29.05.08 16:22 Uhr
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Erste Molkereien haben keine Milch mehr

Folglich des Lieferboykotts der Milchbauern in Deutschland mussten nun erste Molkereien, wie zum Beispiel ein Werk der Firma Bayernland, die Verarbeitung von Frischmilch einstellen.

Zu Engpässen in den Kühlregalen der Supermärkte soll es aber laut des Einzelhandelsverbandes in den nächsten Tagen nicht kommen.

Die Händler hoffen auf eine schnelle Lösung in dem Streit zwischen Milchbauern und Molkereien. Innerhalb einer Woche ist der Milchpreis von 28 auf über 40 Cent pro Liter gestiegen.


WebReporter: DS-P
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Milch
Quelle: www.tageschau.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2008 16:41 Uhr von politikerhasser
 
+7 | -2
 
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Wenn ich Jemanden finde, der meine Monatseinkünfte um 30-40% erhöht, gebe ich davon gerne meinen Teil für die Bauernschaft beim Einkauf ab, aber....
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29.05.2008 16:52 Uhr von flokiel1991
 
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Gut: Zum Glück wird der Streik ein Erfolg. Die ersten Bauern könnten jetzt ja schonmal wieder anfangen ihre Milch zu verkaufen, nun aber für den doppelten Preis^^.
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29.05.2008 16:54 Uhr von Kandis2
 
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Ich frage mich, warum diese ganzen Erhöhungen immer gleich so drastisch sein müssen.
Eine stufenweise Anhebung in kleinerem Rahmen wäre sicher auf mehr Verständnis gestoßen.
Es soll ja jeder für seine Arbeit entlohnt werden, aber die "plötzlichen" Preisexplosionen entbehren m.E. jeder Grundlage.
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29.05.2008 17:05 Uhr von Mistbratze
 
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Genau das: ist auch mein Vorschlag.

Anhebung der Milchpreise in 3 Schritten und im Gegenzug die Abschaffung der Subventionen.

Schließlich behaupten die Bauern immer das Sie von Molkerein ca. 20 cent pro Liter bekommen aber 40 cent in die Milch investieren müssen. Laut Adam Riese dürfte es in Deutschland gar keine Milchbauern mehr geben weil alle insolvent sein müssten. Wenn die Preise dann bei 40 cent pro Liter liegen, dann brauchen Sie auch keine Subventionen.
Die Bauern können von Ihrer Milch leben und der Staat spart Milliarden.
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29.05.2008 17:29 Uhr von fail
 
+3 | -3
 
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Ach was: trink ich halt keine Milch mehr ^^
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29.05.2008 17:55 Uhr von Mac-the-Matchmaster
 
+4 | -1
 
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Zitat Stefan Raab: "Selbst Milchpulver ist mittlerweile so teuer, damits billiger wird wird es mit Koks gestreckt."

Wieso müssen die Preiserhöhungen denn immer so radikal sein? Ich kann mich noch erinnern, vor ein paar Jahren war alles billiger, Lebensmittel, Kraftstoffe einfach alles.
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29.05.2008 17:57 Uhr von Thingol
 
+10 | -0
 
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Ich würde mehr Geld für Milch zahlen: Habe ich keine Probleme mit für den Liter Milch mehr zu zahlen, wenn ich wüsste, dass die Bauern das Geld bekommen. Doch leider hab ich kaum Chancen das zu machen. Wenn ich im Aldi und Co einkaufe geht das meiste Geld eh wieder an den Discounter und die Molkereien. Die Bauern sehen gar nichts von der Erhöhung. Schweinerei. Ich glaub, ich sollte meine Milch jetzt immer auf dem Wochenmarkt kaufen.

PS: Und bevor jemand fragt, nein, ich habe auch kein Geld wie Heu, lebe von Bafög, aber trotzdem heißt das nicht, dass ich alles nur billig, billig, billig haben will.
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29.05.2008 18:13 Uhr von landlord
 
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@Mistbratze: Erklär mir doch mal warum eigentlich die Milch subventioniert wird.
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29.05.2008 18:22 Uhr von Jean-Dupres
 
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Einige habens noch nicht verstanden die Milch wird derzeit nicht teurer weil die Bauern mehr Geld für ihre Milch wollen, sondern weil die Milch knapp wird.

Angebot und Nachfrage !

Und das der Streik ein Erfolg wird bleibt abzuwarten, keine Milch zu liefern kostet die Bauern auch ein heiden Geld, den die Kühe müssen gemolken werden und die Milch kann man nicht ewig aufbewahren und die Kühe müssen trotzdem weiter gefüttert werden, da entstehen Kosten. Wer wird diese Kosten tragen ?! Die Molkereien ganz sicher nicht...
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29.05.2008 18:35 Uhr von CHR.BEST
 
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Jepp: Der Staat saugt das Land aus und macht die Arbeit hierzulande extrem teuer. Milchwirtschaft ist sehr arbeitsintensiv und die übrigen Lebenshaltungskosten steigen auch immer schneller. Kein Wunder daß die Bauern irgendwann kein Land mehr sehen.

Von mir aus steigt der Liter Milch im Supermarkt auf 1 Euro, wenn diese Preissteigerung auch beim Bauern ankommt. Der Staat verdient dadurch ja auch wieder an der Mehrwertsteuer mit und soviel Milch wird nun auch wieder nicht getrunken.

Gleichzeitig müßten aber endlich auch die Agrarsubventionen in der EU gestrichen werden. Es kann nicht sein, daß das meiste EU-Geld für ein paar Prozent der Bevölkerung ausgegeben wird und davon wieder das meiste für die großen Landwirtschaftsbetriebe, die am wenigsten diese Unterstützung bräuchten.

Würde man diese Ersparnis 1:1 an die Bürger weitergeben, hätten sie auch genug Geld um teuerere Lebensmittel zu bezahlen. Es gäbe keine ungerechte Wettbewerbsverzerrung mehr, viel unnütze Bürokratie würde wegfallen (und etliche hochbezahlte Beamte arbeitslos ;-) und die Bauern können wieder von ihrem Beruf ordentlich leben denn Milchseen und Butterberge gibt es ja schon längst nicht mehr, im Gegenteil.
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29.05.2008 20:50 Uhr von Obersalzberg
 
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Was soll das alles Ich weiß gar nicht was das soll. Ich zahle gern ein paar Cent mehr für gute Milch. Die Bauern wollen doch auch leben, schließlich ist deren Arbeit nicht einfach. Meistens kaufe ich eh Bio-Milch die etwas teurer ist.
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29.05.2008 22:02 Uhr von klaus_juergen
 
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In anderen Ländern der Welt sterben stündlich Kinder an Hunger und die Bauern kippen ihre Milch auf den Acker. Sorry, dafür habe ich Null Verständnis. Das kann es doch wohl nicht sein. Selbst wenn man versucht sich in die Situation der Bauern reinzudenken, Lebensmittel gehören nun mal nicht vernichtet, um seine Forderungen nach Profit durchzusetzen.
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29.05.2008 23:46 Uhr von KillA SharK
 
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keine billige Schrottmilch mehr kaufen: und auch keinen billigen Joghurt etc.

und wenn den Molkereibetrieben erst einmal richtig die Milch ausgeht, dann passiert vielleicht endlich etwas für die Bauern.

Einerseits kämpfen Landwirte um ihre Existenz, anderswo schaufeln sich Unternehmen wie "´Müller Milch" das Geld in die Taschen.
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29.05.2008 23:47 Uhr von Metal_Invader
 
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@ klaus_juergen: Damit hast du natürlich recht. Nur handelt es sich dabei um eine Aktion, die nur eine bestimmte Zeit anhalten wird.
Auch wen die Milch nicht weggekippt, kommt davon ja auch nichts in Afrika an, weil der Mensch nunmal nicht gerne teilt... . Den meisten ist in Deutschland ja auch ziemlich Latte, wo und wieviele Menschen an schmutzigem Wasser und Essensmangel sterben.
Hört sich hart an, ist es auch aber so ist nunmal die grausame Realität.
Wir verrecken zu tausenden, weil wir zuviel futtern und andere weil sie zu wenig bekommen. Nennt mich makaber aber irgendwie ist das auch wieder nen ausgleichende Gerechtigkeit.
Wenn ich mir angucke, wieviel bei uns an Lebensmitteln auf den Müll kommt, dann überkommt mich auch öfter mal ein schlechtes Gewissen. Aber der Mensch hat ja die komische Eigenschaft alles verdrängen zu können und so kann man sein Leben in Ruhe weiterleben.
Wer immer an alles Leid in der Welt denkt, der wird doch bekloppt im Kopf.

Nur irgendwann, wen die Menschheit weiterhin zu ransant wächst, dann ist nichts mehr mit Augen zu und durch, Dann stehen die ausgehungerten Menschen plötzlich bei uns an der Tür. Die Italiener und andere Randstaaten der EU bekommen das ja heute schon zu spüren (jedenfalls nen lauen Vorgeschmack).

Ach was bin ich heute herrlich Depressiv und schlecht gelaunt :).

Zum Topic kann ich mich nur anschließen, dass ich einen höhreren Preis für gerechtfertig halte und die Bauern unterstütze.

Ich hoffe die ziehen ihren Kampf bis zum Ende durch. So können sie den Deutschen mal zeigen das sich kämpfen doch noch lohnt (nicht das was ihr jetzt denkt ;)).
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30.05.2008 00:27 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Merkwürdig ist dennoch, dass die Chinesen plötzlich viel Milch wollten (mal abgesehen davon, dass Chinesen das Enzym zum Laktose-Abbau fehlt - sie bekommen Bauchschmerzen).
Dies war die erste Erklärung, für die Preiserhöhung: Der steigende Bedarf der Chinesen.
Merkwürdigerweise hat sich dies nun völlig ausreguliert und die Milch steht im Überangebot in den Supermärkten - das war der Grund warum der Preis wieder fiel.

Oder kurz gesagt: China kauft viel Milch - Preis steigt - im Supermarkt gleichzeitig Überangebot - Preise sinken - Landwirte streiken.

Irgendetwas stimmt da nicht, der "angeblich" hohe Bedarf der Chinesen vor wenigen Wochen wäre doch heute nicht schon wieder ausreguliert mit gleichzeitigem Überangebot in den Supermärkten. Oder haben die Chinesen die Milch wieder nach Deutschland zurückverkauft?
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30.05.2008 09:14 Uhr von Grombur
 
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was mich an der ganzen Sache vernt ist: dass die bauern die Milch einfach wegschütten, denke die kann man auch besser zu trockenmilchpulver verarbeiten und dann in die 3te welt schickenm, die würden sich wohl riesig dadrüber freuen.
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31.05.2008 12:41 Uhr von Swaneefaye
 
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ich mag: die milch aus dem laden sowieso nicht, alles wiederliche wässrige plörre... in hannover gibt es einen tollen milchmann da kriegt man sogar noch rahmige milch, wiklich das beste was man sich an milch vorstellen kann. und da bezahl man dann auch fünf euro für drei liter milch... in meinen augen ist das günstig... ich kann die milchbauern aber wirklich verstehen... liefern unmengen an ´guter´ milch und kriegen nichts dafür...
ich bin gerne bereit mehr zu bezahlen... ach ja ich bin student und lebe von einem geringen einkommen, das mir meine eltern stellen... wenn ich mehr haben wollte m+üsste ich arbeiten gehen... habe ich aber nicht... dennoch wer gute milch haben will, wer gute milchprodukte haben will, soll gefälligst auch mehr bezahlen... vorausgesetzt es wird auch so verteilt, das alle was davon haben
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01.06.2008 17:39 Uhr von marshaus
 
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nun ja: am ende wird der verbraucher alles zahlen, aber haette man das nicht vorher verhindern koennen...........wie hier schon erwaehnt wurde...stufenweise erhoehen

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