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Köln: Proteste gegen Ausbeutung von Arbeitern in China laufen an

Am gestrigen Mittwoch stellten Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften in Köln ihre Protestaktion gegen die Ausbeutung chinesischer Fabrikarbeiter vor. Im Fokus stehen unter anderem die deutschen Konzerne Adidas und Puma.

Eine chinesische Bürgerrechtlerin kam extra aus Hongkong, um über den aktuellen Stand ihrer Recherchen zu berichten. Mit Subunternehmen werden selbst minimalste Arbeitsschutzbestimmungen unterlaufen. Die Arbeiter müssen bis zu 1.500 Markenschuhe pro Tag herstellen, berichtete Wong.

Die Aktion soll im Vorfeld der Olympischen Spiele auf die Situation chinesischer Arbeiter hinweisen. Kritiker des Systems werfen den westlichen Konzernen Verlogenheit vor.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Köln, Arbeit, Protest, Arbeiter, Ausbeutung
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2008 10:28 Uhr von claeuschen
 
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Es ist schon erschütternd, wenn man sich die Arbeitsbedingungen in China vor Augen führt. 1500 Schuhe pro Tag und das jeden Tag. Da ist man mit spätestens 40 kaputt. Aber bei Millionen so genannter "Wanderarbeiter" (moderne Arbeitssklaven) dürfte das Problem weiter bestehen. Vielleicht wird ja die deutsche Öffentlichkeit sich dieser Situation etwas bewusster. Das wäre nicht nur im Sinne der Ausgebeuteten.
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29.05.2008 12:23 Uhr von uhrknall
 
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Sklaven in Asien: Leider sind die beiden Firmen wohl nur die Spitze des Eisbergs.

In vielen Manufakturen herrscht militärischer Drill. In monotoner Handarbeit werden billig Markenprodukte hergestellt, darunter welche die den Aufdruck "Made in Germany" bekommen.
Die Auflagen der Arbeiter gehen bis ins spärliche Privatleben hinein.
Auch in anderen asiatischen Ländern wird derart produzieren lassen, wo sogar auch Kinder ausgebeutet werden. Neben Marken-Sportklamottenherstellern auch im Auftrag von bekannten Lebensmittel-Discountern.
Wenn man dann unsere Medien in Sachen Menschenrechte verfolgt (Schuld sind immer die anderen), könnte man sich direkt ein wenig schämen, wenn man andere Länder besucht. Obwohl man selbst nichts dafür kann.

Ich bin froh über jeden dort drüben, der einen normalen Job findet oder sogar selbständig ein kleines Geschäft, ein Restaurant, einen Fahrrad-Verleih o.ä. führen kann und in Würde alt wird.
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29.05.2008 13:36 Uhr von Kaputtschino
 
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Das China-Prinzip: Sprich: andere Länder für die Ausbeutung der eigenen Arbeiter verantwortlich zu machen. Für China gibst nur Arbeiter die Schuhe herstellen und die sind bei Adidas beschäftigt. Und überhaupt ist Adidas an allem Schuld... Ich mein 1,3 milliarden Menschen!! Wenn die alle Schuhe herstellen würden, das wär ja schlimm....0, was weis ich werden von westlichen Firmen augebeutet. 99,9 % von den kommunistischen Menschenverachtern.

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