30.05.08 12:37 Uhr
 716
 

Ärzteverband Marburger Bund: Einheitlicher Nichtraucherschutz gefordert

Den Weltnichtrauertag am 31. Mai macht der Ärzteverband zum Anlass, über deutliche Richtlinien nachzudenken. Er fordert eine klare und deutliche Vorgehensweise beim Nichtraucherschutz.

Der Verbandschef Rudolf Henke wird wie folgt zitiert: "Als Arzt sehe ich die unterschiedlichen Regelungen der Bundesländer mit großer Skepsis, denn Gesundheitsschutz muss sich am Menschen und nicht an Landesgrenzen orientieren".

Nach seiner Meinung ist eine bundesweite Regelungen notwendig. Er versucht, die Bundesregierung sowie die Bundesländer zum Handeln zu bewegen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Do-28
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Bund, Einheit, Marburg, Nichtraucherschutz
Quelle: www.focus.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Alzheimer kann 20 Jahre bevor die ersten Symptomen auftreten feststellt werden
Australien: Ärzte konnten bei einigen Kindern Erdnussallergie heilen
Verseuchte Hühnereier: Noch ein Giftstoff in Desinfektionsmittel gefunden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
30.05.2008 14:38 Uhr von alphanova
 
+9 | -6
 
ANZEIGEN
100%ige zustimmung: der mann hat recht.. hoffentlich wird das noch was
Kommentar ansehen
30.05.2008 15:14 Uhr von Aurinko
 
+8 | -7
 
ANZEIGEN
@Mesantrop: Aber im Gegensatz zu Zigaretten sind Autos nunmal ein notwendiges Übel.
Naja, der Vergleich kommt meistens dann, wenn einem Raucher kein anderes Argument mehr einfällt...
Kommentar ansehen
30.05.2008 18:00 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
Eine Bundesregierung die sich angesichts grosser zahlreicher wirtschaftlicher Probleme mit derart banalen Dingen befasst - und dann noch nicht einmal einheitlich gebacken bekommt ist völlig überflüssig. Ähnlichkeiten mit dem Pfandgesetz, das ständig nachgebessert werden musste wäre reiner Zufall.
Ich erinnere auch an Fr. Merkels Gesundheitsreform vor einem Jahr, die sie als ihre Bestleistung feiern liess.

Ich denke das nimmt doch keiner mehr ernst?
Ich denke dabei auch an die zahlreichen lokalen Verordnungen, dass die Heizpilze nicht mehr im Freien aufgestellt werden durften. Dass gastwirte auf solche Lösungen kommen kann ein Minister ja - nie - vermuten.

Sollte die Regierung nicht wieder mit was einfachem anfangen - z.B. Scherenschnitte oder Lieder singen?
Kommentar ansehen
30.05.2008 19:39 Uhr von POMMES_1989
 
+4 | -6
 
ANZEIGEN
Zustimmung: also Sinnvoll wäre es zumindest, bei dem Thema "Rauchverbot" darf nicht nachgegeben werden, das "Nichtraucherschutzgesetz" muss knallhart durchgezogen werden.

Es fangen nämlich schon einige Bundesländer wieder damit an es zu lockern :(
Kommentar ansehen
30.05.2008 20:59 Uhr von thesithlord
 
+10 | -3
 
ANZEIGEN
jaja: ich stelle hier mal eine simple frage...

wer zahlt dann die 19mrd euro steuereinbuße ???

jetzt könne mich ja die militanten nichtraucher negativ bewerten.
Kommentar ansehen
30.05.2008 21:48 Uhr von DoJo85
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
tja: so ist das nun mal mit föderalismus und der rahmengesetzgebung ..

aber ich bin ja der meinung, dass der staat sich hier nicht einmischen sollte .. gibt wichtigere probleme in deutschland
Kommentar ansehen
31.05.2008 00:27 Uhr von alphanova
 
+3 | -6
 
ANZEIGEN
@sithlord: wenn man die steuereinbußen mit den gesparten gesundheitsausgaben für durch rauchen verursachte krankheiten (lungenkrebs, speiseröhrenkrebs, kehlkopfkrebs, raucherbein usw) gegenrechnet, kommt sogar noch ein plus dabei raus
Kommentar ansehen
31.05.2008 07:35 Uhr von yogibaer73
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
hmm mal wieder Das Nichtraucherschutzgesetz..... also in der jetzigen Fassung, absolut unsinnig und kontraproduktiv.

Man stelle sich vor, der Staat verdient am Tabak sehr viel Geld, gleichzeitig werden Subventionen in Milliardenhöhe an die Tabakindustrie bezahlt und jetzt soll der Staat das Rauchen einschränken? Wie paradox ist dass denn?
Liebe "militante" Nichtraucher, genau ihr seid es, die ebenfalls an der Sucht der anderen mitzahlt. Auch von euren Steuergeldern werden Subventionen an die Tabakindustrie bezahlt, kommt ihr euch nicht ein bisschen...... verarscht vor ? Ich steht für ein Gesetz ein, aber gleichzeitig unterwandert ihr es indem ihr Geld für das gegenteil bezahlt.

Zu den ganzen Studien muss man sagen, dass man ihnen nur im beschränktem Maße glauben kann. Also ob die Ersparnisse im Gesundheitswesen so groß wäre, wage ich zu bezweifeln, aber was Fakt ist, je weniger Rauchen, desto weniger Tabaksteuereinnahmen und glaubt bitte eins, der Staat wird sich das Geld schon irgendwoher holen.

Das nächste ist, dass die Wirte in Deutschland verarscht worden sind und das ist, gerade in einem Land wie Deutschland, absolut beschämend. Jeder pocht auf Rechtsstaat und Meinungsfreiheit und alle schimpfen auf Schäuble aber mal kurz ein Gesetz einzuführen der manche an den Rand der Existenz bringt, da auf einmal will niemand was von Rechtsstaat hören.

Ich arbeite im Gesundheitswesen, also habe ich auch einen Einblick. Jedes Wochenende sind die Krankenhäuser voll mit Hobbysportler (Fußball, Gleitschirmflieger, Wanderer, Kletterer, Skifahrer) die sich irgendwas brechen oder Zerren, komischerweise, dieser Ausfall wird nie erwähnt, so ein Schien-Wadenbeinbruch kostet auch was und vor allem der Pat. kann min. für 4 Wochen nicht mehr arbeiten. Sollten wir jetzt nicht auch konsequent sein und bestimmte Sportarten verbieten bzw. mittels zusätzlichem KV-Beitrag absichern? Den Aufschrei möchte ich hören, zum einen von der Freizeitindustrie und zum anderen auch von unseren Nichtraucher, aber es ist ja schon immer so gewesen, wenn einem irgendwas betrifft sieht die Sache komischerweise immer anders aus.

Liebe Nichtraucher, die deutsche Politik bzw. der deutsche Staat will im Grunde nichts machen in Sachen Rauchen. Zigarettenautomaten, selbst bei Schlecker und Aldi gibt es Zigaretten, ein halbherziges bzw. ein Gesetz dass nur auf Lug und Trug aufgebaut ist um die "militanten" NR bei der Stange zu halten, auf gut Deutsch, Wählerstimmen zu halten.

Bsp. Bayern, das ist das Paradebeispiel. Komplettes Rauchverbot in Gastronomie einschl. Oktoberfest. Nehmen wir an in einem Zelt auf dem Oktoberfest sind 3000 Gäste, nun wollen 500 zum rauchen gehen und 300 wollen vom rauchen wieder rein. Jetzt stellt sich die Frage: Was soll das ? Also in so einem Festzelt wird es nie Ruhe geben, das Aggressionspotential steigt, usw. usw.
Nächstes Bsp.: Nach der Einführung des NRsG in BY verzeichneten die Österreichischen Gastwirte ein Umsatzplus, und siehe da, die Menschen sind einfach ins Nachbarland spaziert um ein Bier zu trinken. Jetzt kommt die Krönung: Als in BY Kommunalwahlen waren und die liebe CSU mächtig verloren hat, auf einmal wurde das Gesetz geändert und zwar zu Gunsten der Raucher und das ist der Beweis, dass es beim NR-Schutz nur um Wählerstimmen geht.

Dann haben die NR immer Behauptet es würde kein Umsatzminus geben bei den Wirten, weil ja angeblich jetzt die NR endlich mal gescheit ausgehen können. Ja wo ist nun das versprochene Umsatzplus? Wo sind die NR welche die Wirte unterstützen wollten? Fragt mal so einen Gastwirt einer Eckkneipe, dem der Stammtisch abgewandert ist und die Stammgäste über 50% Raucher waren. Ich wäre dafür dass jeder NR sich bei einem Wirt der Umsatzeinbußen hat, vorstellen müsste und ihm direkt ins Gesicht sagen muss: Hallo, ich bin ein Befürworter der NRsG und ich bin mitverantwortlich an ihrem Umsatzverlust.

Also zusammengefasst ist das deutsche Beispiel absolut als Schuss in den Ofen zu bezeichnen, es dient lediglich dazu Wählerstimmen zu fangen und zu halten und es geht nicht um die Gesundheit der Bürger, es ist Verarsche von vorn bis hinten und das dumme an der Geschichte: Viele haben es bis heute noch nicht erkannt! Manchmal frage ich mich wirklich ob das Wahlrecht nicht eingeschränkt werden sollte :-)
Kommentar ansehen
31.05.2008 09:56 Uhr von DS-P
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
richtig: Der chef des Maburgerbunds hat recht!

Es kann nicht sein, dass Nichtraucher durch passives Rauchen gesundheitlich beeinträchtigt werden.

Wer rauchen will soll dies tun aber bitte nicht in der Öffentlichkeit.
Kommentar ansehen
31.05.2008 09:59 Uhr von yogibaer73
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
ich finde auch: wenn jemand dummes zeug reden will, soll er das tun, aber bitte nicht in der Öffentlichkeit! Das führt zu Volksverdummung und dies kostet sehr viel, sowohl Geld als auch Nerven :-)
Kommentar ansehen
01.06.2008 20:51 Uhr von ron11
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
sollte: wirklich hart durchgezogen werden, hier in england hat man schon einiges gemacht und wurde positiv aufgenommen, auch das rauchverbot in pubs
Kommentar ansehen
04.06.2008 15:14 Uhr von 102033
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Hallo! Nur Akademiker hier? Es gibt auch noch die arbeitende Gesellschaft für die das Rauchen eine angenehme Pausengestaltung ist!

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Dresdener Firma entwickelt Kraftstoff aus Kohlendioxid und Wasser
Bundesinstitut für Berufsbildung: Schulbildung bei Flüchtlingen schlecht
Deutschem Rucksacktouristen die Einreise in Türkei verweigert & 4 Tage in Haft.


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?