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"Linksintellektueller Pseudodialog": G. Wallraff rügt Islamisierungstendenzen

Im Zuge eines Interviews mit der Taz äußerte Schriftsteller Günter Wallraff offene Kritik am Umgang mit dem Islam in Deutschland. Er appellierte an die Moslems, sich kritisch mit ihrem Glauben auseinanderzusetzen. Wallraff sprach von einem "falschen Toleranzrahmen" und dass vieles beschönigt werde.

Er räumte jedoch das Recht zur Religionsfreiheit ein und sprach sich für den Moscheeneubau in Köln aus. Wallraff warnte vor Islamisierungstendenzen, und mahnte, dass bereits in Koranschulen bei Kindern die Abneigung gegen Frauen und Andersgläubige indoktriniert werde.

Auf die Frage des Taz-Reporters, ob er da nicht übertreibe, äußerte Wallraff, das Gegenteil sei der Fall. Wallraff aüßerte speziell im Zusammenhang mit misshandelten muslimischen Frauen: "Viele Linksintellektuelle führen einen Pseudodialog über den Kopf der Leidtragenden hinweg".


WebReporter: rudi2
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Islam
Quelle: www.taz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2008 14:46 Uhr von makabere_makkaroni
 
+12 | -4
 
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Der Mann hat Recht, Religionsfreiheit ist sehr wichtig, doch sie sollte kein Freifahrtsschein für irgendeine Art von Indoktrinierung sein; und dass er an die Gläubigen selber appelliert macht nur Sinn, schließlich sollten die ihren Glauben ja am besten kennen und sich am meisten damit auseinandersetzen.
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30.05.2008 15:18 Uhr von Bleifuss88
 
+6 | -4
 
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Um die Quote von 100% mal aufrecht zu erhalten gebe auch ich hier mal meine volle Zustimmung. Sehr schön ausgedrückt.
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30.05.2008 16:57 Uhr von CHR.BEST
 
+5 | -3
 
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Gut daß es noch Leute gibt, die sich nicht scheuen, dieses Thema klipp und klar anzusprechen und ohne die Dinge durch eine rosarote Toleranzbrille zu betrachten.

Bei vielen Moslems ist offensichtlich keinerlei Selbstkritik in Hinblick auf die eigene intolerante Haltung zu erkennen. Und gerade an den Schulen wird häufig die Abgrenzung statt die Integration gesucht.
Alleine die Aussage des türkischen Präsidenten "Assimilation ist ein Verbrechen" zeigt überdeutlich, daß sehr viele Moslems sich absolut nicht in eine bestehende, nicht-islamische Gesellschaft einfügen wollen - egal wie sehr der Staat die Integration erleichtert.

Es gibt keine andere Alternative dazu als daß die Hauptinitiative für ein friedliches Zusammenleben endlich von den Moslems selber kommt.
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30.05.2008 17:36 Uhr von Soulless78
 
+11 | -7
 
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Religion: gehört abgeschafft.Evulotion ist fakt.Wir leben nicht mehr in höhlen,tanzen mit Stock und Stein ums feuer und beten zu Götzen...Religion bringt nur Kriege,töten für Aberglaube.Es gibt keine Götter!
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30.05.2008 18:12 Uhr von SK_BerSerKer
 
+5 | -2
 
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also ich denke ja immernoch: das die, die an sich nur muslimischen glaubens sind kein problem darstellen, allerdings muss klipp und klar gesagt werden das die menschenrechte in unserem GG nicht umsonst ÜBER der religionsfreiheit steht, denn auch wenn er fast schon gestorben ist sagt der geist der demokratie immernoch "die rechte des einen enden da wo die des nächsten beginnen" und GENAU nach diesem prinzip sollte hier gehandelt werden, wenn einer meint der "westliche lebensstil" seiner schwester währe inakzeptabel dann muss ich im sagen "du nervst, geh auf der autobahn spielen", ich denke damit habe ich meine meinung vorerst gut zur geltung gebracht

BTW. fangt bitte nicht direkt mit "nazi" chants an, das hilft bei misanthropen nicht ;)
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30.05.2008 18:14 Uhr von rwahlen
 
+4 | -1
 
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ich sehe: im moment keine lösung für dieses problem ohne das wir in kauf nehmen unsere rechte aufzuheben...
ich kenne muslims und muslima und komme klar mit denen
ich hab nix gegen türken marrokaner oder sonstwen !

die im nahen osten oder mitten in europa, in den niederlanden, haben aber anscheinend etwas gegen uns !
keine ahnung wie es weiter gehen soll aber unterdrücken lassen im eigenen land werd ich mich nicht

peace!
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30.05.2008 19:51 Uhr von LoneZealot
 
+1 | -7
 
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@ Soulless78: Leute wie Dich nennt man blindwütige Fanatiker.
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31.05.2008 00:20 Uhr von CyG_Warrior
 
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@ Soulless78: "Es gibt keine Götter!"

Naja, ich als Atheist behaupte mal, dass es wahrscheinlicher ist mehrere Götter zu haben als nur EINEN Gott.
Oder kennt irgendwer eine Gattung/Art auf dieser Welt (Menschen, Tiere, Pflanzen), die nur aus EINEM Exemplar besteht?

Aber bevor mir niemand die Existenz eines Gottes /mehrerer Götter irgendwie beweisen kann, laufen bei mir ALLE Religionen unter "Aberglaube". Wobei irgendwelche Bücher oder der Glaube also solcher nicht als Beweis durchkommen.

Also: Einen Gott (oder Götter) zum erscheinen bringen oder die Klappe halten!
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01.06.2008 21:21 Uhr von CyG_Warrior
 
+0 | -1
 
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Komisch "Und Wenn es keinen Gott gibt, wer hat es dir denn ermöglich , jetzt und hier deine eigenen Gedanken, zu verfassen und zu handeln."

Und was ist das für ein Gott, der z.B. es zulässt, dass ein ungenannter Präsident eines der führenden Staaten der westlichen Welt (der sich selbst als äußerst gläubig -an eben diesem Gott- bezeichnet) Kriege lostritt, die zig tausende das Leben kosten?

Was für ein Gott würde zig tausende/millionen von Menschen Aids oder massiven Hunger aussetzen?

Was für ein Gott würde die "Ungläubigen" tolerieren, die ihre Frauen unterdrücken?

Was für ein Gott würde überhaupt Kriege in seinem Namen dulden (Bei den Kreuzzügen angefangen)?

Diese Liste liesse sich noch ewig weiterführen....
WENN es so einen Gott geben sollte, bin ich FROH, Atheist zu sein...DEN würde ich nicht mögen!

Oder aber hat die Schriftstellerin Tanith Lee scheinbar doch recht:
"Den Göttern sind die Menschen gleichgültig" (Zitat).

Aber besser wäre es, wenn man die Religionen langsam abschafft und dem gesunden Menschenverstand sowie der Wissenschaft das Feld überlässt.

Die Religionen hatten ihre Daseinsberechtigung, als sich die "Schöpfung" nur durch Gott/Götter erklären liess und die damalige Menschheit etwas brauchte, um sich die Welt zu erklären, aber nun sind wir ja wohl etwas weiter.

Aber wenn ich mir z.B. die "Kreationisten" in den USA angucke, fürchte ich, dass wir noch etwas länger mit religiösen Irrlehren zu kämpfen haben.

Ist ja nun wirklich nicht so, dass NUR die (einige) Moslems komisch drauf sind...

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