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Sachsen: Tillich (CDU) ist Regierungschef - Aufsehen wegen Stimmen für NPD-Kandidaten Müller

Der Landtag in Dresden hat am Mittwoch den Nachfolger von Ministerpräsident Georg Milbradt gewählt. Zur Wahl standen der CDU-Politiker Stanislaw Tillich und der NPD-Abgeordnete Johannes Müller.

Obwohl die NPD-Fraktion im Landtag nur acht Mandate hat, erhielt der rechtsradikale Politiker über elf Stimmen, während für Stanislaw Tillich nur 66 Abegeordnete stimmten. In Sachsen regiert eine Koalition aus CDU und SPD, die zusammen 68 Mandante im Parlament haben.

Stanislaw Tillich ist katholisch und hat zwei Kinder. Er gehört zu der Volksgruppe der Sorben, die in der Oberlausitz wohnen. Sein Vater war ein Zwangsarbeiter.


WebReporter: ziegenkurt
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, CDU, Sachsen, NPD, Kandidat, Regierungschef, Johannes Müller
Quelle: www.ap65.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2008 14:29 Uhr von ziegenkurt
 
+5 | -1
 
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Ergänzung: Die NPD hat bei der letzten Landtagswahl 12 Mandate errungen. Ein Mitglied wurde aus der NPD-Fraktion ausgeschlossen und drei weitere Mitglieder haben die Partei im Streit verlassen. Diese vier Abgeordneten gehören zwar nicht mehr der NPD-Fraktion an, sind aber nach wie vor Mitglied im Sächsischen Landtag und somit auch stimmberechtigt. Insofern war der "Eklat" vielleicht sogar absehbar und man muss sogar erstaunt sein, dass der NPD-Kandidat nicht sogar 12 Stimmen bekommen hat.
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28.05.2008 14:49 Uhr von zocs
 
+4 | -3
 
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Klar, im Osten: Entweder ganz links, oder ganz rechts ...

Und immer sagen viele Politiker, das der Osten speziell kein Problem mit Nazis hat ... aber es sitzen welche im Landtag.
Toll ...

Die meisten Übergriffe und politische Dinge dieser Art SIND aber im Osten ... da sollte man mal eingreifen, aber unser Bundesinnenminister, jagt lieber Mediendiebe und schnüffelt normale Bürger aus ... statt etwas zu tun.
Und die schwarzen Parteien, sind auf dem rechten Auge sowieso blind, das ist nix neues ...
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28.05.2008 15:31 Uhr von gzaal
 
+2 | -1
 
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3 von 4 Fraktionslosen: @Ziegenkurt: Nur 3 der vier fraktionslosen, ehemaligen NPD Mitglieder haben Stimmen abgegeben. Sollten sie auch wirklich für den NPD Kandidaten gestimmt haben, kämen wir auf die 11 Stimmen.

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