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Verschollenes Gemälde von Tiepolo kehrte in Würzburger Residenz zurück

Der Staatskanzleichef Eberhard Sinner und Bayerns Kunstminister Thomas Goppel (beide CSU) konnten am vergangenen Donnerstag wieder das lange verschollene Altarbild "Die Steinigung des heiligen Stephanus" des Malers Giandomenico Tiepolo (1727-1804) in der Würzburger Residenz zeigen.

Wenn Kunstminister Goppel auf das Bild schaut und an die 2006 durchgeführte Auktion zurückdenkt, wo das Ölgemälde für umgerechnet etwa 620.000 Euro vom Freistaat ersteigert wurde, sagt er voll Stolz: "Das ist ein echter Glücksfall". Das als Hauptwerk Tiepolos geltende Bild misst vier mal zwei Meter.

Die Würzburger Residenz wird jährlich von rund 300.000 Personen besucht und ist stolz darauf, das vom Vater Giandomenicos, Ciambattista Tiepolo (1696-1770), gefertigte weltweit zweitgrößte Deckengemälde (677 Quadratmeter) zu besitzen.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Gemälde, Würzburg, Residenz
Quelle: www.ln-online.de

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30.05.2008 08:58 Uhr von jsbach
 
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Neben der Bearbeitung religiöser Themen wandte sich Giovanni Tiepolo (auch Giandomenico Tiepolo) dabei zunehmend Darstellungen aus den Salons und von den Freizeitvergnügungen der venezianischen Gesellschaft zu.

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