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München: Ein vermeintlich einfacher Kelch vom Flohmarkt entpuppt sich als Zarenbecher

Auf einem ihm nicht mehr nachvollziehbaren Flohmarkt hatte ein Münchener einen vermeintlich einfachen, kelchförmigen Becher erstanden; für eine geringfügige Eurosumme, die er dem Anbieter damals gab.

Jetzt ergab eine fachliche Begutachtung, dass es sich dabei um einen Kelch aus der Zarenzeit handelt. Der Wert des Trinkgefäßes liegt bei etwa 13.000 Euro. In der TV-Sendung des Bayerischen Rundfunks "Kunst & Krempel" klärten Experten die Herkunft des Kelches.

Der Becher, versehen mit einem Goethezitat und einem eingravierten Namen, stammt aus dem Jahr 1883. Gefertigt wurde er von dem berühmten Silberschmied Sazikov, der auch der Juwelier des Zaren war. Ein weiterer Experte fand zudem heraus, dass das Oberteil des Kelches aus purem Gold ist.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: München, Flohmarkt
Quelle: www.tz-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2008 12:44 Uhr von Lil Checker
 
+28 | -1
 
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Hehe: Es gibt schon Mensche, die erinnern mich an Gustav Gans. So ein Glück..... für vll 5 Euro nen Kelch im Wert von 13.000 Euro erstanden. Glückwunsch, spiel mal Lotto ;-)
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29.05.2008 12:58 Uhr von Jaecko
 
+20 | -1
 
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Der Flohmarktverkäufer wird sich nach der TV-Sendung (wenn er sie gesehen hat und den Kelch wiedererkannt hat) wohl ziemlich in den Hintern beissen...
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29.05.2008 13:42 Uhr von nettesMädel
 
+10 | -1
 
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@gutmensch: Wenn du öfters auf Flohmärkten nach Sachen suchst, kann es schon sein, dass du nach einiger Zeit nicht mehr weisst, woher das Teil ist! Zumindest geht es mir so!

Aber so ein Glücksgriff ist vermutlich sehr sehr selten - meistens wird ja bei Flohmärkten nur Ramsch angeboten....außer bei so genannten Antik-Trödelmärkten, aber da wissen die Verkäufer ganz genau, was wieviel Wert ist und man kann kein Schnäppchen machen. Vermutlich hat der Verkäufer des Kelches das Teil geerbt und fand es nur hässlich und wollte es los werden.....

Glück muss man haben....
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29.05.2008 21:04 Uhr von Elessar_CH
 
+6 | -1
 
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@ gutmensch: Wenn er das Ding geklaut hätte, hätte er es wohl kaum im Fernsehen gezeigt.
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30.05.2008 12:13 Uhr von Mario1985
 
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ob er den Kelch behalten kann: ist ne andere Sache, Rein zivilrechtlich kann der vorherige Eigentümer den Vertrag wieder anfechten........und somit wieder Rückgängig machen.....aufgrund dieses Irrtums
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30.05.2008 14:45 Uhr von Unding
 
+2 | -1
 
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mario1985: da musst du aber nochmal über die bücher denn deine aussage stimmt nicht.

1. preisausschrieb ist unwesentlich (ausser bei groben irrtümern über 20% wertunterschied)
1. wird geschlagen sofern der ehemalige besitzer den wert des bechers tatsächlich für sagen wir mal 6 euro hielt. Da er ihn ja nicht hat schätzen lassen ist das der fehler des verkäufers.

Hier könnte man fast sagen Unwissenheit schützt vor strafe nicht resp. vor gewinnausfall
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30.05.2008 20:25 Uhr von Mario1985
 
+0 | -0
 
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@unding: okay sorry, aber ich meine dass meine Behauptung so richtig wäre, denn hier liegt ein Irrtum über die wesentliche Eigenschaft vor und somit auch anfechtbar nach §119(2) BGB ist. kann mich natürlich auch irren(dann erbitte ich korrektur), denn bin ja noch am Lernen.......
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31.05.2008 00:28 Uhr von CHR.BEST
 
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@ Judas II: Und dann vom Finanzamt eine Aufforderung bekommen, 160 Mrd. Euro Steuern nachzuzahlen ;-)

Wenn man diese Sendung "Kunst oder Krempel" mal öfters verfolgt, wird man feststellen, daß die wenigsten Kunstbesitzer zuviel bezahlt hatten (falls es nicht gerade ein Erbstück oder dergleichen war). Wenn man sich ein wenig kundig macht ist Kunst eine relativ sichere Investition und macht auch noch Freude.
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31.05.2008 15:08 Uhr von Cpt.Max
 
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@mario + unding: Um das mal mit der möglichen Anfechtung richtig zu stellen:

In diesem Falle besteht für den Verkäufer durchaus ein Anfechtungsrecht...
Unding hat zwar insofern Recht, als dass der Preis allein noch keinen Anfechtungsgrund liefert...jedoch haben wir vorliegend einen Irrtum über die Herkunft des Kelches, was wiederum einen wertbildenden Faktor darstellt. In solchen Fällen gewährt die Rspr. ausnahmsweise ein Anfechtungsrecht gem. § 119 II BGB...
Mal schauen ob der Verkäufer davon Wind bekommt...

In diesem Sinne
Cpt.Max (Dipl. Jur. Univ)
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31.05.2008 16:06 Uhr von Mario1985
 
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@Cpt. Max: danke, bin grad für BGB am pauken und hatte schon Angst, dass ich mir das falsch reinprügel bzw garnicht verstanden habe(bin halt nur Steuerstudent)

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