28.05.08 16:29 Uhr
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Gregor Gysi: Bundestag beleuchtet DDR-Vergangenheit

Marianne Birthler beschuldigte Gregor Gysi "anhand der Unterlagen in ihrer Behörde", dass dieser inoffizieller Mitarbeiter der Stasi war.

Gysi dagegen weist den Vorwurf zurück, Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Stasi gewesen zu sein. Er behält sich vor, gegen Marianne Birthler juristische Schritte einzuleiten. Ob es dazu kommt, stehe noch nicht fest, da er einen Schauprozess fürchte.

Der Bundestag wird nun am Nachmittag auf Antrag der Koalitionsfraktionen über die Stasi-Vorwürfe gegen Gysi debattieren. In der Debatte geht es um das Jahr 1979 und ein Treffen Gysis mit seinem damaligen Mandanten, den DDR-Dissidenten Robert Havemann, und einem weiteren Regimekritiker.


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WebReporter: H311dr1v0r
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundestag, DDR, Vergangenheit, Gregor Gysi
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2008 16:39 Uhr von Noseman
 
+16 | -3
 
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Der Verfassungsschutz: kann Parteien verbieten? Wow, wieder was dazu gelernt.

Und "herausgekommen" ist bis jetzt gar nichts. Ich sehe die "aktuelle Stunde" live auf Phönix.

Bisher endlos immer wieder die gleichen Reden der Politiker der etablierten Parteien: Gysi müsse jetzt beweisen , dass er unschuldig sei, sagte Thierse zuvor im Interview (tolle rechtsstatliche Einstellung!).

Und immer wieder wird Gysi vorgeworfen, dass er dauernd klagen würde gegen jene, die ihn als IM bezeichnen. (Na klar, sie selber würden sich ja ungerechtfertigte Anschuldigungen sich gefallen lassen. Merkte man immer wieder).

Was diese Politiker da mit Gysi abziehen, ist nichts anderes als das was die Stasi früher mit ihren politischen Gegnern gemacht haben.
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28.05.2008 16:58 Uhr von JCR
 
+14 | -2
 
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Die Linke verbieten? Wie gesagt, dann sollte man aber auch gleich die CDU verbieten, von deren Abgeordneten genügend, inklusive der Kanzlerin, in Stasi- uns SED-ktivitäten involviert waren.
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28.05.2008 17:06 Uhr von Draco Nobilis
 
+15 | -1
 
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Na klar: "Gysi müsse jetzt beweisen , dass er unschuldig sei, sagte Thierse zuvor im Interview"

Seit wann muss man beweisen das man unschuldig ist?
Hier gehts echt langsam los-.-

Und wie schon gesagt wurde, in der CDU und SPD sitzen sicher genausoviele ehemalige STASI Mitarbeiter oder Involvierte.
Aber den Linken kann man ja wirklich immer alles vorwerfen.
Hauptsache ohne Beweis alle schlechtreden.
Wenn Marianne Birthler Beweise hat dann raus damit, alles andere ist Rufmord.
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28.05.2008 17:11 Uhr von SK_BerSerKer
 
+5 | -1
 
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muss euch beiden recht geben: auch wenn ich von gysi auch kein großer freund bin aber die anderen gehören auch verboten
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28.05.2008 17:12 Uhr von xjv8
 
+14 | -0
 
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Was ich: immer sage, bist du in der richtigen Partei, spielt deine Vergangenheit keine Rolle mehr. Die sollen den Mann endlich in Ruhe lassen, oder stichhaltige Beweise vorlegen.
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28.05.2008 17:33 Uhr von Jimyp
 
+1 | -12
 
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28.05.2008 17:41 Uhr von dragon08
 
+11 | -2
 
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Das klingt eher: Wir haben Angst vor der nächsten Wahl , das die Linken zu viele Stimmen bekommen !

Ich kann das mit der STASI-Vergangenheit langsam nicht mehr hören , ist ja eine Analogie ( oder wie sich das nennt) auf Böser Deutschen im WW-II

Und wer die Linken verbieten will , muß die anderen Halsabschneiderpateien auch gleich mit verbieten !
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28.05.2008 17:42 Uhr von meisterthomas
 
+8 | -1
 
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Mutmaßungen. Marianne Birthler ist keine Richterin und die Birthler-Behörde kein Gericht. Deren Mutmaßung nach Aktenlage läßt sicher auch noch andere Interpretationen zu.

"Die betreffenden Unterlagen gälten einem Inoffiziellen Mitarbeiter, und der könne nach Aktenlage nur Gregor Gysi gewesen sein." -- Das ist zweifellos eine Mutmaßung.

Was dabei heraus kommt ist wieder mal viel tam tam um nichts.

http://www.shortnews.de/...
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28.05.2008 17:55 Uhr von Jimyp
 
+3 | -13
 
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28.05.2008 20:08 Uhr von Jimyp
 
+1 | -9
 
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@LordRoscommon: Natürlich, Gysi ist ein lupenreiner Demokrat und hat nichts mit der Stasi zu tun gehabt!

Die Roten drehen sich immer alles so, wie sie es sehen wollen und haben natürlich immer Recht!
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28.05.2008 21:40 Uhr von T¡ppfehler
 
+4 | -3
 
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Der Stasi war es jedenfalls egal, ob Jemand etwas: Verbotenes gemacht hatte, oder nicht. Die Reihenweise Leute inhaftiert, die einfach nur eine andere Denkweise hatten. Meine Eltern waren beide im Stasi-Knast. Meinetwegen könnten alle ehemaligen Stasi-Leute in der Hölle schmoren. In den Bundestag gehören sie jedenfalls nicht. Dass Gysi zumindest gute Stasi-Kontakte hatte, wird man wohl kaum bestreiten können. Falls er wirklich damit andere Leute belastet hat, muss er dafür gerade stehen. Bei den Untersuchungen bitte nicht die anderen Volksvertreter vergessen. Leider hat die Vergangenheitsbewältigung bisher überhaupt nichts gebracht, sonst dürfte es keine Neo-Stasi-Leute, wie Schäuble geben. Unsere Politiker sind schon korrupt genug, man sollte denen auch mal zeigen, dass nicht alles toleriert werden kann.
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28.05.2008 22:12 Uhr von MasterM
 
+5 | -1
 
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gähn: ja tolle News. Jetzt hat es die Regierung wieder mal geschaft von den wesentlichen Themen abzulenken. Mir scheint, als hätten die einzelnen Parteien so langsam angst vor den Linken. Sonst würden sie nicht versuchen die Partei nach einander auseinander zu nehmen. Kann den Hype garnicht verstehen. Dann war er halt IM Gysi, na und Scheuble ist "offiziell" ein Arsch. Da macht auch keiner was gegen.

Ich freu mich schon auf den ersten Stasi-Akten-Bericht über unsere Frau Bundeskanzler^^ Aber solche News werden ja bekanntlich vertuscht.
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29.05.2008 00:39 Uhr von CHR.BEST
 
+3 | -1
 
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Die halbe DDR-Bevölkerung war mit der Stasi verbandelt. Es ist gut möglich, daß Gysi diesbezüglich auch Dreck am Stecken hat (so wie auch Mitglieder anderer Parteien ihre Leichen im Keller haben). Aber im Gegensatz zur z. B. NPD vertritt Gysi heutzutage keinerlei Stasi-Methoden mehr.
Und auch die WASG ist ein großer Teil der Linken, das sollte man nicht vergessen.

Ist nun Gysi wirklich ein Wolf im Schafspelz? Oder haben die großen Parteien und ihre Vorgesetzten aus der Lobby einfach nur Angst, daß eine kleine, sozial orientierten Partei an ihre Knete will und greifen daher nach jedem rettenden Strohhalm?

Vielleicht war ja auch Frau Merkel in der Stasi, wer weiß das schon genau? Behaupten läßt sich viel. In diese Richtung würde die reich beBILDerte Zeitung allerdings gewiss nie spekulieren.
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29.05.2008 07:59 Uhr von maki
 
+3 | -2
 
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Birthler muss schon in den 60ern als halbes Kind: für die Stasi tätig gewesen sein, aber davon redet keiner...

Immerhin war sie (angeblich ohne SED-Ausweis) im Aussenhandel tätig und hat Aussenhandelswirtschaft studiert.

Achtung, jetzt kommen Aussagen, deren Wahrheitsgehalt sich in etwa mit dem Wahrheitsgehalt der Birthler-Wahlkampf-Aussagen die Waage hält.

"Später hat sie dann die evangelischen Kirche unterwandert. Seit 1982 arbeitete Marianne Birthler als IM "Martin" im Auftrag des MfS in der Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen Kirche, zuerst in einer Gemeinde in Prenzlauer Berg, dann als Jugendreferentin im Berliner Stadtjugendpfarramt.


>>„Nach unseren Unterlagen sind diese Unterlagen die zu einem IM. Und der kann nach Aktenlage nur Marianne Birthler gewesen sein“, sagte er in den ARD-Tagesthemen.<<"
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31.05.2008 11:20 Uhr von bigdaddy2
 
+0 | -0
 
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wieder mal angst im teuersten kindergarten? Es liegen wieder wahlen an und die linken sind im kommen, also schnell mal diskretitieren und die angst im volk schüren, hat ja die letzten jahre auch funktioniert oder doch nicht so ganz?

die großen der ddr sind doch eh mit genügend kleingeld davon gekommen.

und wie ist das heute mit der bespitzelung der menschen, noch schlimmer als zu stasizeiten da es offiziell per gesetz beschlossen wird, wären die stasi es heimlich machte.

aber sollange milch und getreide vernichtet werden, obwohl millionen auch im eigenen land unter der armutsgrenze liegen, wird es wohl zeit mal einen kompletten regierungswechsel zu machen.

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