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Autohersteller Tata plant Airbags für 6,50 Euro im Nano zu verbauen

Jährlich sollen die Zulieferfirmen von Autoherstellern auf Druck dieser die Preise um bis zu fünf Prozent senken.

Der indische Autohersteller Tata hat nun einen Auftrag an die Firma Autoliv vergeben. Diese baut rund ein Viertel aller Airbags weltweit. Für normale Billig-Autos liegt der Preis eines Airbags bei wenigstens 95 Euro.

Tata fordert allerdings einen Airbag für lediglich 6,50 Euro pro Stück. Grund ist der günstige Verkaufspreis des Tata Nano, der für 1.700 Euro verkauft werden soll. Allerdings, so ein Sprecher von Tata, sollen die Sicherheitsstandards trotz des günstigen Preises erfüllt werden.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Euro, Autohersteller, Airbag, Nano, Tata
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2008 19:44 Uhr von Yuggoth
 
+3 | -3
 
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Das verlangt eine Grätsche zwischen TÜV und Shareholder für den Hersteller des Airbags, sparen auf Teufel komm raus, das ist das bestreben der Firmen die nur von Quartal zu Quartal denken und das meißt auf Kosten des Endkunden.
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28.05.2008 20:19 Uhr von datenfehler
 
+4 | -12
 
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eben "und das meißt auf Kosten des Endkunden."

Da wird MEIßT gespart auf Teufel komm raus; ja sogar der Duden wird nicht gekauft und dann kommt meißt (<-!!!) nichts Gutes dabei raus...
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28.05.2008 20:59 Uhr von Jimyp
 
+2 | -8
 
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Wozu einen Airbag in diesen unsicheren Autos? Macht eh keinen Sinn!
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28.05.2008 22:32 Uhr von Snak3
 
+5 | -3
 
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6,50 € ? Ist das dann die Variante Airbag zum selbst aufblasen...? ^^

Aber immer noch besser Billig-Airbag als gar kein Airbag.
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28.05.2008 23:03 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -1
 
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Sich zu Tode Sparen: Das bekommt mittlerweile eine ganz neue Bedeutung.

Fleischhersteller bieten Gammelfleisch an, weil der Konsument billig haben will. -> Gesundheitsgefahr.

Billigflieger sparen oft nicht nur beim Essen, sondern auch bei Wartung und Qualität der Pilotenausbildung. -> Eine Frage der Zeit, bis da der erste Crash kommt. Bisher ist vermutlich deshalb nichts passiert, weil die Technik mittlerweile ziemlich gut ist.

Autohersteller sparen bei Airbags. -> Kann man dann auch gleich ganz weglassen und ein Kopfkissen aus selbstgerupften Hühnerfedern aufs Lenkrad binden. Das käme noch billiger.

Kaffeemaschinen-Hersteller und Toaster-Produzenten sparen an der Sicherheit. -> Sieht man ja oft in Tests, was passiert, wenn dann aus Versehen das Toast vergessen wird. Es fängt manchmal das Gerät an zu brennen.

Wann kapiert der Verbraucher, daß Qualität seinen Preis hat. Zumindest bei Produkten, bei denen die Produktionskosten auf einem bestimmten Level liegen, die man nicht unterbieten kann.

Ein Plasmafernseher oder ein Schrank, der B-Ware ist, tut nicht weh und gefährdet i.a. nicht.

Bei Produkten zu sparen, wo Gesundheit oder Leben des Verbrauchers von abhängen, ist an Idiotie eigentlich nicht zu überbieten. Dann lieber auf das Produkt ganz verzichten.
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28.05.2008 23:31 Uhr von hans_peter002
 
+0 | -0
 
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@no_trespassing: stimmt mit deinem beitrag voll überein, doch möcht ich doch hinzufügen, dass auch ein brennendes Plasmafernseher großen schaden anrichten kann ;-) also da vielleicht nicht auch nur sparen
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29.05.2008 00:06 Uhr von newley
 
+5 | -0
 
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an der realität vorbei ? einige kommentare zeigen doch eine ziemliche ignoranz...

vielleicht sollten die verfasser mal ihr "dritte welt" denken ablegen ,und realisieren , das es inzwischen auch in deutschland mehr als genug menschen gibt , die sich nicht einmal einen dacia für (neupreis) knapp 9000 euro leisten können.

um zur arbeit zu kommen,bzw diese dadurch behalten zu können, wären wohl viele froh ein neues auto für knapp 2000 €
kaufen zu können . eu sicherheitsstandandards sind da wohl eher zweitrangig.

das ganze erinnert gut an eine berühmte aussprache ,die marie antoinette zugeschrieben wird:

"Majestät," erklärte der, "die Leute hungern, sie haben kein Brot."
"Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen."
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29.05.2008 08:01 Uhr von saber_
 
+4 | -0
 
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meint ihr nicht das eure kommentare leicht uebertrieben sind?

ihr wisst zwar das ein airbag 95€ kostet....
aber wisst ihr denn auch was der hersteller damit fuer einen gewinn macht?


nehmt doch einfach mal eine bmw frontstossstange als beispiel.
das isn lackierter haufen plastik...materialwert keine 5€...
produktionskosten keine 5€....
nun kommen die kosten fuer die spritzgussform...diese haelt so 150k stueck aus...und kostet vllt 500 000€... also nochmal 5 € drauf...
dann hauen wir nochmal 5 imaginaere euros fuer die belegschaft drauf...und 5 fuers lager... und 5 fuern strom...

sind wir bei 30€... sagen wir einfach mal das auch noch der hausmeister bezahlt werden soll...50€!

und diese 50€ sind sowas von ueberdimensioniert...der reale preis liegt um ein vielfaches drunter!

muesst auch bedenken das es sich hier um ein ERSATZTEIL handelt...und die entwicklungskosten werden idr schon durch den kauf des automobils gedeckt...

bmw aber verkauft das teil fuer mehrere hundert euro... hab keinen genauen preis im kopf, aber ich wuerde mich nicht wundern wenns an die 500 waeren?

wie ihr seht ist da eine riesige kluft zwischen den beiden preisen...wer also sagt euch das man nen airbag nicht auch fuer 6.5€ zusammenbauen kann?
zwar mit minimalsten gewinnen, aber das is die sorge des bwl´ers...

muesst auch bedenken das man mit 6.5 € in manchen laendern auch ne zehnkoepfige familie auch 2 monate lang durchfuettern kann...
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29.05.2008 11:50 Uhr von nostrad_amus
 
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Airbag für sechsfuffzig: Der Schutz ist dann auch sechsfuffzig.
Mein Gott, ich glaube, falls das so weitergeht, werden bald an den europäischen Häfen containerweise chinesische Wanderarbeiter importiert um so billige, moderne Arbeitssklaven zu bekommen.Ei ei ei, aber so ist das mit der Globalisierung.
WER BILLIG KAUFT, KAUFT ZWEIMAL.
Von Arbeit sollte man leben können und nicht nur für die Arbeit leben.
Ein Arbeitsvertrag ist heute soetwas wie eine Hochzeit mit dem Unternehmen.Denkt mal drüber nach.
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29.05.2008 14:50 Uhr von Unrealmirakulix
 
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absolut meine Meinung: so ein "Auto" ist mir viel zu unsicher, ein alter Benz oder Volvo sind für den Preis besser.
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30.05.2008 00:42 Uhr von darkslide89
 
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klasse idee ein auto mit so niedrigen sicherheitsanforderungen mit einem airbag "aufzuwerten"
wenn ein airbag in einem billigauto 95€ kostet und man sich hier schon unsicher ist ob das wirklich was bringt... ältere airbags (vllt auch noch aktuelle?) führen häufig zu verbrennungen, da alle mit hilfe eines sprengsatzes ausgelöst werden und dann noch dazu eine (zwangsweise durch den niedrigen Preis) einfache Elektronik... also ich will des teil nicht bei 100km/h in die fresse bekommen... gibt ja auch n grund wieso die nur in der fachwerkstatt getauscht werden dürfen, weil es selbst da vorkommt dass so ein teil losgeht
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01.06.2008 23:08 Uhr von Enryu
 
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ui 6,50: wenn die 6,50 nicht die wocheneinnahmen mancher dritte welt länder darstellen würden, wäre es tragbarer.
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02.06.2008 08:31 Uhr von maki
 
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Die Aufregung ist lächerlich Airbag = Airbag, die werfen (allein schon aus Kostengründen) nicht einfach ein zweites Fliessband für "Billigairbags" an.

Ach ja, grad mal nach der Quelle geschaut - seid Ihr dooof?

Nix mit 6,50 - wenn man den BILD-Faktor einrechnet, sind das 27,-

Und da verdient sich der Hersteller immer noch ne goldene Nase dran (Masse machts).
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04.06.2008 15:34 Uhr von marshaus
 
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ist das nicht ein bischen zu billig....kann mir nicht vorstellen das die etwas taugen sollen
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04.06.2008 18:12 Uhr von maki
 
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Pure Massenfertigung - passt schon. :-):    

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