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Nur 30 Prozent der Bauern am Lieferboykott für Milch beteiligt

Wie der Milchindustrieverband mitteilte, beteiligen sich nur rund 30 Prozent der deutschen Bauern am Lieferboykott für Milch.

Abhängig von der Region schwanken die Zahlen demnach sehr stark. Während im Norden nur rund fünf Prozent der Bauern die Milchlieferungen boykottieren, sind es in manchen Gebieten Bayerns 85 Prozent.

Weiter hieß es, dass ausländische Bauern Solidarität zeigen, aber die Lieferungen nicht eingestellt wurden.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Bauer, Milch
Quelle: de.news.yahoo.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2008 09:38 Uhr von kleofas
 
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Milch wegkippen, wenn anderswo Menschen aufgrund von Hunger sterben, ist eine einzige Sauerei. Finde keine Worte dafür.
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30.05.2008 09:52 Uhr von Bokaj
 
+8 | -1
 
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Protest der Bauern: Was sollen die Bauern machen? Nur durch einen Lieferboykott haben sie die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Reden tun sie schon seit Jahren, nur ändern tut sich für sie nichts.
Den Hungernden können sie die unbehandelte Milch leider nicht spenden, sonst würde sie es tun, denke ich.
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30.05.2008 10:12 Uhr von Praggy
 
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ich hab mal gehört: milch ist sondermüll wegen dem fettanteil. und wenn ich es mir recht überlege, das bilgenwasser, was schiffe abpumpen dürfen hat einen maximalen anteil von 15 ppm, d.h. auf 1 topfen öl kommen 15 millionen tropfen wasser... bei milch ist mit ca. 4 % fett bei rohmilch das verhältniss bedeutend schlechter. wer weiss, ob das gut für die kläranlagen ist? einzig was gutes hat die sache, die kälber bekommen echte milch, keinen milchaustauschstoff...
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30.05.2008 10:52 Uhr von nostrad_amus
 
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Jawohl , ich finde es vollkommen korrekt, daß die Milch nicht ausgliefert wird.Wie schon vor mir beschrieben ging das Theater letztes Jahr los.
Eine Milchkuh wächst nicht so allein, so ohne Futter, Hege und Pflege, medizinische Versorgung sind auch nicht kostenlos.
Ich als Verbraucher erwarte das die Milch von "glücklichen, gesunden Kühen kommt.Und, daß das Geld kostet sollte jedem bewußt sein.Ich bin auch bereit mehr Geld für Milch zu bezahlen.Und wer nicht, damals sind die Leute direkt zum Bauern und haben die Milch gekauft.Oki die hält nicht so lang.Aber so umgeht man die Molkereien.Fertig.
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30.05.2008 12:26 Uhr von Talena
 
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@Kleofas: Milch wegkippen mussten die Bauern schon lange. Und die EU interessierte da nicht der Hunger in der Welt. Ein Milchbauer hat eine Quote, die er nicht überschreiten darf. Liefert der Milchbauer mehr Milch als vereinbart, muss er eine Abgabe dafür _zahlen_ (sog. Superabgabe). So kommt es, dass überschüssige Milch weggekippt oder den Kühen zurück gefüttert wird.

Will ein Landwirt sich vergrößern, also mehr Kühe anschaffen, muss er erst seine Quote vergrößern, sprich, Kontingent aufkaufen.

Für Rohmilch bekommt ein Landwirt im Moment etwa 35-40 Cent pro Kilo. Das ist nicht wirklich viel und wenn man bedenkt, dass Kühe ja nicht einfach so von Luft und Liebe leben und Milch geben. Der Landwirt muss leben, die Kuh muss gefüttert, medizinisch versorgt usw. werden. Die Anlagen müssen ordentlich gehalten und gewartet werden. All das sind Unkosten, die durch diese paar Cent aufgefangen werden müssen.

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