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Student hat Schulden, da die Post sein Einschreiben nicht zugestellt hatte

Ein Student hatte seinen Wohnungsschlüssel per Einschreiben seinem damaligen Vermieter zugeschickt. Doch der Vermieter erhielt den Schlüssel nie. Die Post hatte den Inhalt der Sendung zwar mit 27,95 Euro Schadensersatz beglichen. Der tatsächliche Schaden beläuft sich aber auf 1.400 Euro.

Da der Eigentümer des Wohnheimes 120 Schlösser ersetzen musste, reicht die Entschädigung der Post lange nicht aus. Um die Kosten wird der Student nicht herumkommen. Eine Stellungnahme zu diesem Vorgang gibt die Post nicht ab.

Da der Betroffene keine Haftpflichtversicherung hat, wird niemand den Schaden übernehmen. Zitat eines Rechtsanwaltes: "Für solche Vermögensschäden, die durch den Verlust entstehen, wird die Deutsche Post AG nicht aufkommen. Der Schlüssel wird ersetzt, die Schließanlage wird nicht ersetzt."


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WebReporter: do-28
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Student, Schuld, Schulden, Post
Quelle: www.rtl.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2008 12:58 Uhr von MiefWolke
 
+2 | -10
 
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ähhh: Hat er jetzt Schulden oder nicht.

Titel steht er hat Schulden aber in Absatz 3 steht das niemand den Schaden übernimmt.

Also hat er doch keine Schulden.

Ausserdem hat er den Einschreibebeleg das er die Schlüssel Fritsgerecht abgeliefert hat, also nix mit Schulden.
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28.05.2008 13:04 Uhr von Sir.Locke
 
+5 | -1
 
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@MiefWolke: da der studi keine haftpflicht hat, und auch die post die entstandenen kosten nicht trägt, muss der studi das geld aufbringen.
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28.05.2008 13:07 Uhr von computerdoktor
 
+10 | -0
 
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Typisch Post! Wenn ich hier niederschrieben würde, welche Erfahrungen wir mit der Institution Post bereits gemacht haben, dann würdet Ihr alle weit nach unten scrollen müssen, um die nächsten Einträge lesen zu können.

Zur News: wenn die Post etwas verschlampt, dann sollen sie gefälligst auch dafür haftbar gemacht werden. Wenn der Schaden durch einen verschlampten Einschreiber nachweislich so hoch ist, dann sollen die das auch bezahlen!
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28.05.2008 13:14 Uhr von Sir.Locke
 
+2 | -0
 
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@vorposter: die post übernimmt die haftung für den verloren gegangenen gegenstand - und dieses hat sie getan. die konsequenzen des verlustes übernimmt sie nicht. und ich würde jetzt behaubten, das auch andere postzusteller nur den direkten verlust übernehmen.
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28.05.2008 13:55 Uhr von ziegenkurt
 
+0 | -2
 
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Haftpfllichtversicherung oder Zitronensaft? Seit wann kommt die Haftpflichtverpflichtung für einen verlorenen Schlüßel auf? Insofern verstehe ich den entsprechenden Hinweis auf eine fehlende Hapftpflichtversicherung, der auch schon unter RTL.de steht, nicht.

Genauso gut hätte in der Quelle stehen können, der Student hat auch keinen Zitronensaft. Auch ein Zitronensaft kommt für einen verlorenen Schlüßel nicht auf.
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28.05.2008 14:05 Uhr von Lustikus
 
+1 | -0
 
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@ziegenkurt: häää? Bitte erkläre doch mal deinen Kommentar!
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28.05.2008 14:23 Uhr von Sir.Locke
 
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@ziegenkurt: eine Haftpflichtversicherungen übernimmt Schäden, die durch den Versicherungsnehmer unverschuldet bzw. ohne Absicht entstanden sind. Und diese hätte auch bei den Kosten für den Schlüssel-/ Schlösseraustausch fassen können.
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28.05.2008 14:42 Uhr von ziegenkurt
 
+0 | -2
 
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Eine Haftpflichtversicherung würde dies nie zahlen: Keine Ahnung, wer so einen Unsinn erzählt, aber es ist trotzdem falsch.

Eine Haftpflichtversicherung zahlt, wenn beispielsweise jemand vom Balkon in der 3. Etage fahrlässig einen Schlüssel (sagen wir an einem Schlüsselbund) fallen läßt und dieser dann auf den Kopf eines Passanten fällt. Der Student könnte dann in so einem Fall, die notwendigen Arztkosten des Passanten auf seine Haftpflichtversicherung abwälzen.

Aber nur weil jemand seinen Schlüssel verliert, dafür kommt in der Regel keine Haftpflichtversicherung auf.
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28.05.2008 14:52 Uhr von Sir.Locke
 
+0 | -0
 
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@ziegenkurt: das sehe ich anders, wie sicherlich auch einige Versicherungen. denn der studi hat nachweislich den brief mit dem schlüssel per post aufgegeben, und hat somit alles richtig gemacht. nun hat die post allerdings den brief verschlammt, und gemäß ihren agbs den reinen verlust ersetzt. und in diesem augenblick greift (normaler weise) die haftpflicht, und ersetzt die entstandenen kosten für den schlüssel-/ schlössertausch. da kannst du gerne deinen versicherungsmenschen konsultieren, und er wird dir dieses bestätigen.
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28.05.2008 15:46 Uhr von ziegenkurt
 
+1 | -0
 
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Die Post ist schuld: Es geht mir bei meinen Ausführungen nicht um die Haftpflichtversicherung der Post, sondern um die des Studenten. Denn in dem Artikel steht, der Student habe keine Haftpflichtversicherung. Dies ist genauso relevant, wie die Aussage, der Student hat keinen Zitronentee. Denn warum sollte, die Haftpflichtversicherung des Studenten dafür aufkommen, weil die Deutsche Post AG etwas verschlampt hat?

Natürlich müsste die Deutsche Post AG dafür aufkommen, aber wahrscheinlich wird sie versuchen sich mit irgendwelchen AGBs aus der Geschichte "herauszureden". Oder aufgrund des RTL-Beitrags wird sie sich "großzügig" zeigen und die Kosten werden von der PR-Abteilung der Post übernommen.

Also nochmal, wir reden wohl aneinander vorbei, meine Ausführungen, beziehen sich auf eine Haftpflichtversicherung des Studenten.

Der Student hat nichts verloren, sondern die Deutsche Post. Folglich hat der Student nicht fahrlässig gehandelt, sondern die Post. Warum sollte eine Haftpflichtversicherung des Studenten, selbst wenn er eine gehabt hätte, für einen solchen Schaden, der von der Post verursacht wurde, aufkommen? Das ist Unsinn!

Selbst wenn er eine gehabt hätte, die Haftpflichtversicherung wäre nie und nimmer dafür aufgekommen. Denn die Post hat ja den Mist gebaut.
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28.05.2008 16:03 Uhr von Tleining
 
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120? Warum müssen 120 Schlöser ausgewechselt werden? In meinem Studentenwohnheim konnte man mit einem Schlüssel ins Haus und in die eigene Wohnung, aber in keine anderen Wohnungen. Dürfte doch also auch möglich sein, das Schloss der eigentlichen Wohnung auszuwechseln, oder?
Frage mich auch, ob da jemand wirklich mit dem Schlüssel durch die Wohnheime dort geht und alle Türen ausprobiert. Bißchen viel Aufwand für ne Studentenbude, oder?

naja, leicht übertrieben. Ansonsten: Aus dem Grund gebe ich Schlüssel immer persönlich ab, da gibts keine Probleme.
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28.05.2008 17:51 Uhr von tommyausol
 
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keine haftung der Privathaftpflichtversicherung: . Der Student hat die Versandart Einschreiben gewählt, und es steht in den AGB der Post, dass hier bis zu 25 Euro bei Verlust erstattet werden. Er hätte die Versandform Paket mit Zusatzversicherung wählen können, dann wäre der Schaden gedeckt gewesen, aber auch da muss man sich vorher informieren, die Post haftet nicht für alle Gegenstände wie zum Beispiel Schmuck.

Der Studi hat die günstigste Versandform mit der geringsten Haftung gewählt, das ist sein Risiko gewesen, um Versandkosten zu sparen, er ist einen Vertrag mit der Post eingegangen, und die Post ist Ihrer Verpflichtung, nämlich 25 Euro zu zahlen, nachgekommen.

Wenn das so einfach wäre, könnte die Post versicherte Sendungen aus Ihrem Angebot nehmen. Postkunden verschicken Wertgegenstände nur noch per Einschreiben, das Einschreiben geht verloren, die Privathaftpflicht zahlt.
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29.05.2008 00:18 Uhr von wyatt.cx
 
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@Tleining: genau das ist ja das Problem, der eine Schlüssel passt an der Haupttür und an der jeweiligen Wohnungstür.
Dh. das Schloss der Haupttür muss ausgetauscht werden, da passen aber dann ja dann alle Schlüssel nichtmehr, dh. es müssen wieder passende Schlösser in die anderen Türen die wieder "kompatibel" sind

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