30.05.08 14:20 Uhr
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SPD könnte in Zukunft keine Volkspartei mehr sein

Nach aktuellen Umfragen würden nur noch etwa 21 Prozent der Wähler die Sozialdemokraten wählen. Noch schlechter sieht es für den SPD-Vorsitzenden Kurt Beck aus, den nur 15 Prozent der Wähler als Bundeskanzler wollen.

Bei den Parteimitgliedern selber würden es gerade mal 20 Prozent gerne sehen, wenn der nächste Bundestagswahlkampf mit Kurt Beck stattfindet. Ein Drittel der Bundesbürger glaubt, dass die SPD noch sozial ist.

Mit diesen schlechten Umfragewerten besteht für die SPD die Gefahr, in Zukunft keine Volkspartei mehr zu sein.


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WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Zukunft, Volkspartei
Quelle: www.rp-online.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2008 14:01 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
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Schröders Agenda-Politik zeigt Wirkung! Wem neoliberale Politik gefällt, sollte gleich das Original wählen, die FDP. Mit ihrer wirtschaftsliberalen Politik haben die Sozialdemokraten ihren Markenkern verloren, das rächt sich jetzt.
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30.05.2008 14:29 Uhr von Mistbratze
 
+33 | -7
 
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SPD oder CDU: ist doch egal, die Politik bleibt die gleiche.
Eind Volkspartei ist eine Partei die sich um das "Volk" kümmert und deren Interessen vertritt. Das ist weder CDU noch SPD. Beide Parteien sind nur Interessenvertreter irgendwelcher Wirtschaftsverbände.

Über die Satellitenparteien Grüne oder FDP brauchen wir gar nicht zu dikutieren.
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30.05.2008 14:32 Uhr von Thingol
 
+9 | -5
 
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Wozu braucht man denn "Volksparteien"? Ich wähle die Partei, die mir am meisten zusagt. Ob sie nun eine "Volkspartei" ist oder nicht ist mir doch vollkommen egal. Wäre ja so, als würde ich nur ins Kino gehen, wenn da "Blockbuster" laufen, obwohl die Independence-Filme viel mehr Charme haben. ;-)
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30.05.2008 14:37 Uhr von fhd
 
+12 | -3
 
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@Thingol: Im Kino laufen hauptsächlich "Blockbuster" :)

Die SPD ist alles andere als sozial, obwohl sie das dann doch auf eine sehr linke (linkisch, nicht linkspolitisch) Art zu vertuschen versuchen.

Ich denke nur an die "Zustimmung mit Bauchschmerzen" bei der Vorratsdatenspeicherung. Heuchlerischer gehts ja wohl nich, wenn man sich schon kaufen lässt dann bitte auch dazu stehn.

Was kann man schon noch wählen.... also CDU und SPD kommen für mich nicht in Frage. Vielleicht wähle ich ungültig (sinnlos auf dem Wahlzettel rumkritzeln).

Am liebsten wäre mir ja die Piratenpartei, die Jungs find ich lustig :)
Aber ob dies in die Bundestagswahl schafft...
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30.05.2008 15:06 Uhr von Baststar
 
+3 | -5
 
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@fhd: Wenns mehrere Kinos nebeneinander sind und nur ein Film ist gut, sinds dann immernoch alles Blockbuster? ;-)
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30.05.2008 15:27 Uhr von hossler
 
+7 | -2
 
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Die SPD hat mit ihrer politik ihr Schicksal selbst erwählt.
Ich könnte ihr keine Träne nachweinen. Der Schwächere, bzw. schwache Politik hat nunmal kein Bestandsrecht. Daher ist es nur fair, wenn sie untergeht. 150 Jahre Parteigeschichte in grade mal 10 jahren zerstört.
Ich teile aber nicht die Ansicht der Vorredner. Die Politik ist für mich dann am Ende, wenn eine Beteiligung an Wahlen nicht mehr stattfindet.
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30.05.2008 16:02 Uhr von Slaydom
 
+14 | -1
 
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Die Gründer: drehen sich mittlerweile schneller als ein Kreisel in ihren Särgen.
Was die alles machen grenzt schon an unverschämtheit...


Apropos Volkspartei:

CDU= Arbeitgeber Partei
Die haben sich um die Wirtschaft gekümmert

SPD= Arbeitnehmer Partei
Die haben sich ums Volk gekümmert, aber die Wirtschaft hat gelitten...



So war es vor 20 Jahren noch aber mittlerweile ist das Gleichgewicht echt gestört...

Heute:

CDU=DiätPolitik in die eigene Tasche
SPD= Diät Politik in die eigene Tasche

beide= Verlust von Wirtschaft und Volk völlig egal
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30.05.2008 16:02 Uhr von Highmaster
 
+7 | -7
 
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Ziele des Neoliberalismus: Der Neoliberalismus strebt eine vorwiegend marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung mit den entsprechenden Gestaltungsmerkmalen [5] wie privates Eigentum, freie Preisbildung, Vertragsfreiheit und Gewerbefreiheit an. Der Markt, also Angebot und Nachfrage, sorge nicht nur für die optimale Allokation der Ressourcen, sondern sei unentbehrliche Grundlage für Freiheit und Demokratie (siehe auch Interdependenz der Ordnungen).

Darüber hinaus soll der Staat durch Wettbewerbspolitik für funktionsfähige Märkte sorgen und der Bildung von Monopolmärkten vorbeugen. Wenn der Marktmechanismus versagt oder nicht zu den gesamtgesellschaftlich wünschenswerten Ergebnissen führt, tritt der Neoliberalismus für marktkonforme Eingriffe des Staates ein.

Hauptforderungen des Neoliberalismus sind daher Maßnahmen, die ...
der Monopol- und Kartellkontrolle,
dem sozialen Ausgleich,
der Chancengleichheit,
der Internalisierung externer Effekte dienen sollen.
Der Neoliberalismus wendet sich ausdrücklich gegen jede Art monopolistischer und gruppenegoistischer Machtentfaltung (Lobbyismus) sowie gegen willkürliche staatliche Eingriffe wie z.B. marktverzerrende Subventionen oder Schutzzölle. Weiterhin definiert sich der Neoliberalismus einerseits durch eine scharfe Ablehnung totalitärer Gesellschaftssysteme sowie zentraler Wirtschaftslenkung, anderseits durch eine unmissverständliche Abkehr vom Laissez-faire des klassischen Liberalismus.

Das ist meiner Meinung nach das was D-Land braucht, drum wähl ich Liberal.
Und die 21% für die SPD sind 17% zuviel.
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30.05.2008 16:07 Uhr von hossler
 
+2 | -6
 
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Highmaster: Endlich einer der was von Wirtschaft versteht! Gratulation, auf so jemanden habe ich hier lange gewartet!
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30.05.2008 16:11 Uhr von Jimyp
 
+6 | -6
 
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Wir brauchen wieder eine Diktatur! Ich biete mich als Diktator an! ^^
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30.05.2008 16:55 Uhr von Jimyp
 
+5 | -5
 
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@Netzwerker: Doch, ich bin ja ein guter Diktator! Das Volk würde mich lieben! :D
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30.05.2008 16:57 Uhr von artefaktum
 
+3 | -3
 
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Jimyp befiehl wir folgen! ;-)
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30.05.2008 17:00 Uhr von Jimyp
 
+8 | -2
 
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als Erstes ....... geht alle arbeiten! Baut mir einen Schrein und im Gegenzug senke ich die Benzinpreise auf 80 Cent!
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30.05.2008 17:03 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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@Highmaster: Deutschland ist es immer dann am schlechtesten gegangen, wenn blind Ideologien gefolgt worden ist. Die letzte auf deutschem Boden endete ja bekanntlich vor 19 Jahren. Ich bin gespannt, wieviel Geschirr deine Ideologie noch zerschlagen wird, bis man sich von ihr abwendet. Anzeichen dafür sind bereits zu erkennen.
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30.05.2008 17:42 Uhr von Carro_Funebre
 
+3 | -6
 
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Wundert das Irgendjemanden? Ich glaube doch wohl kaum...

Was die SPD zur Zeit fabriziert, ist doch wohl unter aller Sau.

Wenn ich alleine schon Kurt Beck sehe, dann bildet sich schon die Zornesfalte auf meinem Kopf. Mit dem kann man ja gar nichts anfangen, den kann man nicht mal aufhängen, weil er keinen Hals hat.

Dann stellen die Gesine Schwan als Kandidatin für das Präsidentenamt auf... 70% der Deutschen wollen Horst Köhler wieder als Präsidenten, nur 16 wollen diese Frau Dr. Schwan. Meint die SPD, das sie sich dadurch die Wählerstimmen holt, wenn sie Kandidaten aufstellt, die das Volk nicht will?

Muss jeder selbst wissen, was er wählt, im Endeffekt bewegt sich doch in Deutschland eh wieder nichts, weil die gleichen Parteien wieder an die Macht kommen.

(Ironie an)

Ach nein, ich hab die Linkspartei vergessen, die wird die Politik in Deutschland ja mal von Grund auf umkrempeln.

(Ironie aus)

mfg
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30.05.2008 18:09 Uhr von lopad
 
+4 | -0
 
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Nicht verwunderlich Politik technisch geht die SPD schon lange Hand in Hand mit der Union und das wird den meisten SPD wählern tierisch stinken.

Achja und für Herrn Beck sind selbst 15 Prozent noch zu viel, bloß weg mit dem.
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30.05.2008 18:55 Uhr von maflodder
 
+8 | -0
 
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SPD? Habt ihr euch mal überlegt, dass die SPD den Prügelknaben macht damit die CDU tun und lassen kann was sie will?

Totalüberwachung kommt nur aus der Ecke CDU, Kriegseinsätze, Rente mit 67 usw.

Die SPD, scheint mir, ein gigantisches Ablenkungsmanöver zu sein.

Keine der etablierten Parteien darf gewählt werden, CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP.
Gekaufte Politik haben wir schon zu genüge...
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30.05.2008 19:37 Uhr von Azeruel
 
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Gegenvorschlag an alle die rummeckern: machts besser!

Macht Vorschläge, gründet Initiativen etc. rummeckern kann jeder, aber handeln tut keiner.
Und das schlimmste daran: Die größten Meckerer sind die, mit am wenigsten Ahnung von Wirtschaft, Politik etc. Politik lässt sich nunmal nicht ohne wirtschaftliche Aspekte betreiben, wir leben nunmal im Kapitalismus.
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30.05.2008 19:44 Uhr von Disclosure
 
+3 | -1
 
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"Keine der etablierten Parteien darf gewählt werden, CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP."

Das ist im Grunde auch meine Meinung. Die Frage ist nur wen soll man sonst wählen? Linke? NPD? Auch keine Alternative....

Vielleicht sollte ich mich mal näher über die Piratenpartei erkundigen ;)
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30.05.2008 23:43 Uhr von Wackel_Dackel
 
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SPD: der haben wir die (Peter) Hartz IV Gesetze zu verdanken. Sponsort by VW...
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31.05.2008 00:26 Uhr von Pirat999
 
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Die SPD und die CDU: haben sich so weit von den übrigen Menschen entfernt, von mir aus können Sie auch an der 5 Prozent Hürde scheitern. Und Sie haben es beide nicht verdient, das Wort "demokratisch" in Ihren Namen zu führen.

Was würde wohl Willy Brandt zu den heutigen Politikern der SPD sagen......
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31.05.2008 07:08 Uhr von Celtic24h
 
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SPD ist nur ne andere CDU: Seitdem die SPD sich von dem Volk und dem was sie mal dargestellt hat, weit gelöst hat und sich immer mehr der CDU angenähert hat, ist sie auch nichts anderes mehr als eine Reichenpartei wie die CDU. Das die nun keiner mehr wählt sind sie selbst Schuld.

Die SPD hat sich dem Geldwahn der CDU und dem Egosimus und menschenverachtenden Prinzipien genenüber dem Volk, angepasst.

Die Armen werden ärmer und die Reichen werden reicher.
Mit Hartz4 hat die SPD sich vollkommen abgeschossen.

Daraus resultiert nun das es eine Linke gibt die stärker und stärker werden wird.

Tja, da die CDU schon die Partei der Geldgeier ist, die SPD nur noch ein Abklatsch von früher ist, ist die SPD immer mehr am untergehen.
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31.05.2008 08:54 Uhr von landlord
 
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Wieso in Zukunft? Wir haben zwar Parteien die sich die sich den Schuh gern anziehen würden, nur passen wird er wohl keiner.
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31.05.2008 09:29 Uhr von Carro_Funebre
 
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@ Azeruel: Wir sollens besser machen? Sind wir hochbezahlt, damit wir uns etwas einfallen lassen sollen, damit es dem VOLK besser geht?

Diese Leute sollen Volksvertreter sein und machen Dinge, die der Großteil des Volks nicht will. Sicher ist es gut, nicht auf die Meinung einer kleiner Verbände zu hören, aber wenn es großen Widerstand gegen irgendwas gibt, aus allen sozialen Gruppen, dann denke ich, sollte das schon berücksichtigt werden.

mfg
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31.05.2008 11:33 Uhr von Jean-Dupres
 
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Vollkommener Blödsinn ! ! ! Purer Schwachsinn ! Definition Volkspartei:
"Die Volkspartei als Parteityp kennzeichnet eine Partei, die nicht nur vom eigenen Anspruch, sondern tatsächlich sowohl von Wählern als auch Mitgliedern her im Prinzip für jeden offen ist."

Nichts anderes kennzeichnet eine Partei als Volkspartei aus.

Denn wenn Wählerstimmen eine solch bedeutende Aussagekraft hätten, dann gäbe es überhaupt keine einzige Volkspartei in Deutschland.

Unsere Wahlergebnisse werden schöngerechnet, es gibt immer Prozentangaben die in der Addition aller Werte 100 % ergibt, selbst bei einer Wahlbeteiligung von gerade mal 77% (wie bei der letzten Bundestagswahl 2005).

Korrekte Ergebnisse unter Berücksichtigung der Nichtwähler hätten damals bedeutet:
SPD 26,3 %
CDU 27,1 %
Grüne 6,2 %
FPD 7,5 %
Linke 6,7 %
Wenn eine Partei gerade mal ein VIERTEL der Stimmen aller Bürger bekommt, dann ist das aus Sicht der allgemeinen Bezeichnung Volkspartei garantiert keinen gutes Zeugnis für alle existierenden Parteien.

In unserem Land stellen Parteien eine Regierung die gerade mal von einem Viertel der Bürger erwünscht sind !


Aber Politiker und Umfrageinstitute haben das bisher nicht kapiert.


Übrigends "für jeden offen" bezieht auch die Gesinnung oder Herkunft einer jeden Person mit ein und von diesem Standpunkt aus haben wir sicherlich keine einzige Volkspartei !

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