber sehr erheblich unter den gegenwärtigen Tarifen liegen. Und ich glaube, darauf läuft es hinaus, letztlich.
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31.05.2008 19:38 Uhr von Petaa
 
+1 | -1
 
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Es ist gut auch diese Stromerzeugungsart zu vermarkten. Somit sehen die Erzeuger auch mal dass es durchaus Leute gibt, die dieses Strom zu schätzen wissen und sich zu den Reaktoren bekennen. Der propagierte Atomausstieg in Deutschland ist meiner Meinung nach ein Fehler. Natürlich sind die Endlagerungsprobleme real existent, aber die Technik ist auch ein technologischer Entwicklungsträger.

Wenn in 20 oder 30 Jahren die ersten Fusionskraftwerke ihren Dienst aufnehmen werden wir sehen. Dann wird auf einmal gejammert, dass keine Erfahrungen und keine Experten mehr da sind, die sich mit radioaktiven Material oder einer Reaktorversiegelung auskennen.

Also wenn der Tarif stimmt und nicht zu teuer ist, ist das ein interessantes Angebot!!!!
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31.05.2008 20:20 Uhr von christi244
 
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Im Grunde geschieht diese Kertwendung: wahrscheinlich, weil die Stromkonzerne wissen, dass sie sich über kurz oder lang nicht mehr auf die Schmierlappen in unserer Regierung inklusive Merkel verlassen können und gehen deswegen ihre eigenen Wege.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Konzerne letztlich zerschlagen werden, denn, wo kommen wir hin, wenn Oligopole Millionen von Menschen in Abhängigkeit halten können, wie unsere Regierenden es betreiben und dabei nur an ihre Schwarzkonten denken.
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01.06.2008 00:34 Uhr von christi244
 
+0 | -1
 
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Asine: Warte erstmal ab wie die Tarife für Atomstrom sein werden und was passieren wird, wenn die Preise dafür weit unter den jetzigen Preisen liegen ... .

Damit dürfte sich dann die Abschaltung der Reaktoren erstmal grundsätzlich erledigt haben.
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01.06.2008 01:54 Uhr von Borgir
 
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ein ende: der kernenergie wird und kann es nicht geben...wo soll der strom denn herkommen?
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01.06.2008 10:23 Uhr von christi244
 
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Borgir: Das wird es auch nicht! Denn irgendwie habe ich seit dem Bekanntwerden dieser Strategie der RWE das Gefühl, dass wir bald davorstehen, entweder erhöhte Stromkosten für saubere Energie in Kauf nehmen zu müssen oder aber auf preisweiteren Atomstrom zurückgreifen zu können ... rate mal, was passiert ... besonders dort, wo Geld ganz knapp ist. Und über knappe Gelder verfügen wir mehr oder weniger wohl alle.

Damit hat sich dann auch die Frage der Atomreatoren erledigt und unsere regierende Truse muss dann nicht mehr heucheln, weil ja angeblich der "Verbraucher" entschieden haben wird.
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01.06.2008 13:30 Uhr von vmaxxer
 
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dafürgegen: also erstmal: wenn die Lücken durch andere Kraftwerksarten ausgeglichen werden kann bin ich für die abschaffung der atommeiler. ABER: damit meine ich nicht den Strom stattdessen aus dem Ausland zu kaufen (von teilweise sehr alten Meilern auch aus dem Osten) sondern inländische.
Was gibt es sonst noch für Möglichkeiten Strom herzustellen?
-Kohlekraftwerke: endliche Energie die mittlerweile aus dem Ausland ihren brennstoff bezieht (ehm, hier gäbs noch genug Kohle!)
-Braunkohlekraftwerke: riesenhafte Umweltzerstörung....
-Öl/Gaskraftwerke: fast 100% abhängigkeit aus dem Ausland, stark steigende Brennstoffkosten, endliche energie.
-Atomkraftwerke: gefährlich, Müll der aufwändig entsorgt/gelagert werden muss.
-Solarenergie: zu geringe effizienz, großer Platzbedarf, schlechte energieverteilung u Speicherung, teuer, ineffiziente herstellung, aber großes weltweite vorkommen an silizium.
Windenergie: hoher platzbedarf, relativ geringe energiemenge pro m², (stört vögel, fische und die grünen)

Tja, das war es doch schon, oder ?
Dann ist da noch das was seid Jahrzehnten (komischerweise) nicht vorankommt: Fusionsenergie Ist streng genommen auch Atomenergie, aber effizienter.

So, und zu der news: ich finds gut... es ergibt ein schnitt was das "volk" will ...Angebot und nachfrage...
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01.06.2008 15:16 Uhr von christi244
 
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Vmax: Das ist ein riesiger Irrtum, dass es echtes Angebot und Nachfrage gibt, denn am Oligopol der internen Absprachen ändert sich tatsächlich gar nichts (erstmal). Was hier geschieht ist im Grunde nichts weiter als das Verschieben den Schwarzen Peters auf den Verbraucher, der die Wahl hat zwischen Pest und Cholera, d.h. will er letztlich weniger bezahlen, so wird er zwangsweise auf Atomstrom zurückgreifen müssen, womit sich dann im Grunde die Strategien eben der besagten Oligopole und ihrer politischen Handlanger (unsere Regierenden) erfüllt haben werden, nämlich die Beibehaltung der Atomkraftwerke und deren Ausbau.

Eines ist klar:
Die Absprachen bleiben und die Abhängigkeiten der Bevölkerung, da keine Alternativen vorhanden sind.
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02.06.2008 01:08 Uhr von stefan_zweig
 
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erst nachdenken! vielleicht wäre es nicht schlecht, sich vorher zu informieren:
zu informieren, bevor man ein ´statement´ abgibt:
es gibt kein physikalisches/ chemisches oder sonstiges verfahren, die halbwertszeit zu verringern: allein für plutonium beträgt sie rund 24.000 jahre - die römerzeit ist gerade 2.000 jahre her!
die reichweite von uranbrennstoffen wird mit ca 70 jahren veranschlagt - schon heute wird mehr verbraucht als gefördert werden kann.
kernfusion? es hat keine ´technologie´ gegeben, an der länger ´geforscht´ wurde - falls sich dieses verfahren - verglichen mit der sonne ein minimaßstab- überhaupt realisieren ließe, dürfte es noch gut und gerne weitere 50 jahre dauern!
ein irrtum übrigens, es würden in einem fusionsreaktor keine strahlenden hinterlassenschaften geben: es wird tritium geben und radioaktives abschirmmaterial aus dem immensen neutronenbeschuss.
ich kenne biblis - auch von innen - und seine veraltete steuerungstechnologie, die jahrzehnte alt ist und für die keine ersatzteile mehr beschaffbar sind!
atomstrom wird ´billig´ sein aber nicht ´preiswert´- die nicht kalkulierten kosten für GAU und abriss zahlt nicht rwe - sondern die allgemeinheit!
zum schluss:
der strommarkt wird in deutschland von 4 konzernen beherrscht: denen passen zentralistische strukturen in den kram - zentralistische strukturen, die aus den dreißiger jahren stammen - deshalb fürchten unternehmen wie rwe auch denzentrale strukturen:
was heisst das?
jeder kann seinen beitrag zur energieeinsparung leisten!
ich selbst produziere rund 70% meines Stroms photovoltaisch, also aus sonnenlicht, die heizung braucht
( brennwerttechnik) 40% weniger energie - techniken, die schon heute verfügbar sind!
die kw strom kann heute 900 g CO2 bedeuten - oder 0 g CO2 - regenerativ hergestellt.
es gibt bundesweit verschiedene anbieter, die - vom tüv zertifiziert - ´grünen strom´ anbieten - rwe ist nicht darunter...warum wohl??
also, erst nachdenken!
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02.06.2008 14:40 Uhr von vmaxxer
 
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stefan_zweig: ( die länge des kommentars finde ich imho ok)

Warum wurde aus der Fusionsenergie denn noch nichts ? Ich denke nicht weil es nicht geht sondern weil es eben gezielt ausgebremst wird. Die energieriesen wollen erstmal das verkaufen was sie haben.. neubau kostet geld was die erstmal nicht bereit sind zu investieren.

Im übrigen produzieren Solarzellen auch co2 ... nämlich bei der Herstellung. 0g Co2 geht nicht.
Solarzellen halten nicht ewig, die Herstellung ist recht aufwändig... der einzige Vorteil ist das das Rohmaterial dafür noch in größeren Mengen verfügbar ist
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04.06.2008 00:06 Uhr von stefan_zweig
 
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artikellänge und erntefaktor: asine:
es gibt fragen, die lassen sich sich nicht in drei sätzen beantworten, wenn sie fundiert sein sollen - ´ich bin dafür/ ich bin dagegen´ ist etwas dürftig!
im übrigen habe ich mich noch NIE in diesem forum geäußert!

vmaxxer:
für die herstellung von solarzellen wird nicht zwangsläuifig CO2 freigesetzt - richtig ist jedoch, dass energie zur herstellung eingesetzt werden muss.
eine solaranlage benötigt nach derzeitigem stand etwa 2 - 3 jahre laufzeit, bis sie die energie erzeugt hat, die für die herstellung aufgebracht wurde.
die lebensdauer einer solchen anlage beträgt aber 20 - 30 jahre - also wird ein vielfaches der eingesetzten energie wieder zurückgewonnen - für die umwelt also ´kein schlechtes geschäft!´
was die fusionsenergie angeht:
die industrie ist bekannterweise ´konservativ´- alte verfahren laufen soooo lange, wie es irgend geht.
im fall der fusionsenergie habe ich da allerdings meine zweifel- temperaturen von einigen millionen grad sind wenig geeignet, für den antrieb von wärmekraftmaschinen herzuhalten- die technischen schwierigkeiten sind immens.
fakt ist: das verfahren - mit ungewissem ausgang!! - wird noch zig milliarden verschlingen - milliarden, die an anderer stelle fehlen werden!

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